Steuern - Jobbörse USA?

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Reverse Charge setzt zunächst einmal voraus, dass das jeweilige Land dieses Verfahren für diese Leistung auch einsetzt. Die USA haben 50 Bundesstaaten und jeder regelt sein Umsatzsteuerrecht selbst.

Darüber hinaus ist m.E. auch nicht die Situation in den USA zuerst zu püfen, sondern die in Deutschland, sprich: wo ist der Ort der Leistung? § 3a UStG.

Habe mir schon gedacht, dass es etwas komplizierter wird. Schon mal vielen Dank für die Info :-)

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Festanstellung (Teilzeit) + Kleinunternehmer + Neuer Job - lieber per Honorar oder als Minijob?

Hallo!

Ich bin festangestellt (Teilzeit 24h). Dazu bin ich Kleinunternehmer (Grafik-Bereich), also selbstständig ohne Gewerbe, mit wirklich unwesentlichen Einnahmen (ca. 1.000 Euro / Jahr). 

Nun habe ich für die Wochenenden einen Nebenjob als Minijob gesucht und gefunden. Der Arbeitgeber bietet einen Vergütung auf Honorarbasis an für Selbstständige oder eben als Minijob (bis zu 450 Euro/Monat, die ich aber nicht erreichen werde, weil ich nicht so oft zur Verfügung stehe). Per Honorar bekommt man 10Euro/h, wenn man den Job als Minijob annimmt 9 Euro/h. 

Nun ist meine Frage, was ist in meinem Fall "besser"? 

Vorallem weil ich mir schon überlegt habe, evtl. noch einen weiteren Minijob anzunehmen, was zusammen dann auf jeden Fall über 450 Euro im Monat wären. Aber das ist noch nicht sicher ob ich die Zeit dazu habe. 

Abgesehen davon: Ist das Abrechnen per Rechnung dann lohnenswerter für mich? Ich muss ja keine Umsatzsteuer zahlen, weil mein Einkommen als Selbständiger im Jahr die Grenze nicht überschreitet. Auch damit wären das sicher nicht 17.500 Euro im Jahr. Nehmen wir an ich verdiene bei diesen neuem Job jetzt 300 Euro / Monat. Dann wären es zu den 1.000 Euro in meinem Unternehmen nochmal 3.600 Euro für das Jahr 2018. 

und das Aufgabengebiet ist ein ganz anderes, als das was ich mit meinem Unternehmen mache (Design/Grafik/Medien).

Vielleicht wisst ihr etwas Rat! Danke schonmal!

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Gutachtenkosten für Risikolebensversicherung

Ich möchte für mich und meine Lebensgefährtin eine Risikolebensversicherung zur Absicherung des Immobiliendarlehens abschließen. Hierzu habe ich einen Antrag bei Cosmosdirekt und auch bei der ERGO-direkt gestellt. Ergodirekt schließt die Verträge direkt am Telefon ab und man muß den fertig zugesandten Versicherungsantrag nur noch unterschreiben und zurücksenden, bekommt direkt auch den Jahresbeitrag mitgeteilt. Bei Cosmos ist das alles etwas komplizierter. Die verlangen noch Befundberichte/Gesundheitszeugnisse bei allen Ärzten ab. Die Arztabfrage von Cosmos läuft zur Zeit und dauert bis zu 2 Monaten oder mehr. Nun habe ich aber bei Ergo-Direkt den Vertrag schon fertig vorliegen? Ist Cosmos wirklich günstiger? Eine Mitteilung über die mögliche Beitragshöhe liegt mir nicht vor. Werden mir die Begutachtungskosten bei Cosmos in Rechnung gestellt,wenn ich den Vertrag dort letztendlich trotz Gutachtenanforderungen etc nicht abschließe?

Ist bekannt, ob ERGO-Direkt letztendlich im Versicherungsfall möglicherweise nicht bezahlt, wenn die so leicht per Telefon (Gesundheitsabfrage per Telefon) ihre Verträge abschließen, so daß es besser ist, Geduld für die Begutachtung für Cosmos aufzubringen und letztendlich bei Cosmos abzuschließen?

Wer hat damit Erfahrung gemacht und kann mir einen Tipp geben. Es geht um eine Risikolebensversicherung über EUR 130.000,-- , bei der ich und meine Lebensgefährtin uns gegenseitig für den Todesfall für die Kredittilgung absichern möchten. Viele Grüße

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Wie versteuere ich meine Einnahmen über die Plattform Upwork richtig?

Hallo, ich habe gerade damit begonnen, neben meinem Studium regelmäßig Geld über die Freelance-Jobvermittlungs-Plattform Upwork zu verdienen, und bin mir nicht ganz im Klaren, inwieweit ich an meine Auftraggeber Rechnungen stellen muss, inwieweit ich buchführen muss, und welche Steuern ich zahlen wann und wie zahlen muss. Ich hatte mit Steuern noch nie was zu tun, und bin mir auch noch einiger Internetrecherche nicht ganz sicher, welche Schritte ich jetzt gehen muss.

Ich habe mich schon im letzten Sommer bei Upwork angemeldet, und für einen einmaligen Übersetzerjob in den Niederlanden und einen regelmäßigeren Übersetzerjob in den USA seit dem ungefähr 600 USD verdient. Seit einem Monat habe ich nun einen neuen Auftraggeber aus Deutschland, für den ich hoffentlich längerfristig als Texter arbeiten kann. Generell sind in den meisten Monaten mit ca. 1200-1300 USD Einnahmen zu rechnen, welche in vereinzelten Monaten wie in den Semesterferien aber auch mal höher ausfallen könnten.

Über Upwork erhalte ich ja regelmäßig eine Rechnung, die den Gesamtbetrag meiner Einnahmen durch den Auftraggeber anzeigt. In einer zweiten Rechnung wird dann die Upwork Service Gebühr aufgeführt, und darauf dann auch noch ein VAT berechnet.

