Steuerlicher Vergleich: Eigentum bewohnen oder vermieten

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5 Antworten

mal ganz einfach ausgedrückt: - selbstbewohnte Immobilie bezahlst du - vermietete Immobilie bezahlt der Mieter bzw. ist steuerlich absetzbar

jeder will in einem eigenen Haus wohnen, ist aber die teuerste Variante.

ist wie Arbeitnehmer und selbständig sein: - der Arbeitnehmer bezahlt fleißig seine Steuern und der Selbständige wird belohnt mit Steuergünstigungen

Fall 2 hätte gegenüber Fall 1 natürlich steuerliche Vorteile bis die Finanzbehörden dahinter kämen. Man sollte die Herrschaften der Finanzämter und der Ermittlungsbehörden nicht für dümmer halten als man selbst ist. Letztes aktuelles Beispiel wohin das führen kann ist der Manager eines berühmten deutschen Fussballvereines.

Fall 1: Siehe § 35a EStG

Fall 2: Das kann man nicht nur an den Reparaturkosten für die Heizung festmachen. Siehe § 21 EStG. Man kann auf dem Papier alles absetzen, aber nicht unbedingt mit (einkommen)steuerlicher Wirkung. Da hilft auch der Zufall nicht.

Was muss ich mir denn hierunter vorstellen:

Familie A und B tauschen die Häuser

Gibt es da genauere rechtsgeschäftliche Vorgänge?

Nein gibt es nicht. Es war nur eine Idee, um die Frage nach steuerlichen Vorteilen vom Vermieten zu klären. Geschickter hätte ich es so formulieren können: Ich wohne in der Stadt A. Soll ich mir hier ein Haus kaufen und selber bewohnen, oder soll ich hier weiter zur Miete wohnen und in der Stadt B ein Haus kaufen und dieses vermieten? Dann wären wahrscheinlich mehr Fragen als Antworten gekommen: Wo ist Stadt A und wo ist Stadt B usw.

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Fall 1 ist ja wohl klar: Bei selbstgenutztem Wohneigentum gibt es die haushaltsnahen Handwerkerleistungen (googeln!), ansonsten nichts.

Fall 2: Auf die Idee ist schon mancher gekommen: Überkreuzvermietung, Von Mieteinnahmen kann man -bis zur Grenze der Liebhaberei- alle Reparaturkosten in Abzug bringen. Wer sich allerdings so dämlich anstellt, einfach mit dem Gegenüber zu tauschen der lernt die Finanzverwaltung so richtig kennen. Das ist Mißbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten und daher steuerlich unbeachtlich. Als Zuschlag gibt es noch ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung.

Ich hätte die Frage auch komplizierter und damit vielleicht realistischer stellen können, dann wären aber zu viele Randbedingungen zu berücksichtigen...

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Wechselseitige Vermietung muss kein Missbrauch sein, ist schon mehrfach durchgeklagt.

Im Beispielfall dürfte aber eindeutig ein 42er vorliegen. Aber Frank hat ja schon gesagt, dass er den Fall vereinfacht hat.

Vielleicht wohnen die beiden ja nicht direkt gegenüber, sondern jeder in einer anderen Stadt, wobei der A in B-Stadt arbeitet und der B in A-Stadt.

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@EnnoBecker
Vielleicht wohnen die beiden ja nicht direkt gegenüber, sondern jeder in einer anderen Stadt, wobei der A in B-Stadt arbeitet und der B in A-Stadt.

Na ja, wenn ich statt meinem Nachbarn nur eine Fliege erschlage dürfte der Strafantrag des Staatsanwalts auch etwas anders ausfallen.

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@Privatier59

Aber der Arzt, der den Tod festzustellen hat, wird in beiden Fällen zum selben Ergebnis kommen.

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@LittleArrow

Die Fliege kam von P59.

Die Frage war ja nach steuerlichen Auswirkungen und P59 bringt den Staatsanwalt. Da bringe ich den Leichenbeschauer.

Was weiß denn ich, was für Fliegen P59 in seiner Wohnung hat.

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Da dies offensichtlich eine Scherzfrage ist, will ich sie ebenso beantworten.

Absetzen können sie sich selbst. Damit entgehen sie evtl. der Strafverfolgung.

Danke für diese hilfreiche Antwort! Es ist keine Scherzfrage, zugegeben ist die Situation zu einfach beschrieben, aber nur dadurch wird der Kern der Frage vielleicht deutlich...

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@FinanzFrank

Den wahren Kern verschweigst Du also. Warum stellst Du sie dann?

So bleibt es beim Unsinn.

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