Steuern und Sozialabgaben auf Direktversicherung?

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mein Mann hatte 8 Jahre gezahlt summe war 5600€ davon will die Krankenkasse ca 890€ und das Finanzamt nochmal 600€, also das Geld lieber in den Sparstrumpf packen, denn beim Abschluß war keine Rede davon. Hat man uns erst bei Auszahlung darauf hingewiesen.

Kann man Selbstständigkeit rückwirkend abmelden?

Hallo Experten,

ich war bis Ende 2017 freiberuflich selbstständig und bin ab 01.01.18 nun angestellt und habe seit dem natürlich auch kein Einkommen mehr aus selbstständiger Tätigkeit. Mein Steuerberater hat im vergangenem Jahr meine Buchhaltung erledigt und ich gehe davon aus, dass er sich auch noch mit meiner Steuererklärungen etc. für 2017 beschäftigt.

Jetzt bekommt er aber auch aktuell (Jan-akt.März) noch jeden Monat die Buchhaltung (in der nur noch das Angestellten-Gehalt eingezahlt wird) und lässt sich die natürlich auch noch bezahlen.

Meine Frage: Ist das überhaupt noch notwendig? Ich bin nicht mehr selbstständig, plane es nicht, keine selbstständigen Einkünfte. Meine Steuererklärung für 2018 würde ich gerne mit einer Software selbst machen und das Geld sparen. Kann ich meine Selbstständigkeit beim FA rückwirkend zum 01.01. abmelden und so entgehen, dass sie nächstes Jahr dann für die Monate Jan-März noch die Einkommensteuererklärung sowie eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (wofür ich dann wieder meinen Steuerberater bräuchte) einfordern?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Krankenkassenbeitrag bei Auszahlung der Pensionkasse und Direktversicherung vor Renteneintritt

Hallo, ich habe eine zusätzliche Altersvorsorge in Form einer Pensionskasse über meinen Arbeitgeber im Jahr 2003 abgeschlossen. Durch die Gehaltsumwandlung und der als Rentner zu erwartenden geringeren Steuerlast versprach dieser Vertrag einen interessanten Vorteil. Die Beiträge werden aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gezahlt. Nach der Reform (Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkasse zu Beginn des Jahres 2004) muss ich bei Auszahlung nun Sozialversicherungbeiträge zahlen. (Kein Bestandsschutz, für mich ein Verlustgeschäft)

Laut Vertrag wäre die Zahlung mit 65 ab 2026 fällig. Nach der Rentenreform würde ich aber erst im Jahr 2027 in Rente gehen können.

Wie würde es sich auswirken wenn ich zum Auszahlungsdatum die Kapitalabfindung wählen und erst im Jahr danach in Rente gehen würde? Hätte das nicht zur Folge, dass ich keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müßte?

Nach meinem Verständnis, wäre in diesem Fall allerdings der dann für mich gültige Steuersatz anzusetzen (weil ja noch berufstätig) und der der ganze Vorteil wäre zum Teufel.

Ich habe zusätzlich noch eine Direktversicherung aus dem Jahr 1985. Wegen Arbeitgeberwechsel zahle ich die Beiträge seit 1998 mit Pauschschalversteuerung aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze selbst ein. Leider habe ich erst jetzt mitbekommen, dass ich als Versicherungnehmer eingetragen sein müßte um bei Auszahlung wenigstens die von mir bezahlten Anteile Sozialversicherungsfrei zu erhalten (Urteil des BSG aus 2010). Unglücklicherweise war es immer gängige Praxis, dass der AG Versicherungnehmer ist. Rückwirkend wird da wohl nichts mehr zu machen sein. Auch hier wäre die Auszahlung 2026 bei Renteneintritt 2027.

Ist das genauso zu behandeln wie die Pensionskasse?

Tja, wenn ich 1998 gewusst hätte was der Gesetzgeber 2004 beschließt hätte ich mich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Aber ob das zu dem Zeitpunkt überhaupt möglich gewesen wäre um die Pauschalbesteuerung zu erhalten?

Aus meiner Sicht sind solche Verträge bei entsprechender Konstellation nicht mehr zu empfehlen. Das ist immer ein Verlustgeschäft. Da kann einem schon die Galle hochkommen. Das Gefühl durch den Gesetzgeber verarscht und betrogen zu werden wird immer stärker.

Gruß.

Bacchus

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Fondsgebundene Rentenversicherung -> EKS

Guten Abend,

ich habe 2007 eine fondsgebundene Rentenversicherung, in die ich einmalig 10000 € eingezahlt habe, abgeschlossen. Bisher habe ich diese Rentenversicherung nicht in der EKS geltend gemacht.

Ende 2009 bekam ich eine Garantiezusage bzgl. des Rentenfaktors. Pro 10000 € Fondsguthaben werden lebenslang mind. 27,57 € garantiert. Habe es mal hochgerechnet: Pro Jahr = 330, 84 €. D. h., 30 Jahre lang bekomme ich diesen Betrag gezahlt. Muss ich also mindestes 97 Jahre alt werden, um die eingezahlten 10000 € zu erhalten.

