Steuererklärungen Vermietung?

3 Antworten

Als Grundstücksgemeimschaft müsst ihr eine gesonderte und einheitliche Feststellung abgeben. Der Feststellungsbescheid ist dann bindend für die Einkommensteuerveranlagung.

Bei der Einkommensteuer trägt jeder seinen Anteil an den gemeinschaftlichen Einkünften auf der Anlage V unter Grundstücksgemeimschaften ein.

Eben dies versteht er nicht.

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@onnEVier245

Deshalb erkläre ich es ja. Ansonsten muss man sich eben einen Steuerberater suchen.

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@kinilua

Aber ich stelle mir lustig vor, wie eine Publikumsgesellschaft mit 2.500 Gesellschaftern ihr jeweiliges 2.500stel selber ermittelt und dann in die Einkommensteuererklärung einträgt.

Man könnte da glatt auf die Idee kommen, das Steuererhebungsverfahren zu vereinfachen und die Gesellschaft zur Abgabe einer entsprechenden Erklärung verdonnern. Nämlich eben der Feststellungserklärung.

Gäbe es diese Regelung nicht schon - ich würde sie erfinden.

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In Anlage V, Seite 1, Zeile 10, trägt jeder von Euch bei "Anzahl" >1/2< (einhalb) ein. Weiter unten dann die persönlichen Summen.

Die Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Geststellung ist keine Anlage, sondern eine eigenständige Steuererklärung.

Woher ich das weiß:Beruf – Berufserfahrung

Hallo Eifelia, vielen Dank für deine Antwort. Ist diese denn zwingend erforderlich? Da steht ja nicht sonderlich viel drauf und das ist nur eine Seite, wo ich mir das das Objekt und einen Empfangsbevollmächtigten eintragen soll?

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@Nora1111

Prinzipiell ist die Erklärung zwingend erforderlich. Evtl akzeptiert das FA es , wenn ihr bei jedem einfach 50% der Werte eintragt. Allerdings ist es aus meiner Sicht deutlich einfacher eine Feststellungserklärung abzugeben. Nutze ein Programm dafür, dann ist das eine simple Sache.

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@Amado
Evtl akzeptiert das FA es , wenn ihr bei jedem einfach 50% der Werte eintragt.

Nein, das tut das Finanzamt nur bei zusammenveranlagten Ehegatten, denen ein Objekt gemeinsam gehört, weil es verwaltungsökonomischer Unsinn wäre, die Einkünfte in einer Gesonderten Erklärung zu ermitteln, um sie anschließend in dieselbe Einkommensteuererklärung zu stecken.

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@onnEVier245

Das Finanzamt kann wohl bei Geringfügigkeit darauf verzichten. Habe selbst 3 Jahre so die Steuererklärungen abgegeben und es wurde problemlos akzeptiert.

Habe aber danach sowieso gemerkt dass eine Feststellungserklärung deutlich einfacher ist als alle Beträge aufzuteilen und in mehrere Erklärungen einzutragen ;-)

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@Amado

Das Finanzamt kann auch auf die Abgabe von Steuererklärungen ganz verzichten, Steuern falsch festsetzen, Steuern erlassen oder sonstwie zugunsten des Steuerpflichtigen gegen AO und EStG verstoßen , ohne dass dies davon richtiger wird und ohne dass sich da jemand beschwert.

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