Steuerfreie Kapitalerträge relevant für freiwillige GKV?

3 Antworten

Ja auch Kapitalerträge werden für die Beitragsbemessung zur GKV herangezogen, aber nur für freiwillig Versicherte. Normale Arbeitnehmer zahlen keine GKV-Beiträge auf Kap-Erträge. In Deinem Fall würde ich einfach den EST-Bescheid vorlegen. Dort müssten ja die zu versteuernden Kap-Erträge ersichtlich sein


Danke für deine Anwort! Ich bin als Rentner in der freiwilligen GKV. Das Finanzamt akzeptiert nicht meine Verluste, deswegen sind sie ja auch nicht in der ESt.Erklärung, die ich der GKV vorlegen will...

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@Beach

Klar die Verluste waren in anderem Steuerjahr. GKV akzeptiert nur Gewinne aus KAP lt. EST. Eigenen Betrachtungsweise bleibt außen vor.

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Die GKV nimmt die Beträge aus dem Steuerbescheid.

Gewinne aus Altbeständen tauchen weder in einer Erträgnisaufstellung noch in der Steuerbescheinigung auf. Das hat auch einen Grund: bei der Regelung vor 2009 waren Gewinne außerhalb der Spekulationsfrist steuerfrei und für die Berechnung der GKV irrelevant.

Aus dem Grund wäre es falsch, Verluste aus Altbeständen gegenzurechnen.

Oder hast du Gewinne aus Altbeständen - deren Höhe ja manchmal  kaum zu ermitteln ist (Erbschaft, Schenkung, Kauf vor mehreren Jahrzehnten) - bisher hinzugerechnet?

Vielen Dank für deine Nachricht. Leider habe ich keine Gewinne aus Altbeständen, mit denen ich verrechnen könnte. Mir ist bewusst, dass das Finanzamt keine Verrechnung durchführt, da die alt-Verluste steuerlich nicht relevant sind. Ich möchte auch keine Erstattung der KEst, sondern  nur wissen, ob ich die Verluste (übrigens die Hälfte meiner Gewinne!) gegenüber der GKV geltend machen kann. 

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@Beach

Die Frage war rhetorisch gemeint. Ich kenne fast nur Passivdepots, die  im Schnitt 130 -  150 % im Plus sind. Manche wesentlich mehr. Aktien-, Renten- und Mischfonds sind ja deutlich gestiegen.

Die daraus realisierten Gewinne tauchen in keinem Steuerbescheid auf und erhöhen nicht die GKV-Beiträge.

Daraus ergibt sich, dass du Verluste nicht gegenrechnen kannst.

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Zu viel überwiesen, genügt Schreiben des Zahlungsempfängers zur Rückholung des Geldes?

Ich habe eine Rechnung für einen Gutachter bezahlt, die mir zwar teuer vorkam, aber ich dachte, da mußt Du nun in den sauren Apfel beißen. Nun, nachdem die Überweisung schon ausgeführt wurde, schrieb er mir, er hätte sich um 800 Euro vertan! Welch Glück für mich- denkt Ihr, es genügt, wenn ich mit dem Brief zur Bank gehe u. die buchen das Geld dann einfach wieder retour. Geht das, oder muß das der Zahlungsempfänger zurücküberweisen, das wäre mir unangenehm, weil ich dann ja keine Kontrolle hab, ob er das gleich tut u. ich könnte das Geld gut brauchen.

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Nun wurde ich von der englischen Steuerbehoerde aufgefordert, eine Steuererklarung fuer das Steuerjahr Apr. 2012/April 2013 abzugeben. Ich war ein wenig ueberrascht, dass ich mehrere hundert Pfund an Steuern nachzahlen muss, und nirgends die Sozialabgaben in Deutshland abgefragt wurden...

Kann man diese irgendwie einbringen oder muss ich hier in den sauren Apfel beissen?

Ich gelte uebrigens als UK resident.

Danke, Stephie

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