Steuerliche Behandlung eines Insolvenzfalles wie bei Prokon

1 Antwort

JA, ich. (aber auch EnnoBecker, Vulkanismus, Blackleather und viele andere)

Nach Deiner Fragestellung, wäre damit die Antwort erledigt.

Ergänzung:

Genussscheine sind keine Beteiligung an dem Unternehmen. Es ist Geld, was dem Unternehmen gegen Zinsen zur Verfügung gestellt worden. Hat den Charakter eines Darlehns.

Also, keine steuerliche Auswirkung (kein Abzug bei der Steuerklärung), da ein Verlust im privaten Vermögensbereich.

Was andere wäre es, wenn die Anlage aus einem Betriebsvermögen heraus erfolgt wäre. Da ginge das dann über Abschreibungen auf Finanzanlagen in die GuV.

bitter.... dachte dies gehört in die Verlustvorträge der Börsengeschäfte....

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@HilfeHilfe

Nein, das klappt nur bei Aktien (private Veräußerungsgeschäfte), KG-Anteilen (Eink. aus Gewerbebetrieb).

WAs die Leute machen könnten wäre zu versuchen, die Anteile zu verkaufen, dann wäre es möglich mit zukünftigen Gewinnen aus z. B. Aktienhandel zu verrechnen. Aber wer sein Geld dort verloren hat, wird vermutlich kein Geld mehr haben um Aktienhandel zu betreiben.

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Nach Deiner Fragestellung, wäre damit die Antwort erledigt.

Es wäre aber auch sehr merkwürdig, wenn man die Frage "Kennt jemand...." mit Nein beantworten müsste :-)

Übrigens, auch wenn es Beteiligungen (Aktien z.B.) wären, wäre der Verlust steuerlich ziemlich schwierig durchzusetzen, da mangels Verkauf kein Veräßerungsverlust entstünde.

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@EnnoBecker

Es wäre aber auch sehr merkwürdig, wenn man die Frage "Kennt jemand...." mit Nein beantworten müsste :-)

Dann gäbe es aber mehr Antworten. Es wäre dann nur schwer, darunter die hilfreichste auszuwählen.

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@EnnoBecker

@Ennobecker

Na klar bei Pleiteaktien hast Du natürlich recht. wir haben das hier ja in Gefühlt über 100 Fragen schon behandelt.

Aber ich denke hier kommt das Zusatzproblem der größeren Summen dazu und das es nciht Börsennotiert ist.

Ixh erinnere mich an GM vor ein paar Jahren, da konnte ich an der Börse Anleihen für 5 Ct. kaufen und einge Tage später mit 200 % gewinn für 15 Ct. wieder verscherbeln.leider hatte ich nur 300 $ eingesetzt.

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Steuerliche Behandlung von Verlusten von festverzinslichen Wertpapieren!!

Habe ein festverzinsliches Wertpapier im Depot. Leider hat der Emittent konkurs in Eigenverwaltung angemeldet Planquote denke ich liegt um die 10%. Also werde ich 90% verlieren. Noch ist das Wertpapier gehandelt. Sollte ich jetzt mit Verlust an der Börse verkaufen, damit ich realisierte Kursverluste habe oder soll ich auf die Planquote eingehen. Nehmen wir mal an daß beides vom Verlust her gleich kommt. Ist durch die Befriedigung der Planquote auch ein realisierter Verlust von 90% entsanden? Wie wird die Ausgleichzahlung durch die Planquote steuerlich behandelt, wie der Verkauf an der Börse? Wer weiss da Bescheid? Es geht jetzt nicht mehr darum mit welcher möglichkeit den höchsten Verlust realisiere, sondern ob durch die Inanspruchnahme der Planquote auch ein steuerlicher Verlust entsteht, den man mit anderen Erträgen verrechnen kann. Danke!

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Steuerliche Behandlung von Kapitaleinkünften

Hallo,

hab mal eine Frage zu Anlage KAP - die ja seit der Abgeltungssteuer im Normalfall (korrekter FSA, nur Inländische Einkünfte) nicht mehr zu benutzen ist.

Angenommen man erhält durch ein privates Darlehn einer nicht nahestehenden Person jährliche Zinsen iHv 1000 € und der FSA ist schon durch Tagesgeld aufgebraucht wo auch bereits auf den übersteigenden Betrag Abgeltungssteuer + Soli abgeführt worden ist.

-> Dann bin ich verpflichtet diese 1000 € anzugeben, dass diese korrekt besteuert werden. Muss ich dann alle Zinseinkünfte angeben (auch die korrekt "verrechneten")? Sind die 1000 € mit der Abgeltungssteuer oder dem persönlichen Steuersatz zu versteuern? Muss ich evtl dann alles persönlich (Steuersatz) versteuern? Wie funktioniert diese Günstigerprüfung und hat das damit was zu tun?

