Steuern - Jobbörse USA?

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Reverse Charge setzt zunächst einmal voraus, dass das jeweilige Land dieses Verfahren für diese Leistung auch einsetzt. Die USA haben 50 Bundesstaaten und jeder regelt sein Umsatzsteuerrecht selbst.

Darüber hinaus ist m.E. auch nicht die Situation in den USA zuerst zu püfen, sondern die in Deutschland, sprich: wo ist der Ort der Leistung? § 3a UStG.

Habe mir schon gedacht, dass es etwas komplizierter wird. Schon mal vielen Dank für die Info :-)

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Rechnung in Verzug, muss ich da zahlen?

Ich habe mit einem Unternehmen (einer UG) ein Vertrag über Vertriebspartnerschaft abgeschlossen. 1) Nur ich habe Unterschrieben. Ich habe kein Formular mit ihrer Unterschrift bekommen.

In diesem steht eine Einrichtunggebühr.

Nachdem ich unterschrieben habe, habe ich als nächste Nachricht sofort die Rechnung bekommen. Diese scheint richtig ausgefüllt zu sein.

Als nächstes hatte ich mit irgendjemandem ein Skypegespräch(ohne Bild) der mir gezeigt hat wie es auf Ihrer Webseite alles funktioniert. Ich habe jedoch kein eindeutiges Produkt zumindest als Mail erhalten. (Ich meine damit die Passwörter um sich einzulogen...). Ich sprach immer mit irgendeinem Vertreter am Telefon der mir paar Sachen erzählt hat.

Bei mir taucht die Skeptik auf ob das ein seriöses Unternehmen ist oder ob es nur Geld in Form von Einrichtungsgebühren abzockt.

Ich habe jetzt zwar länger als 30 tage nicht die Rechnung bezahlt und per email "wir bitten Sie nun die Zahlung zu verrrichten" und " zahlen Sie die Rechnung bis" bekommen, aber ich frage mich ob es richtige Mahnungen sind wenn sie so kurz als Mail geschickt werden und ob ich für etwas zahlen muss was ich nur mal per Skype gesehen habe und dafür keine Passwörter habe.

Was meint ihr dazu?

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Umsatzsteuer bei US-Reseller digitaler Produkte

Folgendes Szenario:

Deutsches Unternehmen A vertreibt digitale Güter in Form von Softwaredownloads auf rein elektronischem Weg über die Website eines US Unternehmens B (Reseller).

US Unternehmen B kassiert vorerst den vollen Betrag aller Verkäufe (inklusive Sales Tax nach US-Recht - also nur bei Verkäufen an Kunden aus dem gleichen Bundesstaat) bevor zu Beginn jeden neuen Monats 40% Provision an das deutsche Unternehmen A ausgezahlt werden (bzw. 60% vom US Unternehmen B einbehalten werden - je nachdem wie herum man es betrachtet).

Wie sind die 40% Provision für das deutsche Unternehmen A umsatzsteuerlich zu behandeln?

Ort der Leistung ist offensichtlich in den USA, da allerdings von dort aus an Privatpersonen und Unternehmen aus der ganzen Welt verkauft wird (inklusive Deutschland) weiß ich nicht wie/ob Umsatzsteuer berechnet/abgeführt werden muss.

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

Ein in Italien ansässiger selbständiger Programmierer (Unternehmer) führt im Juni für ein deutsches Softwareunternehmen ein Softwareprojekt durch, das Honorar ist 10.000 €.

Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

Das heißt, der Staat zahlt den Unternehmen, die im Ausland einkaufen immer die dazugehörige Steuer zurück? Wird der Staat dadurch nicht arm? (Bitte nicht hauen....ich bin neu in dem Thema :o) )

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Reise in die USA und Zoll bei Rückkunft

ich werde bald in die USA reisen (für 3 Wochen) und u.a. auch Einkaufen gehen. Dann werde ich bei der Rückreise in die EU den Zoll passieren und mache mir nun Gedanken darüber.

  • kaufe ich ein Elektrogerät, z.B. Tablett, benutze es dort für 3 Wochen, fällt dann Zoll an?
  • kaufe ich Kleidung, die ich dort anziehe wie auch wasche, fällt dann Zoll an?

Wenn ich dort Dinge kaufe, sie dort auch nutze, unterliegen sie dann noch dem Zoll, weil ja gebraucht?

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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Rueckkehr nach 45 Jahren in USA?

Nach dem Tod meines Mannes, erwaege ich, nach Deutschland zurueckzukehren. ich habe nie in Deutschland gearbeitet und habe auch keine Geldanlagen hier. Ich beziehe in den USA eine Beamtenpension, eine Witwenrente von der US Armee , sowohl als auch die staatliche Rente (Social Security). Zudem habe ich eine zusaetzliche Rentenversicherung und Aktienfonds ohne derzeitige Bezuege . Welche steuerlichen Verpflichtungen haette ich in Deutschland und wie finde ich eine kompetente Beratung?

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