Steuerhinterziehung Hiwi-Job?

2 Antworten

Da würde ich mir keine Sorge machen. Einfach mal zum Finanzamt gehen, sich den Steuerbescheid ausstellen lassen, und wo keine Steuern fällig waren, müssen keine angegeben werden.

31

Der Tip ist gut. Ich geh´morgen auch zum Finanzamt und lass´mir einen Steuerbescheid ausstellen.

0

Wenn ihr Einkommen unter ca. 700 EUR liegt, zahlt sie (aufgrund von Abzügen durch Krankenversicherung, Werbungskosten für Fahrten zur Arbeit, Arbeitsmittel etc.) keine Steuern. Sie ist somit nicht verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Werkverträge oder Hiwi-Jobs nach Stundenabrechnung im Spiel sind. Sie sollte jedoch genau prüfen, ob sie wirklich die Auszahlungen netto erhalten hat oder ob hier doch Steuern abgezogen wurden.

Es gibt genügend Steuerrechner im Internet, um das mal kurz zu prüfen. Wenn ihr Einkommen unter gut 8.000 EUR p.a. liegt, dann ist alles ok.

Wenn sie Steuerabzüge hatte, sollte sie eine Einkommensteuererklärung machen, um die Steuern zurückzubekommen.

3

Das hört sich doch beruhigend an. Vielen Dank! :)

0

Ich habe ein Einzelunternehmen, habe 2 J. keine Steuererklärung, keine Ust-Voranmeldung gemacht, was soll ich tun: Selbstanzeige, Konsequenzen?

Guten Tag Leser und Leserinnen!

Ich bin gerade in mitten eines großen Problems mit dem Finanzamt.

Zu meinem Fall:

Ich habe vor ein Paar Tagen ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in welchem ich aufgefordert bin, Steuererklärungen für die Jahre 2013 sowie 2014 abzugeben.

Ich Betreibe seit 2013 ein Gewerbe (Einzelunternehmen) als Webentwickler. Habe mich dbzgl. leider bis jetzt nie um die Steuern gekümmert, da ich davon ausgegangen bin, dass dies erst relevant wird ab dem Zeitpunkt an dem ich (Kleinunternehmerregelung) im vorherigen Jahr mehr als 17500€ bzw. 50.000€ Umsatz im aktuellen Jahr erziehle. (Ich weiß sehr "Naiv"...) Zusätzlich betrieb ich einen Onlineshop von 2014 bis mitte 2015. (Ich dachte das ist ja alles echt einfach und Stressfrei solange man unter der Gennanten Kleinunternehmer Grenze liegt) Auch habe ich anfang 2014 wegen des Onlineshops und eines Kunden vom Webentwicklungsgewerbe eine Ust.Nr. bei FA beantragt und kurze Zeit später bekommen. Die Geschäfte liefen allerdings alle sehr "bescheiden". Umsätze '13 lagen beim Webentwicklungs Gewerbe bei ca. 1000€ und '14 insgesammt (Webentwicklung & Onlineshop) bei ca. 3000€. In 2013 wurden 3 Rechnungen an Kunden erstellt ohne Ust. und in 2014 7 Stck. mit Ust. Überleben konnte ich die letzten Jahre nur durch die Unterstützung des Jobcenters (HartzIV für Selbsständige).

Jetzt wollte ich der Aufforderung vom FA nachkommen und mich an die Steuererklärungen für '13 sowie '14 machen (über die Steuersoftware Taxman) und sehe natürlich das ich keine Ust. Voranmeldung getätigt habe ebensowenig irgendwas an das Finanzamt gezahlt habe.

Nach etwas research ist mir nun Klar das ich mich nicht "nur" ein bisschen falsch verhalten habe, sondern dies (denke ich), Steuerhinterziehung also eine Straftat ist. Natürlich werde ich allem nachkommen was nun von mir verlangt wird. Strafe schütz ja bekanntlich vor Dummheit (Leider) nicht. Mir ist auch klar das meine Ansichten katastrophal waren.... Ich habe mich halt nur um das Geschäft an sich gekümmert, nicht um die Bürokratie drumherum...

