Steuerfachangestellte Ausbildung in klein- oder Großkanzlei?

2 Antworten

Die Ausbildungsvergütungen sind überall gleich. Die werden nämlich durch die Steuerberaterkammer festgelegt.

Anders ist es aber möglicherweise beim weiteren Werdegang.

Mir ist ein Steuerfachangestellter in einer kleinen Kanzlei (12 Mitarbeiter sind aber keine kleine Kanzlei mehr!) bekannt, der nach der Ausbildung schnell mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurde und auch entsprechend gut bezahlt worden ist.

Mir bekannte Steuerfachangestellte in großen Kanzleien wurden nur mit Hilfstätigkeiten auf Teilgebieten betraut. Mandantenkontakte liefen nur über Steuerberater. Das macht den Steuerfachangestellten austauschbar und wirkt sich für den nachteilig auf die Gehaltsentwicklung aus.

Ist natürlich schwierig das zu verallgemeinern. Wie es wirklich zugeht erfährt man erst wenn man dort seine Ausbildung aufgenommen hat.

Ausbildungsvergütungen ..... werden .... durch die Steuerberaterkammer festgelegt.

Ist das so? Ich habe da keine Ahnung.

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@Privatier59

Hab ich nicht gemacht, seit ich Steuerberater bin, und das ist murmelmurmel Jahre her. Hab auch ohne diese Halunken genug zu tun.

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Es geht nicht um die Ausbildungsvergütung, ja die wird zwar von der Steuerberaterkammer festgelegt, darf aber bis 20% nach unten oder nach oben variieren.

ich würde gerne konkrete beispiele oder Punkte erfahren was besser ist.

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Nimm die mit der höheren Berufsträgerquote. Wenn von den 12 Leuten 10 Steuerberater sind, ist das besser als wenn der eine Steuerberater 64 Wasserträger beschäftigt - da wärst du nur Nummer 65.

Ist die Quote bei beiden gleich, nimm die mit den 65 Leuten. Sind zwar viele, aber noch nicht zu viele für eine Anonymität.

bei der 12 Personen Kanzlei ist es nur ein Steuerberater und bei der anderen sind es 12 Steuerberater.

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@Elpunkt

Weißt du auch was über die Ausbilder? Bei uns sind die Bilanzbuchhalter die ersten Ansprechpartner der Azubis, nicht die Steuerberater.

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@Eifelia

Das ist abhängig vom jeweiligen Menschen. Bei uns hättest du eher schlechte Karten, weil jeder unter Druck steht und keine Zeit hat, irgendwem was zu erklären. Fürchte, dass das ohnehin dein größtes Problem sein wird.

Wir sind eine Kanzlei mit etwa 35 Leuten, davon ca. 20 Berufsträger. Eine pfiffige Anfängerin, die auch wirklich was lernen will, wäre bei uns ganz gut aufgehoben.

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@Eifelia

Hab ich kurz vor dem Absenden auch begriffen, aber trotzdem abgeschickt. Ich tipp doch hier nicht für umme!

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Aber warum soll ich die mit der höheren Quote nehmen, was macht es aus wenn es mehr Berufsträger gibt in der Kanzlei?

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@Elpunkt

Reine Erfahrungssache. Ich mache diesen Steuerkram jetzt seit fast 30 Jahren und kenne sowohl große Kanzleien mit 700 Leuten als auch kleine mit einem Steuerberater, einer Sekretärin und zwei Fachangestellten.

Wenn ich zwischen diesen zwei wählen müsste, würde ich heute die große Kanzlei wählen. Muss ich aber nicht, siehe oben.

Bei einer Berufsträgerquote von über 50% wie bei uns ist immer einer dabei, der dir auch wirklich was beibringen kann.

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