Steuern Fahrkosten -> Freibetrag und zuästzlich noch Reisekosten möglich?

5 Antworten

Deine Fahrten zu den Baustellen sind ja grundsätzlich eine Sache, die der Arbeitgeber erstatten müßte. Erst wenn er das nicht macht, kannst Du die Kilometer, oder die Differenz, wenn er weniger als 30 Cent pro gefahrenem Kilometer (hier der Unterschied zur Entfernungspauschale) erstattet, als Werbungskosten geltend machen. Ebenso die Kosten bei über 8 Stunden Abwesenheit für Verpflegungsmehraufwand.

Einen Konflikt mit dem Freibetrag gibt es auf keinen Fall, weil ganz einfach die Veranlagung mit den angegebenen Werbungskosten durchgeführt wird und die einbehaltene Lohnsteuer von der Steuerschuld abgezogen wird. Wäre der Freibetrag zu hoch gewesen, gibt es eine Nachzahlung. So einfach ist das. Und wer einen Freibetrag eingetragen hatte, muss eine Erklärung abgeben.

Muss ich in der Steuererklärung dann noch stellung zu den Reisekosten nehmen ? im bezug zu einem Fahrtenbuch etc ? oder bin ich dazu dann nicht verpflichtet sondern sache des Arbeitsgebers der es ja auch auszahlt ?! Trotzdewm schonmal danke für dei antwort

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@Markus281

Nein, die Reisekosten als Aufstellung reicht.

Aber durch Deinen Kommentar zur anderen Antwort, weiß ich, dass Deine Steuer schon gegen 0,- Euro geht. Also den Arbeitgeber ansprechen.Die Fahrten zu den Baustellen muss er ja zahlen.

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Hallo, ok

also die Fahrt zur Firma sind als Pendlerpauschale zu sehen und abzusetzen

Die Zusatzfahrten zu den jeweiligen Baustellen kann ich vom Arbeitgeber Steuerfrei mit 30Cent/km erhlaten, die Differenz ist dann ggf. zu begünstigen oder zu versteuern.

Muss ich dann in der Steuererklärung zu den Reisekosten auch noch stellung nehmen in form von Fahrtenbuch etc ?

Wenn Du es schaffsr, das dein Arbeitgeber dir die Fahrtkosten zu den Baustellen direkt erstattet (fährst du eigentlich von deiner Arbeitsstelle oder von deiner Wohnung zu den Baustellen ?) sind dazu Daten in der Lohnabrechnung hinterlegt. Auf deinem Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheingung erscheint dann - je nachdem ob steuerfrei oder steuerpflichtig gezahlt - der entsprechende Betrag. Den übernimmst du in deine Est-erklärung. Und je nach FA (ist gerade aus persönlicher Erfahrung) verlangt es dann einen Nachweis; den dir dein Arbeitgeber anhand der hinterlegten Daten schnell erstellen kann.

Trotzdem ein Tip: da du ja sowieso schon sehr viele km-fährst ist es immer Sinnvoll Autorechnungen z.B. Werkstatt, auf denen auch der Km-Stand deines Autos genannt sein sollte, und Tankbelege erst einmal aufzuheben. So bist du für evt. Nachfragen des Finanzamtes gewappnet.

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deine Fahrten zur Arbeit sind das eine, das ist die Entfernungspauschale. Du kannst dir die km ist deine ElStAM-Daten eintragen lassen (ehem. Lohnsteuerkarte).

Das ist unabh. von Dienstreisen. Da kannst du abrechnen soviel du willst und kannst, sofern es in den rechtlichen Grenzen ist. Wenn der Arbeitgeber deine Fahrtkosten ersetzt, sind das 30 Cent/ km, die steuerfrei sind. Die kann er mit dem Gehalt auszahlen (steuerfrei).

Wenn du weniger als die 30 Cent/ km bekommst, kannst du die Differenz bei der Steuer bei den Werbungskosten angeben. Wenn du mehr bekommen solltest als die 30 Cent, dann ist das Mehr zu versteuern.

Km bei Dienstreisen und die km durch die Fahrten zur Arbeit sind getrennt zu sehen.

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