1. Wie ist das jetzt mit der EKS?

Da jetzt eine Garantiezusage vorliegt, müsste ich die Rentenversicherung doch auch in der EKS geltend machen können, oder?

2. Wenn ja, welchen Betrag kann ich denn angeben, wenn die Versicherung auf 12 Jahre abgeschlossen ist?

Ich vermute mal pro Jahr 833,33 € (10000/12). Ist das richtig so?

3. Sollte ich den Betrag jetzt besser gleich beim Finanzamt nachreichen oder warten, bis ich die Unterlagen zurück erhalten habe und dann Einspruch einlegen?

4. Was ist mit den Einkommensteuererklärungen von 2007 und 2008?

Kann ich die Beträge auch noch rückwirkend angeben?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei meinen Fragen behilflich sein könnte.

Viele Grüße

Paheli

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Benötige dringend Entscheidungshilfe bei Altersvorsorge!

Hallihallo, ich bin 21 Jahre alt, berufstätig im Angestelltenverhätnis und habe folgendes Problem: Ich stehe vor der Entscheidung meine Altersvorsorge auf dem Konzept einer fondgebunden Rentenversicherung, über die Stuttgarter (Flexrent), die in den Carmignac Investissiment einzahlt (monatl. Beiträge) aufzubauen, bzw. aufgebaut zu lassen (habe bereits 1 Jahr mit einem Beitrag von 80 € eingezahlt) oder die Variante der Direktversicherung zu wählen, mit einer "garantierten" Rente bei der Helvetia (worklife direct classic). Hatte bis vor ein paar Tagen noch die Stuttgarter, kündigte diese aber auf Grund dem Angebot der Helvetia. Mein Versicherungsmakler (Stuttgarter) meinte nun ich könne die Kündigung noch bis Montag 12:00 Uhr zurückziehen. Meine Frage ist nun: Was ist denn nun die "bessere" Entscheidung? Laut § 89 VAG ist die Helvetia ja, im Falle eines Falles, nicht verpflichtet mir zum Ablauf der Laufzeit die Beträge auszuzahlen. Bedeutet dies nun, die als höchst sicher angepriesene Anlageart ist garnicht so sicher wie sie scheint? Aber was ist denn mit dem Fond? Dieser ist zwar sehr breit gestreut und die höchsten Anteile einer einzelnen Aktie liegen bei 3% aber ist diese Anlageart dann sicherer? Von der Besteuerung und Abgabe der Sozialversicherung stehe ich, denke ich jedenfalls, bei der Direktversicherung der Helvetia weitaus besser da, da ich ja nur 1x auf das Kapital Steuern und Sozialversicherung zahlen muss und nicht wie bei einer fondgebunden 2x (1x zahle ich ja vom meinem Nettogehalt, ist also schon versteuert und dann nochmal bei der Auszahlung) ... Auf jeden Fall ist mir die sicherste Anlagemethode die Liebste, nur welche ist die Sicherste? Fragen über Fragen und ich weiß nicht weiter. Ich möchte mich bei einer derart wichtigen Entscheidung nur ungern falsch entscheiden. Ich hoffe jemand kann mir helfen bzw. einen Tipp geben um die Entscheidung zu erleichtern. Vielen Dank schon mal für die Hilfe!

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Berufsunfähigkeitsversicherung Anzeige wann

Mein Mann ist selbständig tätig und befindet sich zur Zeit für mehrere Wochen in psychatrischer Behandlung wegen bereits diagnostizierter bipolarer Störung . Es fiel ihm aufgrund der Krankheit in den letzten Monaten sehr schwer diese Selbständigkeit auszuüben, was sich natürlich auch auf unsere finanzielle Lage auswirkte. Zur Zeit steht das Geschäft still und wir haben keine Einnahmen, Kosten unter anderem für Darlehen laufen natürlich weiter. Er ist freiwillig gesetzlich versichert und erhält ab dem 43. Krankheitstag Krankengeld (was aber bei weitem nicht die Kosten deckt) Zudem besitzt er seit vielen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Meiner Ansicht nach ist er nach der Entlassung dem Stress und Druck der Selbständigkeit , die immer auch wieder mit Existenzangst einhergeht nicht mehr gewachsen. Wie stehen hier die Chancen das er berufsunfähig geschrieben werden kann und wann müsste man die Berufsunfähigkeit anzeigen , würde hier rückwirkend ab Anzeige bezahlt oder wie geht man hier am besten vor? Aus der gesetzlichen rentenversicherung hat er keine Ansprüche, da er hier nicht eingezahlt hat die letzten Jahre. Und noch eine Frage, darf er bei Erhalt einer Berufsunfähigkeitsrente nebenbei ein paar Stunden arbeiten? z.B. geringfügig beschäftigt oder besser noch im Midijob 450,- € - 850,- €,

ich muss noch hinzufügen dass er vor ca. 13 Jahren schon mal für eine andere Krankheit für 1 Jahr eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten hat (er war da auch selbständig , aber in einem anderen Bereich und musste die Selbständigkeit wegen der ersten Erkrankung (Augenleiden) aufgeben. Es wäre schön wenn ich hier ein paar Antworten erhielte. Vielen Dank im vorraus

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