Steuern auf Wohnungsbauprämie und Zinsen

1 Antwort

Die Wohnungsbauprämie ist steuerfrei, es ist ja eine staatliche Prämie und kein Ertrag.

Die Zinsen gelten mit der jährlichen Gutschrift als zugeflossen. die hat man ja, auch wenn man keine Prämie bekommen sollte.

2010 Wohnung gekauft, 2020 Hauskauf "geplant". Aktuelle Ausrichtung auf "Anschlussfinanzierung"

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich benötige mal Euren Rat zu meiner mittelfristigen Ausrichtung. Folgende Situation ist gegeben: Meine Verlobte (29) und ch (29) haben 2010 eine Wohnung gekauft (86.000€ zzgl. NK), in der wir bereits 3 Jahre zuvor gelebt haben. Abzüglich EK haben wir 54.300 € zu 3,06% nom. an Darlehen aufgenommen. Tilgung 5,8%. Desweiteren läuft ein zinsloses Darlehen in Höhe von 10.000€ (bis 2015). Zinsbindung endet im Jahr 2020. Die Restschuld würde (ohne Sondertilgungen) 20.000€ betragen. Da wir diese tätigen werden, werden wir das Darlehen bis zum Ende der ZB vorraussichtlich komplett tilgen. Soweit so gut...

Diese Wohnung ist/war eigentlich nur ein "Zwischenschritt" für den Kauf eines Hauses gedacht. Im Zeitraum von 2020-2022 haben wir uns zum Ziel gesetzt dieses zu kaufen. Kaufsumme ca. 180.000 - 200.000€ . Nun sind wir dabei unsere finanzielle Situation auf diesen Zeitraum und auf die dann benötigte Finanzierung auszurichten.

Folgende BSV`s sind momentan vorhanden: 1) BSV meiner Verlobten aus dem Jahr 2004 (BSS 13.000€ - 3,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€, Guthaben momentan: ca. 7800€ - bereits Zuteilungsreif)

2) Mein BSV aus dem Jahr 2002 ( BSS 50.000€ - 2,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€/Mon, Guthaben momentan: ca. 12.000€, Zuteilung vorrauss. 2017)

3) Neuer BSV aus 2010 als" Zinssicherungsinstrument" (BS 50.000€ - 0,75% Guthabenzinsen - 3,8% effektiver Darlehenszins, 5% Tilgung. Sparrate 50€/Mon, (damit er bereits einige Bewertungspunkte sammelt) Guthaben momentan: ca. 600€.

Nun habe ich folgende Planung zur Ausrichtung des späteren Hauskaufs und brauche Eure Meinung:

1) Den BSV meiner Freundin lassen wir, obwohl er zuteilungsreif ist, weiter mit unveränderter Sparrate weiter laufen, bis die BSS erreicht ist (ca. 2015). Anschließend möchten wir diesen zuteilen lassen. Ein Teil soll als Sondertilgung (10% möglich-sprich 5.430€) verwendet werden. Bis dahin ist ebenfalls ein PKW Kauf fällig. Daher soll der andere Teil dafür verwendet werden.

2) Meinen BSV möchte ich mit unveränderter Sparrate bis zur Zuteilung (ca. 2017) weiter laufen lassen (aufgrund der Habenzinsen). Ca. 2017 nehme ich dann die Zuteilung an und möchte das dann verfügbare Guthaben (ca. 20.000€) auf den neu abgeschlossenen BSV als Sonderzahlung einzahlen.

3) Bei dem neuen BSV möchten wir die BSS auf 100.000€ erhöhen (40% Ansparen). Wenn alles,wie geplant, aufgeht, werden wir die 40% ca. 2020/2021 zusammen haben.

Daraus würde sich im Jahr 2020/2021 folgendes Szenario ergeben: ca. 80.000€ VK der Wohnung + ca. 40.000€ BSGuthaben

Die restlichen 60.000€ sollen dann per BS-Darlehen (3,8€ effektiv, 500€/Mon, Laufzeit 12 Jahre - bis 2032) abgedeckt werden.

Somit wäre die Kaufsumme von 180.000€ zu "vernünftigen" Zinsen abgedeckt.

Nun benötige ich, wie gesagt, Eure fachliche Meinung. Haben wir etwas nicht bedacht, bzw. habt ihr Tipps für eine andere Vorgehensweise? Sorry für den vielen Text!:-)

DANKE und VG

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Wie das meiste aus altem Bausparvertrag rausholen?