Meine Internetrecherche hat bis jetzt ergeben, dass ich als Texter bzw. Übersetzer in die Kategorie Freiberufler zähle und deshalb keine Gewerbesteuer zahlen muss. Wenn ich es richtig verstehe, profitiere ich ab einem Maximaleinkommen von 17.500 € im Jahr auch noch von der Kleinunternehmerregelung, und komme somit auch um die Umsatzsteuer herum?

Als absoluter Laie bin ich jetzt leider etwas ratlos, welche Schritte ich denn unternehmen muss.

  1. Ich gehe davon aus, ich sollte dringend den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen? Ist es ein Problem, dass dies noch nicht geschehen ist? Wie sollen Angaben über voraussichtliches Einkommen gemacht werden, wenn das auf Upwork so spontan und unsicher ist?

  2. Muss ich nun selber noch Rechnungen an meine Auftraggeber stellen, oder sind die Rechnungen von Upwork ausreichend für alle weiteren Schritte?

  3. Wie sollte ich nun buchführen, bzw. welche Dokumente muss ich erstellen oder sammeln? Muss ich die Verdienste der einzelnen Auftraggeber aufsplitten, oder reicht der monatliche Gesamtbetrag?

  4. Welche Steuern treffen nun noch auf meinen Fall zu. Die Einkommenssteuer? Die Mehrwertsteuer? Die Umsatzsteuer greift, sobald ich die 17.500 € Marke überschritten habe?

  5. Wie sieht es mit anderen Zahlungen wie Arbeitslosenversicherung oder Rentenversicherung aus? Was ist für mich Pflicht, bzw. was ist sinnvoll?

  6. Ist es ein Problem, dass ich nun schon mit der Arbeit begonnen habe, mich aber um jegliche Steuerfragen nicht gekümmert habe?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir irgend jemand mit diesen Fragen etwas weiterhelfen kann, ich habe leider etwas den Faden verloren!

Liebe Grüße

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Wie bei Freelance-Arbeit auf Upwork Einnahmen festhalten und Umsatzsteuer dokumentieren?

Hallo!

Ich arbeite seit 2015 als Freelancer (Bereich Übersetzer) über die Online-Plattform Upwork. Ich habe es aus Unwissenheit versäumt, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. (Das habe ich vor ein paar Tagen nachgeholt.) Ich habe jedoch bei meiner Steuererklärung für 2015 meinen erzielten Gewinn von ca. 8500€ in Anlage S aufgeführt und eine formlose Einnahmen-Überschuss-Rechnung eingereicht.

Die Sache ist nun so: Bei Upwork stellen Kunden Arbeitsangebote ein, auf die ich mich als Freelancer bewerben kann. Werde ich für einen Job angenommen und erledige ich die Arbeit, stellt Upwork dem Kunden eine Rechnung (auf welche ich allerdings keinen Zugriff habe) und zieht den entsprechenden Betrag ein. Dann zieht Upwork von diesem Betrag eine gewisse Servicegebühr ab, stellt mir eine Abrechnung über die einbehaltene Servicegebühr aus und überweist mir das Geld. Das heißt, ich selbst habe bislang keine Rechnungen ausgestellt. Zudem arbeite ich auch für mehrere Kunden gleichzeitig. Das heißt, wenn ich in einer Woche je ein paar Stunden für Kunde X, Y und Z arbeite, zieht Upwork das Geld von diesen Kunden ein und zahlt es mir dann gebündelt als einen Betrag einmal pro Woche auf mein Konto aus. Bislang habe ich es so gehalten, dass ich aufgrund der fehlenden Rechnungen einfach jedes Mal, wenn ich eine Zahlung auf meinem Konto erhalten habe, ich diesen Betrag in eine Excel-Tabelle eingetragen habe. Am Ende des Jahres habe ich alles zusammengerechnet, meine Ausgaben abgezogen und den Gewinn in Anlage S deklariert. Ist das ausreichend?

Das andere Problem: 2016 habe ich über Upwork etwas über 30000€ eingenommen. Damit bin ich, wie ich jetzt gelesen habe, kein Kleinunternehmer mehr und muss seit dem 1.1.2017 Umsatzsteuer abführen. Zum einen habe ich bislang keine Umsatzsteuervoranmeldung eingereicht und zum anderen habe auch keine Ahnung wie ich die Umsatzsteuer berechnen/dokumentieren sollte. Die meisten meiner Kunden auf Upwork sind aus den USA und Hongkong, also außerhalb der EU und damit nicht steuerbar(?). Einer allerdings ist aus Deutschland. Upwork zeigt mir auf der Website einen Transaktionsverlauf für jeden Kunden an, auf dem man (in US$) sieht, welche Gelder vom Kunden an Upwork überwiesen wurde, was Upwork einbehalten hat und was ich bekommen habe. Sollte ich das als Grundlage nehmen? Aber wie halte ich das dann buchhaltungstechnisch fest?

Die wichtigste Frage: Habe ich durch meine Unwissenheit eine Straftat begangen oder drohen mir nun finanzielle Strafen? Ich habe meinen Gewinn ja dem Finanzamt gemeldet, nur habe ich Angst, dass ich Sachen nicht auf die richtige Art dokumentiert habe.

2017 soll zudem mein letztes Jahr für selbstständige Arbeit in Deutschland sein, da ich plane nach Kanada auszuwandern. Ich habe 2016 meinen Antrag auf permanente Aufenthaltsgenehmigung eingereicht, der noch dieses Jahr bewilligt werden soll. Melde ich mich und mein Unternehmen dann einfach ab und zahle 2018 die Steuern für 2017 und das war's dann?

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