Steuerliche Absetzbarkeit bei Strassenausbaukosten eines vermieteten Hauses

2 Antworten

Die Mutter hat den Nießbrauch an dem Haus. Also sie hat die Ennahmequelle udn muss eine Anlage V zur Einkommensteuererklärung erstellen und den Mieteinnahmen die Ausgaben gegenüberstellen.

Die Straßenbaubeiträge sind hier als Werbungskosten abzugsfähig, wenn sie diese trägt.

Der Nachteil der Gesamtkonstruktion (Nießbrauch) ist, das die Abschreibungen verloren gehen. Beim Nießbraucher, weil er keine Wertminderung durch Abnutzung zu tragen hatund beim Eigentümer, weil keine Einnahmequelle vorhanden ist.

Nur die Erschließungskosten um das Grundstück baureif zu machen, gehören zu den Anschaffungskosten.

Die Mutter ist nicht die Eigentümerin, ergo kann sie nur haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich verwerten. Die oben genannten Kosten sind aber nicht als solche zu bezeichnen.

Im Sachverhalt steht, sie hat nicht nur den Nießbrauch, sondern durch diesen auch effektive Einnahmen.

Daher gehören Ausgaben in die Anlage V.

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