Steuererklärung, Steuerklasse 1, jetzt hohe Nachzahlung?

5 Antworten

Der Sachverhaltsdarstellung nach fehlen hier mindestens die Sonderausgaben und die haushaltsnahen Dienstleistungen.

Wenn ich am Auto nur eine von vier Radmuttern anschraube, muss ich mich ja auch nicht wundern, wenn das Rad abfällt. Deswegen überlasse ich sowas lieber der Werkstatt.


Hier meine Daten: ....

Da sieht man die Unvollständigkeit schon auf den ersten Blick: es fehlen die Sonderausgaben, wie z. B. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, sowie eigene Unfall-, Haftpflicht- und Risikolebensversicherungen (alle in Anlage Vorsorgeaufwand).

Ferner könnten aus der Mietnebenkostenabrechnung oder aus eigener direkter Zahlung noch haushaltsnahe Handwerker- und Dienstleistungen angegeben werden, die in begrenztem Umfang und Inhalt zu 20 % direkt die Steuerschuld mindern würden. 

Hier kannst Du schnell mal den Effekt fehlenden Vorsorgeaufwandes (Angabe: Keine gesetzliche Rentenversicherung und private Krankenversicherung gegenüber mit gesetzlicher RV, KV und PV) ermitteln:

https://www.bmf-steuerrechner.de/bl2016/?




Geht es nicht etwas ausführlicher?

Das kann durchaus zutreffen.

Möglichkeiten: weitere Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit oder einem Gewerbe, Altersteilzeit in der passiven Phase, zeitweiser Bezug von ALG1 und dem damit verbundenen Progressionsvorbehalt .....

Hallo, danke für die schnelle Rückmeldung! Trifft nichts von deinen erwähnten Sachen zu. Bin das ganze Jahr auf Vollzeit beschäftigt gewesen, habe keine weiteren (und erst recht nicht selbstständige :D ) Einkünfte.

Ich weiß leider nicht welche Angaben benötigt werden, um mir hier weiterzuhelfen...

Aber vielleicht habe ich eine Eintragung in meiner Steuererklärung vergessen/übersehen?

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Ich brauche Hilfe, bin Arbeitnehmerin und das Finanzamt hat eine hohe Nachzahlung für 2013 von mir gefordert, kann das sein?

Hallo zusammen,

Ich versuche mein Problem so einfach wie möglich zu erläutern.

Bin Arbeitnehmerin ohne jegliche Nebeneinkünfte und habe auch kein besonderes Schnick und Schnack. Habe für 2013 ganz regulär meine Steuererklärung gemacht. Einzigste Besonderheit war mitten im Jahr ein Arbeitgeberwechsel. Also beide Lohnabrechnungen und die üblichen Kosten für Versicherungen und Arbeitswege angegeben. Ziemlich schnell kam der Bescheid vom Amt mit der Forderung von über 500 €!! 😕. Bin aus den Wolken gefallen und habe zunächst an das Amt einen Einspruch gestellt, da ich dies nicht nachvollziehen kann. Nach de Bitte um Aufklärung kam nur Standardspruch....."festgelegter Betrag xy €, einbehaltener Betrag xy €, beim Soli das Gleiche. Die Lohnabrechnungen wurden alle von der Datev erstellt und ich gehe davon aus das hier korrekt abgerechnet wurde. Leider habe ich natürlich keinen Steuerberater - war ja vorher nie notwendig.
Was könnte ich falsch gemacht haben, bzw. gab es 2013 eine besondere Änderung in der abzugebenen Steuerhöhe? Man sieht, ich verstehe es immer noch nicht. Wer kann helfen, bzw. mich hier beraten. Denn die geforderte Nachzahlung von einer ganz normalen Arbeitnehmerin erscheint mir einfach zu hoch und doch sehr ungewöhnlich. Sollten noch weitere Angaben benötigt werden, gerne Fragen. Vielen Dank vorab für die Zeit und die möglichen Ratschläge.

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Steuerbescheid: Knapp 500€ Nachzahlung in Steuerklasse 2?

Guten Abend,

meine Mutter hat heute den Steuerbescheid für die Steuererklärung 2016 erhalten und muss unerwartet knapp 500€ nachzahlen - für sie ein großer Schock, da sie bislang immer Rückerstattungen bekommen hat. Ich muss zunächst anmerken, dass ich selbst keine Erfahrung mit Steuerangelegenheiten habe, und meine Mutter als Migrantin sich ebenfalls schwer tut, das Ganze nachzuvollziehen.

Was ich aber soweit als Ursache für die geforderte Nachzahlung verstanden habe, ist dass ihr zu versteuerndes Einkommen gestiegen ist, sodass die festzusetzende Einkommenssteuer nun knapp doppelt so hoch ist. Laut der "Bundesministerium der Finanzen"-Website liegt die Einkommenssteuer für Personen mit einem Einkommen von 13.670 - 53.665€ bei 1.112€. Meine Mutter kam 2016 auf ein zu versteuerndes Einkommen von 14.333€, womit sie im Vergleich zu den Vorjahren sozusagen eine Stufe "höher" gerutscht ist. Zum Vergleich: 2015 lag das zu versteuernde Einkommen bei 12.248€, die festzusetzende Einkommenssteuer damit nur bei 670€, da sie unter die Gruppe 8.473 - 13.469€ fiel.

Demnach ist die Forderung für mich zwar zahlenmäßig nachvollziehbar, aber einige Fragen bleiben dennoch offen. Wurden während des Jahres 2016 die monatlichen Steuerabzüge deshalb so niedrig gehalten, weil meine Mutter sonst auch immer in den Besteuerungsbereich von 8.473 - 13.469€ fiel? Warum wurden nicht direkt mit dem Monatslohn mehr Steuern abgezogen? Dass die festzusetzende Einkommenssteuer bei ihr von einem aufs nächste Jahr von 670 auf 1.112€ steigt, kann das Finanzamt vielleicht nicht vorhersehen. Aber gibt es dann nicht Unmengen an Menschen, die nur wegen ein paar Euro mehr Jahreslohn auf einmal ähnlich hohe Nachzahlungsforderungen erhalten? Nur wegen dieses gestaffelten Systems? Und auf welcher Grundlage werden die monatlichen Steuerabgaben dann festgesetzt? Mir scheint, man hat auf Grundlage des Vorjahrs abgezogen, und nun muss meine Mutter bei ihrem eher kleinen Einkommen die fehlenden 483,62€ auf einmal stemmen. Hat das wirklich seine Richtigkeit?

Ich hoffe die Angaben waren verständlich. Vielen Dank für jede Antwort.

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