Nun zu meiner Frage (vielleicht war jemand in einer vergelichbaren Situation oder hat von anderswo dbzgl. Know How; Ich bin für jeden Rat & Tip sehr Dankbar):

Was kann ich nun Tun? Sollte ich eine Selbsanzeige beim FA stellen? Oder villt die Steuererklärungen soweit es mir möglich ist mit EÜR sowie einer schriftlichen Erklärung zu diesem Fall erstellen und einfach zum FA schicken?

Ich bin leider gerade Finanziell Tot. Deshalb die Frage hier und nicht wie es wohl besser wäre beim Steuer Berater...

Ich bedanke mich für evtl. Antworten und die Zeit die ihr dbzgl. für mich Opfert hier schoneinmal im Voraus, Vielen Dank!

...zur Frage

Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder Werkvertrag - was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 29 Jahre alt und Studentin. Meine Universität bietet mir die Möglichkeit einer sozialversicherungspfl. Tätigkeit (max. 800€ brutto/Monat, 19,5 Std./Woche) oder als Alternative einen Werkvertrag (zwischen 3000-3700€ für 4 Monate) an. Nun muss ich entscheiden was sich für mich am meisten lohnt und hoffe ihr könnt mir helfen:

Fragen zur sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit:

  • Werden mir als Student Sozialabgaben (KV, PV, ALV, RV) abgezogen (ich verdiene ja weniger als 850€)?
  • Muss ich die studentische KV weiterhin selber zahlen oder berechnet sich die KV wie bei "normalen" sozialvers.pfl. Tätigkeiten (ca 14% vom Bruttolohn) und wird vom Bruttolohn abgezogen?
  • Fallen bei Tätigkeiten unter 850€ Steuerabgaben an?

Fragen zum Werkvertrag:

  • Muss ich Sozialabgaben (abgesehen von KV+PV), also ALV & RV selber abführen? Wenn ja, wie macht man das? Meldet man sich beim Arbeitsamt und der dtsch. Rentenversicherung?
  • Da beim Werkvertrag keine Stundenzahl angegeben wird, wie stelle ich bei meiner KV sicher, dass ich weiterhin in der studentischen KV bleibe? (Die wollen wissen, ob ich über die 20 Std. komme, aber das ist ja im Werkvertrag nicht vereinbart)?
  • Am Ende des Jahres muss ich eine Einkommenssteuererklärung machen. Bezieht sich der Freibetrag von 8130 € auf den Bruttoverdienst oder den Gewinn? Kann ich neben Werbekosten auch Sozialabgaben geltend machen (denn die muss ich ja selbst abführen und vermindern mein Einkommen)?
  • Lohnt es sich die Einkommenssteurerklärung bei einem Steuerberater machen zu lassen (kostenmäßig)? Oder kann man das auch einfach selbst machen. Bisher war ich immer bei der Lohi, aber mit einem Werkvertrag fällt die Lohi für mich weg (selbständige Tätigkeit).

Evtl. muss ich im gleichen Jahr noch ein Pflichtpraktikum in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren (2 Monate), hätte das Auswirkungen auf die sozialverspfl. Tätigkeit bzw. den Werkvertrag? Kann ich das Praktikum "nebenbei" machen oder arbeite ich dann zu viel als Student?

Evtl. bietet sich mir noch ein Mini-Job mit 10 Std./Monat an, den ich eigtl. gerne machen würde. Aber mit der sozialverspfl. Tätigkeit ist das ja nicht möglich, da ich über die 20 Std./Woche käme. Wäre das denn mit einem Werkvertrag möglich?

Da ich noch länger als 4 Monate am Lehrstuhl arbeiten werde, habe ich mir überlegt beide Tätigkeiten zu koppeln. Also erst in Form eines Werkvertrages zu arbeiten und dann sozialversicherungspflichtig (da ich ab September aus der studentischen KV falle). Würden mir dadurch Nachteile entstehen, z.B. durch die Einkommenssteuererklärung?

Das sind ganz schön viele Fragen, aber ich würde mich Feedback wirklich sehr freuen. Ich recherchiere jetzt schon seit einiger Zeit und kann mich einfach nicht entscheiden.

Vorab schon mal vielen lieben Dank, Lisa

...zur Frage

Vollzeitjob und Nebenverdienst mit Werkvertrag – ab wann bin ich Umsatzsteuerpflichtig?

