Steuerfreibetrag oder doch lieber Einkommenssteuererklärung?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich verstehe nicht, was gemeint ist.

Den Lohnsteuerjahresausgleich macht der Arbeitgeber, wenn er dazu verpflichtet ist oder es freiwillig tut. Dabei fragt er nicht nach individuellen Merkmalen, sondern startet lediglich einen Probelauf im Lohnprogramm. Damit werden die über das Jahr entstandenen Spitzen in der Progression geglättet. Mehr passiert da nicht.

Gesetzliche Grundlage ist § 42b EStG: http://www.buzer.de/gesetz/4499/a62294.htm

Damit hast du als Arbeitnehmer nichts zu tun, außer dass du im November einen langen Lohnzettel bekommst.

Was meinst du also?

1

Vielleicht habe ich das falsche Wort benutzt. Ich bin in dem Thema nicht sehr bewandert. Ich meine die Steuererklärung, die man am Anfang des nächsten Jahres für das vorangegangene abgibt und bei der man hoffentlich immer ein bisschen was zurück bekommt. 

0
31
@menko

Ich meine die Steuererklärung

Das wäre in deinem Fall die Einkommensteuererklärung.

Ich finde es praktisch, wenn man die Dinge so nennt, wie sie heißen. Erstens haben sie den Namen extra dafür und zweitens macht es anderen Leuten einfacher zu verstehen, wovon die Rede ist.

Im Fall der Einkommensteuererklärung steht der Name sogar gleich ganz vorn auf der ersten Seite ganz oben draufgedruckt. Muss man also nur ablesen.

So ergibt die Frage auch einen Sinn:

Eine Einkommensteuererklärung musst du ohnehin abgeben, siehe mein Kommentar zu Tina34.

0
1
@EnnoWarMal

Zunächst einmal vielen Dank für die Aufklärung. Also, wird ein Steuerfreibetrag eingetragen, ist es Pflicht eine Einkommenssteuererklärung abzugeben, verstehe ich das richtig? Ist dem so, stellt sich für mich jedoch immer noch die Frage: Was lohnt sich in meinem Fall mehr? Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen beiden Modellen? (Modell A Freibetrag / Modell B Einkommenssteuererklärung) Wie gesagt, ich würde ein Mehr an monatlichem Netto deutlich präferieren. 

0
31
@menko

Was lohnt sich in meinem Fall mehr?...ich würde ein Mehr an monatlichem Netto deutlich präferieren.

Na dann ist doch die Sache klar. Der Freibetrag muss beantragt werden.

Dann wird weniger Lohnsteuerabgezogen und entsprechend weniger Lohnsteuer auf die Festzusetzende Einkommensteuer angerechnet.

0
1
@EnnoWarMal

Also macht es am Ende keinen Unterschied? Diesen Fahrtkostenersatz muss ich gleichermaßen auch in der Einkommenssteuererklärung angeben?

0
31
@menko

Natürlich. Es muss doch dasselbe bei rauskommen.

0

Große Anwartschaft vs. Kleine Anwartschaft + Fonds?

Ich (M24), Beamter mit Anspruch auf Freie Heilfürsorge, möchte eine Anwartschaftsversicherung abschließen, um in der Pension in eine private Krankenversicherung (Signal Iduna) eintreten zu können.

Mein Signal Iduna Berater hat mir neben einer großen Anwartschaft auch folgende Variante aufgezeigt: Zunächst das Abschließen einer kleinen Anwartschaft. Die Summe, die ich als Differenz zur großen Anwartschaft monatlich zahlen würde, dann als Sparanlage in einen Signal Iduna-Fonds (BestSelect). Bei Pensionseintritt hätte ich dann die Möglichkeit, entweder das angesammelte Kapital als monatliche Rente auszahlen zu lassen (um die höheren Beiträge zur KV auszugleichen) oder eine Einmalzahlung des angesammelten Kapitals.

Ich bin eigentlich skeptisch, was langfristige Anlagen in Fonds betrifft und fürchte, dass ich bei schlechter Fondentwicklung möglicherweise mit der "konservativen" großen Anwartschaft besser wegkomme.

Nachteil gr. Anwartschaft: Bei Ableben VOR Pensionseintritt wären die angesammelten Rückstellungen futsch.

