Steuerhinterziehung - Wie ist die Rechtslage in dem Fall?

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2 Antworten

Das kann für den Mann nicht ein, sondern mehrere Probleme geben:

  1. Urheberrechtsverletzung

  2. Markenrechtsverletzung

  3. Wenn die Leute nicht wissen, dass sie bei einem Cracker spielen: Betrug

  4. Wenn er die Einnahmen nicht angibt Steuerhinterziehung

Geldwäsche sehe ich nicht, weil er ja sein unrechtmäßiges Geld verwendet und nicht für andere tätig ist.

In Deutschland ist nicht die Strafe das Problem, sondern das Problem mit dem Urheberrecht.

Ich bezweifele auch, das in den USA 88 Mio. Geldstrafe ausgesprochen wurden. Es werden Schadenersatzansprüche des Herstellers gewesen sein.

ER muss damit rechnen:

  • dass er Schadenersatz an den Spielentwickler zahlen muss

  • Schadenersatz an das Unternehmen (sind nämlich unterschiedliche Sachen).

  • strafrechtlich u. U. Betrug

  • strafrechtlich Steuerhinterziehung

Beim Schadenersatz kommt Abschöpfung in Frage, sprich er muss als Schadenersatz komplett die Einnahmen die er hatte an die geschädigten zahlen.

Strafrechtlich, wenn unbelastet, ohne Vorstrafen, kommt vermutlich noch etwas auf Bewährung raus. Muss aber nicht sein. könnten auch 2,5 Jahre werden, dann geht Bewährung nicht mehr.

Ausserdem ist es eher unwahrscheinlich, dass das ganze wegen des Schadenersatzes als sogenanntes Adhäsionsverfahren, zusammen mit dem strafrechtlichen abgeht. Er wird hier also zweimal vor Gericht landen.

Er kann sich schon mal auf die Privatinsolvenz vorbereiten.

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Nun, man kann sich hier ein paar einfache Sachverhalte vorstellen:

  • Urheberrechtsverletzung: geknackte und unlizenziert betriebene Software

  • Geldwäsche: die Einnahmen werden in ihrer Herkunft verschleiert

  • Steuerhinterziehung: die Einnahmen werden gewaschen und nicht versteuert

  • Betrug: wenn Usern Gadgets verkauft werden, die den Anschein von Original-Gadgets haben, jedoch ggf. nicht funktionieren, da sie nicht original lizenziert wurden

Wird dies gewerbsmäßig betrieben, dann fallen einem noch ein paar Straftaten ein. In keinem Fall auf die leichte Schulter zu nehmen, da nämlich diese Punkte in vielen Staaten strafbar und somit verfolgbar sind.

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