Hallo,

ich habe einen alten Bausparvertrag, die Daten dazu:

  • Vertragsbeginn 15.07.1999
  • Sparzinssatz 3,0%
  • Bonuszinssatz 1,0%
  • Bonus 502,10 EUR
  • unverbindliche Zuteilungsaussicht 1 Monat
  • Regelsparbeitrag 51,12 EUR (100 DM)
  • Bausparsumme 10.225 EUR (20.000 DM)
  • aktueller Kontostand 5.388,04 EUR
  • Sie haben 52,7% der Bausparsumme eingezahlt.
  • Anscheinend 1% Abschlussgebühr die am Ende erstattet wird

Ich brauche das Geld gerade nicht, bauen will ich auch nicht. Habe aktuell auf einem Tagesgeldkonto bei gut 1% Geld liegen und zahle seit über 10 Jahren nix mehr beim Bausparvertrag ein. Wohnungsbauprämie/Arbeitnehmersparzulage hab ich zwischendurch mal gemacht, jetzt liege ich mit meinem Gehalt aber über der Grenze.

Wenn ich das richtig sehe wäre jetzt für mich das beste einmalig irgendwas zwischen 2000 und 3000 € einzuzahlen und dann ein paar Jahre zu warten bis die Bausparsumme durch die Zinsen erreicht ist und dann gekündigt und ausgezahlt wird.

  • Wie hoch genau sollte die Summe genau sein? (laut Finanztest 1/2013 soll man bei ca. 85% aufhören)
  • Zählt der bisher erreichte Bonus zum erreichen der Bausparsumme mit rein oder ist der extra?
  • Kann ich ohne Probleme einfach einmalig eine größere Summe auf das angegebene Konto überweisen oder kann es sein das das nicht erlaubt ist und monatlich gezahlt werden muss?
  • Was much ich beachten damit ich auf jeden Fall den Bonuszins ausgezahlt bekomme und auch die Abschlussgebühr? Anscheinend versuchen die Bausparkassen sich vor dem Bonus gerne zu drücken.
  • Anscheinend kann man die Bausparsumme nachträglich erhöhen. Aber dann gibt es wahrscheinlich statt 3%+1% nur noch 0,5% oder so?

Vielen Dank schonmal!

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Bedeutung "aufgelaufene Zinsen" in Darlehensvertrag?

Hallo zusammen,

ich habe in einem Muster-Darlehensvertrag für ein privates Darlehen die folgende Formulierung gefunden und würde gerne wissen, was diese genau bedeutet:

"Zahlungen des Darlehensnehmers werden zunächst auf die aufgelaufenen Zinsen und zuletzt auf die Hauptforderung verrechnet."

Zum Hintergrund - grundsätzlich möchte ich folgendes abbilden:

Die Zinsen für das Darlehen werden jährlich berechnet.

Das Darlehen wird zu einem Zinssatz von _______ Prozent p.a. vergeben und ist in monatlichen Raten in Höhe von ___________ Euro auf die Kontoverbindung des Darlehensgebers zurückzuzahlen.

Es soll damit ausgedrückt werden, dass der Schuldner mit der monatlichen Rate X zuerst die Zinsen die angefallen sind bezahlt und dann erst den Kredit tilgt.

Beispiel wie ich diese Formulierung verstehe: Die Zinsen werden jährlich am Jahresende berechnet und zu der Darlehenssumme zu Beginn des neuen Jahres addiert. Mit seinen monatlichen Zahlungen bezahlt der Schuldner nun erst einmal die Zinsen des Vorjahres ab, bevor er irgendwann die tatsächliche Kreditsumme tilgt.

Durch die Verwendung der eingangs erwähnten Formulierung, soll dies ausgedrückt werden.

Ich würde gerne wissen, ob diese Klausel diesen Sachverhalt ausdrückt oder ob damit etwas anderes gemeint ?

Für jede Antwort, herzlichen Dank !

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Wir haben 2011 einen Bausparvertrag bei Schwäbisch Hall (Fuchs Wohnrente) abgeschlossen, wir möchten ein Haus kaufen, wie sollen wir das finanzieren?

eingezahlt ist bei beiden ca 15 % (Zuteilung erst ab 41 %)Guthaben Zins 1% Sollzinsgebunden 2,95eff. Jahreszins 3,17  (30.000 Frau, 70.000 Mann).

Wir möchten jetzt Reihenhaus kaufen .Preis ca. 321.000 inkl. alle Nebenkosten Eigenkapital ca. 50 000. Wie sollte man das am besten finanzieren? Sollte man die Bausparverträge auflösen und alles über die Bank (z.b. Sparkasse) laufen lassen, da die Zinsen momentan sehr günstig sind?

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Kann man Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie noch bekommen, wenn erst Abschluß im Dez?

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