Steuern beim quasi inaktiven Unternehmen

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

die Kosten kannst du absetzen, ja. Aber dann ist das "Unternehmen" - oder sagen wir besser Gewerbe - aktiv.

Bei der EÜR gibst du die Kosten an. Die laufen dann gegen die Einnahmen, die ja hoffentlich das Ziel der ganzen Aktion sind.

Kleinunternehmer? Du musst entscheiden, was du willst. Die Prämissen dafür kennst du hoffentlich (http://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer).

Wenn du Vorsteuer bei den Ausgaben geltend machen willst, dann solltest du dir das mit dem KU überlegen. KU und Vorsteuer is nich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Olivenbaum2013
10.07.2013, 21:18

Einnahmen sind schon das Ziel, die Frage ist nur: Wann? Und was ist, wenn man alles abbrechen muss?

0

Kann man das steuerlich absetzen, obwohl noch kein Gewinn erwirtschaftet wurde?

Ab dem Moment, in dem die ersten Ausgaben anfallen, ist das Unternehmen doch gar nicht mehr inaktiv, auch nicht "quasi". Es ist vielmehr äußerst aktiv und alle seine Ausgaben sind steuerlich als Betriebsausgaben zu erfassen.

Und by the way: Tangiert das irgendwie das 'In-Anspruch-nehmen der Kleinunternehmer-Regelung'

Nur dann, falls du aus diesen Ausgaben irgendeinen Vorsteuerabzug geltend machen wolltest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Olivenbaum2013
10.07.2013, 19:54

Danke.

Allerdings lese ich: "Vorsteuer darf ein Unternehmer abziehen, wenn er beim Verkauf seiner Güter oder Dienstleistungen selbst Umsatzsteuer erheben muss. Das ist dann der Fall, wenn sein Jahresumsatz 17.500 EUR übersteigt. In allen Rechnungen an seine Kunden muss er dann (je nach Art seines Produkts) 7 oder 19 % Umsatzsteuer ausweisen." Wahrscheinlich bleibe ich bei unter 17.500 EUR für dieses Jahr (im kommenden auch). Ist das tatsächlich relevant?

Den Anspruch auf Vorsteuer nicht zu erheben, heißt, dass man die gezahlten Steuern zum späteren Zeitpunkt absetzen kann, nicht im Voraus - oder?

0

Was möchtest Du wissen?