Steuern bei Aktienverkäufen?

5 Antworten

Wenn du nicht viel verdienst, lohnt es sich eine Günstigerprüfung in der Steuererklärung zu beantragen. Dann wird der Steuersatz für dich gesenkt.

Wenn du als Steuerdeutscher in Deutschland ein Depot eröffnest und kein anderes hast und deinen Sparerfeibetrag nur dort stellst oder deine aufgeteilten Freibeträge insgesamt 801 € treffen, sorgt die Depotstelle für den korrekten Steuerabzug.

Du musst dann nichts erklären.

Wenn du ein Aktiendepot anlegst hat die mit Steuern und Finanzamt so gut wie nichts zu tun. Erledigt alles die Bank für dich.

Wenn du allerdings schon jetzt ein so geringes Gesamteinkommen hast, dass du keine Einkommensteuer zahlen musst, dann solltest du vom Finanzamt eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung anfordern und deiner Depotbank einreichen. Dann bleiben Dividenden ohne Steuerabzug.

Beim Verkauf von Aktien wird von der depotführenden Bank die Quellensteuer plus Soli und evtl. Kirchensteuer, ca. 27%, vom Gewinn !!! einbehalten. Außer, es liegt ein Freistellungsauftrag, der bis zu einem Betrag von 801€ ausgeschöpft werden kann.

Wird Quellensteuer einbehalten, muss man sich die Mühe mach eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Dazu muss die Anlage KAP ausgefüllt werden. Macht etwas Arbeit ist aber nicht so schwer.

Mit dem Verkauf von Aktien kann man sich nicht strafbar machen, aber...

... der Verkauf von Aktien in einem Land, das eine oder auch keine Quellensteuer erhebt, verpflichtet zur wahrheitsgemäßen Angabe in der Anlage KAP.

Bei Kauf von deutschen Aktien in Deutschland geschieht das automatisch.

Danke für ihre Antwort,

Und beim Verkauf dann auch oder?

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Was geschieht beim Kauf von Aktien automatisch?????????????????????

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Beim Kauf passiert gar nichts.

Beim Verkauf von inl. und ausl. Aktien, die bei einem inl. Geldinstitut geführt werden, passiert was.

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