Danke vorab!

Schönen Gruß R.

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Steuerliche Behandlung Aktienkaufplan?

Hallo,

mein AG bietet einen Aktienkaufplan an. Hierbei werden jeden Monat für einen Prozentsatz vom Gehalt Aktien gekauft und der AG legt den gleichen Wert noch mal oben drauf. Diese Zuwendung vom AG wird versteuert (kommt aufs Brutto drauf).

Die Aktien werden übrigens in USD gehandelt und das alles läuft über ein Depot bei Computershare. (Der monatliche Kaufbetrag wird in Euro angegeben, umgerechnet und dann werden die Aktien in USD gekauft).

Jetzt zu meiner Frage: Wenn ich jetzt die Aktien verkaufe - wie wird der Gewinn versteuert, bzw. wie muss ich das dem Finanzamt ggü. angeben? Der Gegenwert wird auf das Konto bei meiner Hausbank (DeuBa) überwiesen, wo ich auch noch genügend von meinem Freistellungsauftrag übrig hätte, jedoch hat die DeuBa ja überhaupt keine Ahnung wie viel Gewinn ich gemacht habe usw. und kann das ja sowieso nicht für mich versteuern bzw. mit dem Freistellungsauftrag abrechnen.

Wie funktioniert das jetzt alles? Ich gehe davon aus, dass ich hierfür bei der Steuererklärung die Anlage KAP ausfüllen muss? Um auf den Gewinn keine Steuern zahlen zu müssen, muss ich ja wahrscheinlich die Zeilen 14 oder 15 (14a?) bzgl. des Sparerpauschbetrags ausfüllen. Jedoch verstehe ich die beiden Zeilen nicht so ganz. 14a/15 klingt nicht nach meinem Fall. 14 klingt nach dem Freistellungsauftrag, den ich ggf. schon bei der DeuBa in Anspruch genommen habe (was ja nicht der Fall ist). Überhaupt bin ich mir mittlerweile nicht so sicher, ob ich bei diesen Zeilen so richtig bin, da es sich hierbei ja um "Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" handelt und es bei mir bislang ja noch keinen Steuerabzug gab.

Wie man sieht blicke ich hierbei überhaupt nicht mehr durch. Es wäre super, wenn mich jemand hierzu aufklären könnte.

Eine kleine zusätzliche Frage: Muss ich die Berechnung des Gewinns auch nachweisen?

Besten Dank im Voraus und viele Grüße

M.

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Steuerliche Behandlung von Fahrkosten bei beruflich bedingten Versetzungen?

Habe vor einiger Zeit mal einem Steuerführer gelesen, dass man bei vom Arbeitgeber veranlassten Versetzungen für die ersten drei Monate Fahrtkosten (und Verpflegungsmehraufwand) wie bei Dienstreisen geltend machen kann. Erst nach diesen 3 Monaten wird die neue Tätigkeitsstelle der regelmäßige Arbeitsort. Bislang hat mein (altes) Finanzamt diese Regelung auch anerkannt. Umzugsbedingt musste ich das Finanzamt wechseln. Das neue FA kennt diese Reglung nicht oder will sie nicht kennen. Ich suche nun nach der Rechtsgrundlage. Den Steuerführer besitze ich blöderweise nicht mehr, so dass ich dort nicht nachschauen kann.

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Steuerliche Behandlung Totalverlust aus gekaufter Schiffsbeteiligung am Zweitmarkt

Hallo,

ich habe mir für 8.000 Euro mitte 2012 eine Schiffbeteiligung im Wert von 40.000 Euro von einem Berater, welcher diese am Zweitmarkt gekauft hat, gekauft. Anfang 2013 kam dann das Schreiben von der Gesellschaft, dass das Schiff verkauft wurde, mir aber leider keine Auszahlung mehr gegeben werden kann, da nur noch die Gläubiger bedient werden können. Somit Totalverlust der 8.000 Euro. Nun meine Frage: Ich habe für 2013 einen Gewinn aus Gewerbebetrieb mit meiner Photovoltaikanlage von 6.000 Euro und Kapitaleinkünfte aus Vermietung von 2.000 Euro, worauf ich ja Steuer zahlen müsste. Kann ich nun diesen Verlust von 8.000 Euro mit dieser Beteiligung gegenrechnen bzw. mir anrechnen lassen, um meinen Gewinn zu reduzieren? Wenn ja, in welchem Umfang/Prozentsatz?

Vielen Dank schon mal!

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