Steuerklassenwechsel bei Schwangerschaft wg. Elterngeld noch sinnvoll?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei der fülle der Angaben ganz schwer zu sagen.

Wenn Eure Einkünfte angegeben wären, könnte man das sagen.

Wenn als Indizien nur gesagt ist: Die einen sagen so, die anderen sagen Anders ist meine klare Antwort:

Es kann so, oder so sein.

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mein Mann hat 4.000 brutto, ich 2.500 Euro. Derzeit hat er die 3, ich die 5. Wir sind beide in der GKV, keine Kirchensteuer. Weitere Einnahmen gibt es nicht. Kinder haben wir noch keine.

Aber ich erkenne aus der Antwort, dass es immer noch eine Auswirkung haben kann, wenn man die Steuerklassen ändert. Das wäre dann bei uns die 3 für mich, die 5 für meinen Mann.

Nur ich werde in Elternzeit gehen. Für meinen Mann ist nichts geplant. Also nur 12 Monate (Elterngeldzahlungen) für mich.

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@baldKids

Zur Zeit müßte es so sein, dass Deinem Mann 464,33 und Dir 605,66 als LSt abgezogen wird.

Bei IV/IV würdet ihr insgesamt ca. 40 Euro im Momnat mehr zahlen, aber Dein Netto würde um 266,- steigen, seines um 305,- sinken.

Bei V/III, würdet ihr insgesamt 213 mehr zahlen (bei der Steuererklärung kommt es natürlich zurück), wobei Dein netto gegenüber jetzt um fast 480 Steigen würde, aber das Deines Gatten um ca. 690,- sinken.

Also man könnte Dein monaltliches Elterngeld um bis zu 320,- Euro verbessern.

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Seit 2013 wird anders berechnet: Nun wird der Bruttolohn für die letzten zwölf Monate vor der Geburt zugrunde gelegt, nicht mehr der Nettolohn wie bisher. Die tatsächlichen Abzüge auf der Lohnabrechnung werden uninteressant.

Stattdessen zieht der Staat vom Brutto neue Pauschalsätze ab, insgesamt 21 Prozent für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Das so berechnete Nettoeinkommen ist geringer - und damit auch das Elterngeld.

Wenn ihr die Steuerklassen rechtzeitig wechseln könnt, lohnt sich das auf jeden Fall. Beim Elterngeld, aber auch beim Mutterschaftsgeld (welches üblicherweise nach den letzten 3 Monaten vor dem MuSchu berechnet wird). Allerdings bleibt ein Steuerklassenwechsel "nur" für das Mutterschaftsgeld, also zu kurz vorm Geburtstermin, unberücksichtigt.

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