Steuerhinterziehungszinsen zahlen?

4 Antworten

Die Verwirrung mag daher kommen, dass es bei der Hinterziehung zwei Komponenten gibt, die getrennt voneinander zu würdigen sind.

Zum einen die strafrechtliche Seite, die, wie ich das herauslese, wohl abgeschmettert wurde. Und zum andern die steuerechtliche Seite, gegen die man sich gesondert hätte zur Wehr setzen müssen.

Ich sehe hier insbesondere dann keinen Hinterziehungstatbestand, wenn du glaubhaft machen kannst, dass du in der Zeit seit 2014 keine Kenntnis von den Umständen hattest und auch nicht erlagen konntest. Aber das sollte ein Anwalt machen, hier scheint mir die verfahrensrechtliche Kiste ziemlich im Dreck zu stecken.

Was dein Kindergeld mit einem Steuerstrafverfahre zu tun hat, musst du wissen. Aber nur weil du nicht betraft wurdest musst du dennoch das zu unrecht erhaltene Geld zürückgeben.
Das du das Geld an den Sohn weitergeleitet hast ist deine Sache. Der muss dir seinen von dir bezahlten Unterhalt zurückgeben

Klar, das Kind ist noch auf der Steuerkarte eingetragen! Daraus ergibt sich ein Steuervorteil, zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellt.

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@hildefeuer

der Steuervorteil bezieht sich AUSSCHL. auf Soli und Kirchensteuer. Beträge dürften Hinterziehungszinsen mit 500 € NICHT rechtfertigen .....

ganz abgesehen davon: das Schreiben kam von der FAMILIENKASSE, diese hat mit der Steuer NICHTS zu tun!

aber vermutlich erzählst du mir wieder, dass rückwirkend irgend ein Gesetz geändert wurde ....

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@wurzlsepp6682

Siehe Paragraf 31 Satz 3 EStG. "Im laufenden Kalenderjahr wird Kindergeld als Steuervergütung monatlich geleistet".

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@Andri123

die Kindergeldstelle stellt GARANTIERT keine Zinsbescheide über Steuerhinterziehungszinsen aus. dies ist AUSSCHL. der Finanzverwaltung vorbehalten.

ganz abgesehen davon: Satz 3 kommt nur DANN zum Tragen, wenn Satz 4 (Steuerentlastung durch Kinderfreibetrag HÖHER als Kindergeld) zum tragen .....

du solltest § von Gesetzen auch KOMPLETT lesen und nicht nur Bruchstücke daraus zitieren!

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@wurzlsepp6682

Das ist doch gut. Dann kannst Du dem Fragesteller ja bestimmt schreiben, wie er die entsprechende Forderung der Familienkasse abwehren kann. Vor allem natürlich auch rechtssicher.

Da Paragraf 235 AO ja nach Deiner Meinung nicht für die (ausführende) Familienkasse gilt.

Das wäre dann wohl ein Formfehler, der in diversen Urteilen allerdings nicht bemängelt wurde. Ob ihm das wohl hilft?

Bytheway hat sich da wohl vor einigen Jahrzehnten etwas geändert bzgl. der Zuordnung des Kindergeldes zum EStG.

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@Andri123

DU hast mit dem Einkommensteuergesetz argumentiert!

ich gebe dem Fragesteller GARANTIERT keinen Tipp, ohne Bezahlung gibts bei mir keine Dienstleistung!

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@wurzlsepp6682

Na das ist doch mal gut. Den Rest meines Kommentars spare ich mir lieber.

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Typisch deutsche Behörden. Klar, die wollen Dir was anhängen, obwohl Du die Zahlungen ja nachweislich nicht erhalten hast, musst Du nun haften. Ich würde mit der Sache an die Öffentlichkeit gehen. Örtliche Tageszeitung oder Spiegel online. Ist Dir denn ein Steuervorteil entstanden? Ist das Kind denn noch auf der Steuerkarte eingetragen gewesen?

Steuerkarten gibt es ja nur seit 2010 nicht mehr ....

wie kann also ein Kind auf der Lohnsteuerkarte eingetragen sein?

und klar, Ratenzahlungen sind natürlich komplett zinsfrei ......

Öffentlichkeit kann also GAAAAAAAANZ schnell selber auf die Füße fallen.

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