steuerliche Verlustvorträge optimal nutzen

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Der Abzug der Verlustvorträge ist in § 10 d EStG genau geregelt.

DEr Verlustvortrag ist vorrangig auf das Jahr or dem Veranlagungszeitraum, in dem der Verlust entstand, zurück zu tragen udn dort vor den Sonderausgaben, aussergew. Belastungen usw. abzuziehen. Wenn damit nicht voll ausgeglichen wurde, in die folgenden Veranlagungszeiträume vorzutragen und wieder vor den Sonderausgaben usw. abzuziehen. Es gibt kein Wahlrecht.

berufsausbildung vorweggenommene werbungskosten

Hallöchen! Ich mache meine allererste Steuererklärung. Ich habe im Juli meine Erstberufsausbildung abgeschlossen und bin sofort in ein Arbeitnehmerverhältnis übergegangen. Kann ich die Fahrtkosten bis Juli 2011 als Ausbildungskosten absetzen? Und kann ich im nachhinein noch Steuererklärungen für 2008-2010 machen, auch wenn ich in den Jahren keine Lohnsteuer bezahlt habe? Ich habe gelesen, dass letzteres möglich ist, um entstandene Ausbildungskosten steuerlich im nachhinein geltend machen zu können. Ist dies wirklich so? Kann ich, falls möglich, einfach alle Erklärungen gleichzeitig abgeben? Und falls möglich, wie setze ich die entstandenen Kosten ab, als Werbungskosten oder Ausbildungskosten? Bin ein absoluter Neuling :-) Die hochwissentschaftlichen Texte der FA versteh ich nicht so ganz... ;-) Vielen, vielen Dank schon mal im Voraus. LG

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Verlustvortrag für Zeit des Studiums + volle Anerkennung der Fahrtkosten zur Uni

Hallo zusammen, ich hätte eine Frage zum Verlustvortrag während des Studiums. Ich habe mein Studium 2008 begonnen und 2011 erfolgreich beendet. Es handelt sich bei mir um eine nachgewiesene Zweitausbildung, weshalb die Kosten während des Studiums als Werbungskosten anerkannt wurden. Dies war in den Jahren 2008, 2009 und 2010 kein Probelm. Ich habe Bescheide über die gesonderte Feststellung des Verlustvortrages erhalten und die Verlustvorträge wurden addiert. Nun habe ich meine Steuererklärung für 2011 eingereicht und dazu ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, dass ich nicht nachvollziehen kann. Und zwar soll ich folgende Unterlagen nachreichen: " 1) Angaben und entsprechende Nachweise, wie ich meine Studien- und Lebenshaltungskosten bestritten habe, da hierfür 400 € nicht ausreichen (Studienbeihilfe, Bafög, Unterstützungsleistungen durch Dritte etc.)"

-> bei den 400 € handelt es sich um Aufwandsentschädigungen für ein Praktikum während der Monate Januar und Februar -> ich habe weder Studienbeihilfe, noch Bafög erhalten; meinen Lebensunterhalt habe ich bestritten von meinem Ersparten, das ich durch die Berufstätigkeit vor Beginn meines Studiums angespart hatte, sowie durch Ferienarbeit in früheren Jahren, jedoch nicht im Jahr 2011 => meine Frage ist nun, was ich da wie nachweisen soll und was bitte sind Unterstützungsleistungen durch Dritte?

Als zweiten Punkt soll ich einen "Kilometernachweis oder Kostennachweis für das genutzte Fahrzeug bzw. Verkehrsmittel mit dem die geltend gemachten Fahrten zur Uni durchgeführt wurden" einreichen => Meine Frage dazu ist, wie ich das machen soll. Das genutzte Fahrzeug ist mittlerweile verkauft, ich kann vielleicht noch ein paar Tankbelege zusammenkratzen, aber niemals alle. Ich muss auch sagen, dass ich die Tankbelege auf jeden Fall aufgehoben hätte, hätte ich das gewusst, aber in den drei Jahren vorher (2008-2010) hat das niemanden interessiert.

Eine weitere Frage von mir bezieht sich auf die Anrechnung der Fahrtkosten. Ich habe jedes Jahr die tatsächlichen Fahrtkosten angegeben und dann in den Antwortschreiben vom Finanzamt mitgeteilt bekommen, dass die Fahrtkosten nur einfach anerkannt werden. Dazu gab es ein zu damaliger Zeit anhängiges Verfahren vor dem BFH (VI R 44/10) und mir wurde vorgeschlagen, meine Einsprüche bis zum Ergehen der Entscheidung durch den BFH ruhen zu lassen. Nun habe ich durch Recherche im Internet festgestellt, dass es seit 9. Februar 2012 eine Entscheidung des BFH dazu gibt, die besagt, dass Fahrtkosten im Rahmen einer Zweitausbildung voll anerkannt werden müssen. => Meine Frage ist nun, in welcher Form ich das dem Finanzamt mitteilen muss? Und wie ich das am besten für die Jahre 2008-2011 auf einmal mache? Oder müsste das Finanzamt von sich aus reagieren und ich muss nur anrufen?

So, das wären nun meine Fragen. Ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar, wenn mir dabei jemand weiterhelfen könnte.

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Das Finanzamt will schätzen. Was ist zu tun?

Firmeninhaber ist Anfang 2010 verstorben. Firma wurde bis Oktober 2010 von einem Mitarbeiter weitergeführt, um die noch laufenden Aufträge abzuwickeln und dann von den Erben abgemeldet. Es wurden für 2009 und 2010 eine Einnahme/Überschussrechnung sowie die Einkommensteuererklärungen abgegeben. Basis hierfür waren die Umsatzsteuervoranmeldungen sowie die Bilanz 2008, da den Erben außer diesen keine Unterlagen mehr zur Verfügung standen. Diese wurden durch den Vermieter der Geschäftsräume inkl. der Geschäftsausstattung, die allerdings nichts mehr wert war, entsorgt. Die Umstände wurden dem Finanzamt schriftlich mitgeteilt, nachdem dieses Bilanzen anforderte. Jetzte erreicht die Erben ein Schreiben, in dem das FA mitteilt, dass es Schätzungen vornimmt, wenn die Bilanzen nicht bis zu einem bestimmten Datum eingereicht werden. Bilanzpflicht liegt eigentlich nicht vor, da die Umsatz- und Gewinngrenzen deutlich unterschritten wurden, auch schon in den Jahren 2008 und davor. Wie sollen die Erben sich jetzt verhalten? Schätzung abwarten oder Gespräch mit dem Finanzamt suchen?

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