Steuerliche Behandlung Totalverlust aus gekaufter Schiffsbeteiligung am Zweitmarkt

2 Antworten

Du wirst demnächst eine Mitteilung bekommen, das für diese KG der Abschluss erstellt worden ist (die müßte ja nach dem Verkauf des Schiffes aufgelöst worden sein). Über die einheitliche und gesonderte Feststellung des Gewinns(Verlustes) wird Dir dann DEin Anteil am laufenden Ergebnis bis zum Verkauf des Schiffes udn auch Dann Dein Anteil am Veräußerungs/Aufgabeverlust mitgeteilt.

Dieser Verlust gehört zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb und kann mit den anderen Einkünften des Jahres verrechnet (ausgeglichen) werden.

Nur erkläre mir bitte eines, was sind Kapitaleinkünfte aus Vermietung? Kapitaleinkünfte § 20 EStG, Vermietung § 21 EStG. Oder vermietest Du Dein Kapital? dann hätte ich gern mal bitte die Bedingungen, ich würde mir mal gern 100.000,- Euro mieten.

Ich fürchte, daß es hier um Tonnagebesteuerung geht, d.h. tatsächliche Gewinne und Verluste steuerlich gar nicht greifen werden.

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@gandalf94305

Richtig, für die meisten Schiffsfonds wurde zur Tonnagebesteuerung optiert. Das bedeutet dann sehr geringe Besteuerung laufender Erträge aus dem Schiffsbetrieb, aber keine Berücksichtigung von Verlusten beim Verkauf.

Richtig ist aber natürlich auch, dass die Fondsgesellschaft einen Abschluss erstellt, der die genauen Werte enthält. Das dauert meist ein knappes Jahr nach Geschäftsjahresschluss, bis zur formellen Feststellung durch das Betriebsstätten-Finanzamt oft noch ein weiteres Jahr.

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@GAFIB

Natürlich gibt es einen Abschluß. Es muß einen geben, der typischerweise zwei bis drei Jahre nach Ende des letzten Geschäftsjahres bis zur Publikation dauern kann - aber auch noch länger, beispielsweise wenn die Gesellschaft noch Liquidationspositionen offen hat oder ein Insolvenzverfahren abzuschließen ist.

Mein wesentlicher Punkt ist dieser hier:

aber keine Berücksichtigung von Verlusten beim Verkauf

Das reduziert die Hoffnung auf Verrechnung mit Gewinnen nämlich eher auf Null.

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Man muß den Beteiligungsvertrag im Detail lesen, um das abschließend zu beantworten, aber generell wäre zu vermuten, daß Du eine Beteiligungsform hast, die über die Verlustzuweisung zu Beginn und dann eine günstige Tonnagebesteuerung (§5a EStG) deutliche Steuervorteile bietet. Leider funktioniert die Tonnagebesteuerung als Pauschalbesteuerung auch in schlechten Zeiten bzw. beim Totalverlust. Nach der neuen Gesetzesregelung ab 2006 bist Du an die Tonnagebesteuerung für 10 Jahre gebunden, d.h. trotz Verlusten wäre ein fiktiver Gewinn nach Tonnagebesteuerung zu versteuern. Der Verlust von 8.000 EUR ist somit steuerlich nicht relevant, da bereits durch die Wahl der Tonnagebesteuerung abgegolten.

Mit anderen Worten: Du bleibst auf den 8.000 EUR höchstwahrscheinlich selbst sitzen und hast keine Möglichkeit, dies gegen andere Gewinne zu verrechnen. Gegen die Kapitalerträge wäre das ohnehin nicht möglich gewesen.

Einziger Ausweg, der noch möglich scheint: die Prüfung einer Falschberatung durch den "Berater" bein Kauf am Zweitmarkt, wenn hier versteckte Provisionen geflossen sind bzw. Risiken des Fonds nicht offengelegt wurden. Dazu solltest Du eine unabhängige Beratung zur Prüfung des Vorgangs suchen.

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