Steuern obwohl unter Grundfreibetrag?


29.04.2021, 20:04

So sieht das in der Elster-Vorschau aus:

5 Antworten

Da steht "zu versteuern mit Progressionsvorbehalt" - das ist genau das, was wfwbinder meint. Du hast irgendwas in die Erklärung eingetragen oder aus dem Vorjahr übernommen, was unter Progrssionsvorbehalt steht, z.B. Arbeitslosengeld, Elterngeld...

Danke, ich hatte versehentlich etwas Falsches aus dem Vorjahr übernommen. Jetzt kriege ich sogar 8 € zurück.

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Nur mal am Rande, wurden die Pflichtpraktika als 450,- Euro Job abgerechnet, oder über Steuerklasse? Für wie viel Monate hast Du die jeweils 450,- bekommen?

Dann die nächste Frage, gab es Zahlungen, die Lohnersatzleistungen (ALG I, Krankengeld, Elterngeld) sind und dem Progressionsvorbehalt unterliegen?

Irgendetwas muss dazu geführt haben, dass Dir ca. 4,8 % Einkommensteuer auf die 5.620,- berechnet wurden.

Es muss etwas sein, was in der Größe 7.400,- dem zu versteuernden Einkommen zugerechnet wurde., denn bei 13.000,- z.v.E. ist der Steuersatz ca. 4,8 %

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Beide über Steuerklasse I.

Beide Praktika gingen je 6 Wochen. Einmal habe ich 585 € brutto bekommen, einmal 630 €.

Es gab keine Lohnersatzleistungen. Ich war das ganze Jahr über Student und habe daneben eine freiberufliche Tätigkeit ausgeführt (Einnahmen von rund 6.000 €).

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@ds992

Bei der einen Lohnsteuerbescheinigung (585 € brutto) wurden 7,36 € Lohnsteuer einbehalten, beim anderen (630 € brutto) 0 €.

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@ds992

Entschuldige, aber es passt nicht. Es muss etwas geben, wie man von 5.620,- Euro auf 270,- Euro Steuern kommt.

Auf dem Bescheid, bzw. in der Berechnung von Elster muss etwas sein, wie die Steuer sich ergibt.

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@wfwbinder

Hab das als Anhang oben beigefügt.

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@ds992

Ich will jetzt nicht triumphieren "ich ahbe Recht gehabt," aber es ist so. Du siehst:

"zu versteeurn mit Progressiosnvorbehalt ....."

Also muss auf dem Folgeblatt stehen, was dem Progressionsvorbehalt unterlegen hat.

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@wfwbinder

OK, ich habe Deinen Kommentar zu @Eifelia gesehen. Also klar. Alles in Ordnung.

Wie heißt es:

Am ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.

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@wfwbinder

Ich glaube, in der Elster-Berechnung sieht man das nicht, was dem Progressionsvorbehalt unterliegt, oder?

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@Eifelia

Das kann sein, Wenn Du es sagst, ich habe, berufsbedingt, ein anderes Programm was ich nutze.

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@wfwbinder

Ja, ich auch, das war wirklich eine Frage - ich meine zu wissen, dass die Elster-Berechnung zwar wie ein Bescheid aussieht, aber nach dem Berechnungsteil endet.

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@Eifelia

KAnn sein. Nur nach dem Sachverhalt war es nach meiner Erfahrung klar, dass es sich um einen Fall des Progressionsvorbehalts handeln muss.

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Danke, ich hatte versehentlich etwas Falsches aus dem Vorjahr übernommen.

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@ds992

Alles ok. Es ist ja geklärt.

Aber ich hoffe es ist erlaubt, dass ich etwas schmunzele, weil ich den Punkt getroffen hatte. Es war "Progressiosnvorbehalt." 49 Jahre Erfahrung wirken sich aus.

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Egal wie - das steuerfreie Existenzminimum lag in 2020 bei 9408 Euro - also muss ein Fehler bei Deinen Eingaben vorliegen.

Nein, ich lag richtig, Progressionsvorbehalt.

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Gibt es für beide Minijob s den eine Etin Bescheinigung (waren die wirklich beide gleichzeitig?)

Es gibt dafür Lohnsteuerbescheinigungen, ja. Beide waren aber nicht gleichzeitig. Beide liefen jeweils sechs Wochen. Liegt es evtl. daran, dass ich 2 Einträge bei Anlage N gemacht habe? Muss man das zusammenrechnen in einem Eintrag, obwohl es zwei unterschiedliche Praktika (bei unterschiedlichen Arbeitgebern) waren?

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@ds992

Nein, 5.620,- Euro zu versteuerndes Einkommen sind 5.620,- zu versteuerndes Einkommen.

Lese meine Antwort.

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Musst Du nicht, da stimmt was mit den Eingaben nicht. Stell die Berechnung doch mal anonymisiert hier ein.

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