Steuernachzahlung bei Steuerhinterziehung: auch Kirchensteuer?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Alles so, als hätte er es gleich gezahlt, nur eben mit den Zinsen und Zuschlägen.

Vermutlich bekommt er seinen eigenen Gefängnispfarrer abgestellt, denn mit einer groben Schätzung (man weis ja nicht was in dem Betrag schon alles drin war) von 2.000.000,- kann man je einige Zeit einen geistlichen unterhalten.

Wäre doch eine Idee, zwei vom gleichen Kaliber (nur der eine strafrechlich nicht relevant). Der Posten eines Gefängnisbischoffs neu geschaffen für Herrn Tebartz van Elst.

ROFL

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@EnnoBecker

Mit Deinem "ROFL" hast Du mich schon wieder auf eine Idee gebracht.

Die katholische kirche ist ja die, die die Heiligen, schutzheiligen usw. hat.

Wie wäre es, wenn man Tebartz van Elst zum Schutzheiligen der öffentlichen Verschwender und Steuerhinterzieher machen würde

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@wfwbinder

die Ideen rund um Tebartz van Elst gefallen mir sehr, sehr gut :)

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Hoeneß muss in jedem Fall alle hinterzogenen Steuern nachzahlen.

Nachzuzahlen sind der Betrag der hinterzogenen Steuern sowie Säumniszinsen.

In diesem Fall dürften insgesamt also um die 30 Millionen Euro anfallen.

Im Rahmen seiner Selbstanzeige hatte Hoeneß bereits zehn Millionen Euro an den Fiskus überwiesen.

Was sind Säumniszinsen ?

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@vulkanismus

Säumniszinsen = Säumniszuschlag!

Neben einer Straffunktion ist auch eine angemessene Verzinsung der Forderung gewollt.

Sagt man das in Bayern anders?

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@Primus

Es sind die Zinsen auf hinterzogenen Steuern nach § 235 AO.

Primus mach Dir keine Gedanken, jeder wußte was Du meinst.

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@wfwbinder

Jetzt kann ich wieder gut schlafen, ich dachte schon - keiner versteht mich ;-)))

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@Primus

Trotzdem bleibt noch Deine Frage offen, "wie heißt es auf Niederbayerisch?" ;-) :-)

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Verständnisfrage: wie kann ich Einkommensteuer - Kapitalertrag und Kirchensteuer unterscheiden?

Hallo,

ich habe heute meinen Einkommensteuerbescheid erhalten, in dem festgestzt wird, dass ich 410 Euro Einkommensteuer zu entrichten habe sowie 22,55 Euro Solidaritätszuschlag und 36,90 Euro evangelische Kirchensteuer.

Ich habe im Jahr 2014 1680 euro Kapitalerträge gehabt. Es waren Zinsen von einem Privatdarlehen. Diese habe ich in der Anlage KAP Zeile 19 angegeben (Kapitaleinkünfte, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben). ich hatte sonst keinerlei Einnahmen. Ich habe nicht gearbeitet oder Sozialleistungen in Anspruch genommen.

Ich habe auch noch die ca. 800 Euro Krankenkassenbeiträge angegeben (ich glaube unter Sonderausgaben oder so, bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher) denke aber, dass diese irrelevant sind.

Nun habe ich mehrere Fragen: 1.) Wieso muss ich Einkommensteuer bezahlen, wenn meine Einkünfte doch weit unter 8000 Euro waren? Ich dachte die Kapitalertragssteuern fallen erst an, wenn ich darüber liege? 2.) Ich dachte man hätte einen Freibetrag von 800 Euro für Kapitalerträge? Also müssten wenn dann nicht 1680-800 Euro versteuert werden? 3.) Warum muss ich Kirchensteuer entrichten? Ich wüsste nicht, dass ich Mitglied in der Kirche. Ich war seit 20 Jahren nicht mehr in der Kirche und wollte ehrlich gesagt auch mit all dem nichts mehr zu tun haben.

Bei den Berechnungsgrundlagen steht übrigens, dass die 1680 Euro unter die Einkünfte fallen, die nach §32d Abs. 1 ESTG besteuert werden. Als Sparer-Pauschbetrag sind 0 Euro angegeben.

4.) Habe ich versehtlich falsche Angaben bei der Steuererklärung gemacht? Kann ich diese korrigieren, indem ich eine berichtigte Steuererklärung einreiche und Widerspruch der Festsetzung einlege (oder so in der Art)?

Ich freue mich über Ratschläge. vielen Dank!

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