Ich bin vollzeit als Graphikerin beschäftigt und verdiene 1850 Euro netto im Monat. Ich mache keine Steuererklärung (das nennt man doch so? ... Sie sehen, ich kenn mich da überhaupt nicht aus ;), denn darum kümmert sich mein Arbeitgeber. Ich hätte nun aber die Möglichkeit, zusätzlich auf Werksvertagsbasis als Illustratorin zu arbeiten. Bei diesen Projekten geht es um 400 – 2000 Euro. Wieviel darf ich im Jahr (oder Monat?) freiberuflich dazuverdienen, ohne umsatzsteuerpflichtig zu werden? (sprich: ohne mich selbst um eine jährliche Steuererklärung kümmern zu müssen?) Gelten eigentlich in Deutschland die gleichen Steuergesetze wie in Österreich? Ich arbeite jedenfalls in Österreich (falls das relevant ist).

...zur Frage

Welche Steuerklasse habe ich als Studentin in einem Hiwi-Job?

Ich bin Studentin und habe jetzt eine Hiwi Stelle angenommen. Ich arbeite nur 20 Stunden im Monat. Das Amt möchte wissen ob das jetzt mein Hauptarbeitsverhältnis und welches meine Steuerklasse ist. Oder ist das ein Nebenarbeitsverhältnis? Was heißt Konfession? Hat das etwas mit der Kirchensteuer zu tun? Und was sind Kinderfreibeträge? Danke für jede Antwort, ich bin noch neu in der Erwachsenenwelt.

...zur Frage

Werkstudent - Vertragsbedingungen?

Ich bin als Soloselbstständige (umsatzsteuerbefreit) tätig und beabsichtige, für Büroarbeiten eine Studentin für 2-3 halbe Tage (maximal 14 Std./Woche) anzustellen.

Sie ist 22 Jahre, immatrikuliert, hat eigene studentische (gesetzl.) Krankenversicherung und Steuer-ID, keine anderen Jobs. Bisher keine Berufstätigkeit, lediglich ein Praktikum.

Soweit mir bekannt, sind damit die Voraussetzungen für eine Anstellung als Werkstudentin erfüllt. Ich frage mich jedoch, ob man im Anstellungsvertrag eine bestimmte wöchentliche Stundenzahl für jeden Monat festlegen muss oder ob hier eine flexible Regelung möglich ist, wenn sie z.B. in 1-2 Ferienmonaten im Jahr mal (bei erhöhtem Arbeitsanfall in meinem Büro) z.B. auf 25 oder 30 Wochenstunden kommt und während ihrer Prüfungsvorbereitungen wiederum mal einige Wochen pausiert, ohne dafür ihren Urlaub zu verbrauchen.

Widerspricht die Angabe eines (Brutto-)Stundenlohns im Vertrag dem Werkstudentenstatus? Wenn ja, gibt es eine praktikable Alternative?

Da ich für die Anmeldung einen Steuerberater beauftragen muss, möchte ich auch wissen, ob die Anmeldung (bei der Knappschaft oder der DRV?) schon vor Arbeitsaufnahme erfolgen muss oder ob ich etwa 4 Wochen Zeit habe, ggf. zumindest 1-2 Probearbeitswochen (die ich natürlich auf jeden Fall bezahle), um unnötigen Verwaltungsaufwand (für An- und Abmeldung) zu vermeiden.

Gibt es einen Mustervertrag, an dem man sich orientieren kann? Ich habe bisher keinen gefunden.

Für Antworten vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Spekulationssteuer (-Steuerhinterziehung) beim Hausverkauf?

Angenommen ein Einfamilienhaus würde für 400.000€ angeboten werden und um die Spekulationssteuer zu sparen sollen 150.000€ für Inventar ausweisen werden.

Faktisch ist jedoch kein Inventar sondern lediglich Sperrmüll vorhanden.

Nehmen wir an das Käufer-A sich nicht auf dieses mündlichen Angebot einlässt und nun Käufer-B das Objekt bekommen soll. Der Käufer-B, so sagt der Verkäufer, hätte das Geld direkt zur Verfügung und müsste es nicht über eine „lästige“ Bank finanzieren und somit auch keine lästigen Fragen beantworten.

Wäre das eine Steuerhinterziehung? Wo könnte man diesen Fehlerverhalten melden und Wie?

Schließlich war jede Kummunikation mündlich und der Käufer-A kann nur darüber spekulieren dass hier wirklich eine Steuerhinterziehung stattgefunden hat…

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?