Steuerklasse wechsel schön im Trennungsjahr?

3 Antworten

Dases schön ist, bezweifele ich.

in 2013 steht Euch noch die Zusammenveranlagung zu, da die Voraussetzungen dafür am Anfang des Jahres vorgelegen haben. Also 2013 kein Problem.

Ab 2014 ticken die Uhren dann anders, also beide die Steuerklasse I, ausser sie lebt allein, dann hat sie die II.

Wenn Du Trennungsunterhalt zahlst, könnten die Regelung nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG für Euch interessant sein. Realsplitting. Dann kannst Du bis zu 13.805,- Euro + Krankenkassenbeitrag, bei Dir abziehen, wenn Sie es versteuert. Anlage "U" zur Einkommensteuererklärung.

Dann ist das Problem der Nachzahlung eventuell schon gebannt.

Hallo, keine Panik

das Jahr, in dem die Trennung erfolgt, ist das letzte Jahr, in dem die Zusammenveranlagung bei der Steuererklärung noch möglich ist. Eine gemeinsame Veranlagung lohnt sich immer dann, wenn einer der beiden Partner deutlich mehr Einkommen versteuern muss als der andere oder einer der Partner bislang Alleinverdiener war. K.

richtig, du müsstest in 2014 in die I. Letztes Jahr ist noch anders, aber dieses Jahr bist du in der I.

Wenn du die Steuerklasse noch nicht geändert hast, ist eine Nachzahlung bei der Steuererklärung unter diesem Aspekt sehr wahrscheinlich.

Steuererklärung getrennt veranlagt im Trennungsjahr?

Mein Exmann und ich haben uns im Mai 2016 getrennt. Er hat sich damals geweigert unsere Steuerklassen zu ändern und das restliche Jahr von Steuerklasse 3 profitiert, während ich 5 hatte. Trennugsunterhalt habe ich nicht regelmäßig bekommen, habe aber jetzt vor Gericht durch eine Vergleich einmalig 400 € von ihm bekommen. Durch einen Steuerklassenwechsel hätte ich monatlich ca. 300 € mehr gehabt. Kann ich jetzt für das Trennungsjahr auf eine getrennte Veranlagung bestehen? Eigentlich ist es ja, soweit ich weiß, so geregelt, dass ich der gemeinsamen Veranlagung zustimmen müsste, da durch Unterhaltszahlungen ja auch meinerseits von seiner Steuerklasse 3 profitiert wurde. Allerdings können die 400 € ja nicht ansatzweise den Verlust durch die schlechte Steuerklasse 5 ausgleichen.

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