Gibt es jemanden, der eine der Optionen eher empfehlen bzw. davon abraten würde?

Gruß

...zur Frage

Einkunftserzielungsabsicht bei Vermietung: Was zählt?

Bei unbefristeter Vermietung ist das Finanzamt angehalten, von einer Einkunftserzielungsabsicht auszugehen, auch wenn die Werbungskosten über einen längeren Zeitraum die Einnahmen überschreiten. Wenn aber über 30 Jahre kein Gewinn in Aussicht ist, kann das FA wohl immer noch die Geltendmachung der Werbungskosten ablehnen. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob hier die Einnahmen mit den Werbungskosten oder den wirklichen Kosten zu vergleichen sind? Als Beispiel: Wohnung über Kredit finanziert, Annuität 600€ mit Zins zu Beginn 500€ / Tilgung 100€. Miete 450€. Zinsen können geltend gemacht werden, also höhere Werbungskosten als Einnahmen. Mit der Zeit steigt dann aber die Tilgung, der Zins sinkt - positive Einnahme in der Lohnsteuererklärung. ABER: noch immer Miete - Annuität=-150€ pro Monat. Im Endeffekt für das FA eine positive Steuerbilanz, aber ein Verlust für den Besitzer.

...zur Frage

Steuernachzahlung bei Steuerklasse 4/4 und Einzelveranlagung?

Hallo,

wir haben unsere Steuer dieses Jahr mit dem Wiso Programm gemacht, dieses hat uns empfohlen die Einzelveranlagung zu nehmen und jeweils rund 900 Euro Rückzahlung in Aussicht gestellt.

Jetzt kamen die Bescheide und wir müssen beide jeweils rund 1200 Euro nachzahlen. Da die Berechnung im Grundtarif erfolgt, wurden zu wenig Lohnsteuer bezahlt. Das kann ich in den Rechnern im Internet nachvollziehen. Warum ist der Grundtarif so viel teurer und warum schlägt das Programm den vor und errechnet uns eine Gutschrift?

Wir sind beide in Steuerklasse 4, haben unsere Fahrtkosten und Weiterbildung abgesetzt und hatten kein zusätzliches Einkommen. Ich werde aus den Informationen im Internet nicht schlau.

...zur Frage

Pendlerpauschale monatlich seht es mir zu?

Guten Abend

Ich wollte mal wissen ob mit pendlerpauschal zusteht bzw ob sich das lohnt. ich habe einen arbeitsweg von 35 km (einfache fahr) muss 5 tage die woche arbeiten. Ich bin 25 verdiene 1293,09 Brutto im monat es is eine Teilzeit stelle . Steuern sind davon 59,08 wirde pendlerpauschale für mich monatlich lohnen? habe halt durch die weite fahrt zu wenig geld im monat daher will ich das nun versuchen ....

vielen lieben dank

...zur Frage

Hilfe bei Steurerklärung Fahrten zur Arbeit, Abendschule, Arbeit

Hallo,

ich mache zum ersten Mal eine Steuererklärung und habe folgende Fragen:

  1. Kann man Privat-Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht und Hausratversicherung in der Steuererklärung angeben, also bringt das Steuervorteile? Wenn ja unter was muss ich diese angeben?

  2. Ich gehe Vollzeit arbeiten, und besuche in Teilzeit eine Abendschule (Duale Berufsoberschule) wo ich das Fachabitur mache. Kann ich die Fahrten zur Schule und die Schulbücher geltend machen, wenn ja wo muss ich das angeben? Zählt die Schule dann unter Fortbildung, Weiterbildung oder Ausbildung?

  3. Ich habe das ganze Jahr über beim gleichen Arbeitgeber gearbeitet. Aber von Jan-Februar in der einen Diensstelle (Ort x) und ab Februar-Dezember an der anderen Dienststelle (Ort y). Wie gebe ich das in der Steuererklärung für die Angaben der Fahrten von Wohnung zur Arbeit an? Ich benutze das ElsterFormular und da finde ich kein Feld wo man die zeitliche angaben machen kann? Da steht nur "regelmäßige Arbeitsstätte" aer ich hatte ja im Jahr 2 gehabt.

Ich wäre echt froh wenn mir jemand helfen könnte und meine Fragen beantworten würde.

Vielen Dank im Voraus.

LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?