steuerliche Verlustvorträge optimal nutzen

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Der Abzug der Verlustvorträge ist in § 10 d EStG genau geregelt.

DEr Verlustvortrag ist vorrangig auf das Jahr or dem Veranlagungszeitraum, in dem der Verlust entstand, zurück zu tragen udn dort vor den Sonderausgaben, aussergew. Belastungen usw. abzuziehen. Wenn damit nicht voll ausgeglichen wurde, in die folgenden Veranlagungszeiträume vorzutragen und wieder vor den Sonderausgaben usw. abzuziehen. Es gibt kein Wahlrecht.

Verlustvortrag in DE trotz Einnahmen im EU Auland?

Hallo zusammen,

von August 2015 bis September 2017 habe ich meinen Vollzeit Masterstudium in Dänemark absolviert. Von Dez 15 bis Jan 17 habe ich dort auch nebenbei gearbeitet und Steuern bezahlt. Mein Erstwohnsitz war durchwegs in Deutschland da ich alle 3-4 Wochen Heimatreisen angetreten habe.

Ist es nun nach meiner Rückkehr möglich für die Jahre 15 bis 17 einen Verlustvortrag in DE geltend zu machen oder ist das aufgrund des dortigen Einkommens nicht möglich?

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Verlustvorträge ?

Hallo, ich hab für die Jahre 2010 und 2011 nachträglich Festgestellungsbescheide über Verlustvorträge bekommen. Jetzt hab ich StE 2016 abgegeben, wo wieder ein Verlust war. Ich bekam ein Feststellungsbescheid, wo aber die Verluste aus 2010 und 2011 nicht berücksichtigt wurden. Obwohl ich die Bescheide vom Finanzamt auch habe. Muss ich jetzt Einspruch einlegen mit dem Verweis auf die Bescheide und eine Änderung des Frststellungsbescheid beantragen?

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Verlustvortrag noch sinnvoll?

Hallo,

ich bin Student (Zweitstudium) mit unregelmäßigem Einkommen. Seit 2008 habe ich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und habe deswegen trotz niedrigen Einkünften jährliche Steuererklärungen abgegeben, ohne Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend zu machen, weil ich nicht wusste, dass es sowas wie den Verlustvortrag gibt...

Nun ist es wohl so, dass nicht berücksichtigte Verluste innerhalb von vier Jahren nach der Steuererklärung noch angegeben werden können.

Angenommen, für 2007 bis 2009 könnte ich Verluste von insgesamt 3000 Euro geltend machen. (Für 2010 war dies wegen zu hohen Einkommens nicht möglich.) Würden diese automatisch mit der Steuererklärung 2011 verrechnet werden, unabhängig von den Einküften in diesem Jahr? Was wäre, wenn ich 2011 wieder Verluste hätte? Würde dann die Gesamtsumme aus 2007, 2008, 2009 und 2011 automatisch mit der Steuererklärung 2012 verrechnet werden?

Danke,

baff23

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Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort. Ich habe ja nur noch eine Woche und hoffe, dass ich das alles hinbekomme!

Herzliche Grüße Constanze

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Verluste aus Aktienoptionen mit Gewinnen aus Aktienverkäufen?

Kann man Verluste aus Aktienoptionen in der Steuer gegen Gewinne aus Aktienverkäufen aufrechnen?

Und kann man Verluste aus Aktienoptionen als Verlustvortrag für die nächsten Jahre angeben?

Vielen Dank im Voraus!

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Hallo, kann ich für 2009 + 2010 einen Verlustvortrag geltend machen, obwohl für 2011 bereits eine bestandskräftige Einkommensteuererklärung beschieden wurde?

Ich möchte gerne die Kosten für mein Zweitstudium als Werbungskosten geltend machen. Studiert habe ich von 2008 bis 2014. Wie ich gelernt habe, gilt für einen Verlustvortrag eine siebenjährige Feststellungsfrist, weshalb ich für die Jahre ab 2009 noch eine Feststellungserklärung bzw. Einkommensteuererklärungen abgeben kann. Nun habe ich für 2011 dummerweise schon eine Einkommensteuererklärung abgegeben. Damals über den Steuerberater meiner Eltern, um ein paar Euro gezahlte Lohnsteuer zurückzubekommen. Leider ohne Ansatz der ganzen Studienkosten als Werbungskosten. Okay, Fehler, Pech gehabt, für 2011 ist nichts mehr drin. Nun aber zur eigentlichen Frage: Für 2009 und 2010 könnte ich nicht unerhebliche Verlustvorträge geltend machen (doppelter Haushalt, Fahrtkosten etc.). Die würden dann ja von 2009 auf 2010 und dann auf 2011. Geht das denn, wenn der Bescheid für 2011 schon rechtskräftig ist? Oder werden die dann einfach direkt nach 2012 übertragen? Da wäre dann noch die Frage, ob ich den Verlustvortrag 2009 und 2010 in 2012 einfach unter "Verbleibender Verlustvortrag laut Feststellungsbescheid zum 31.12.2011" eintragen kann? Denn 2011 wurde er ja nicht festgestellt, sondern 2010. Es würde mich sehr freuen, wenn mir bei dieser recht speziellen Frage jemand helfen könnte. Vielen Dank!

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