Steuerklassenwechsel während Elterngeldbezugszeit? Progressionsvorbehalt & Co.

3 Antworten

Ja, es kann sich schon lohnen für das Jahr die Steuerklassen zu wechseln. Im Prinzip ist es allerdings egal. Zuviel gezahltes Geld für eine ungünstige Kombination bekommt man ja im kommenden Jahr eh wieder!

Auf jeden Fall ist es richtig für den Mann auf Steuerklasse III zu gehen, weil es den geringsten Abzug bringt.

Aber dann kommt es wegen des Progressionsvorbehaltes zu einer Nachzahlung.

Um es plastisch zu machen.

25.000,- Brutto (also Gehalt des Ehemanns als einziges Famileineinkommen macht eine Jahressteuerschuld von ca. 350,-

Eltergeld wird es für die Frau wohl im Höchstbetrag von 1.800,- Euro geben. Also 21.600,- pro Jahr.

Das mitgerechnet mit Progressionsvorbehalt, steigt die Steuerschuld auf ca. 2660,-

Also 2310,- ansparen. Also monatlich 200,- Euro zurücklegen und den Zinsvorteil selbst kassieren.

Super, vielen Dank für die ausführliche Rechnung! Das hab ich gebraucht! Tolles Forum!

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sich lohnen? In welcher Hinsicht?

Geht es um die Höhe des Elterngeldes, so solltest du spätestens 6 Monate vor Geburtstermin in der III sein. Die Auswirkungen auf die Höhe des Elterngeldes sind nur noch gering.

Geht es um das, was man nach Abzug der Lohnsteuer (und vor Steuererklärung) in der Hand hat, dann sollte der Mann die III haben.

Mit der Steuererklärung zahlt man letztlich immer gleich viel Steuern. Steuerklassen ändern nur den Lohnsteuerabzug während des Jahres. Mit der Steuererklärung wird das geradegezogen.

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