Steuererklärung ohne Rechnungen?

2 Antworten

Auch wenn Du jedem eine Quittung ausgestellt hättest, wäre das noch kein Bewweis, denn wie soll man das dem Quittungsblock ansehen?

Im besten Fall, wenn Du einen hättest, wo immer eine Kopie entsteht.

Aber mache Dir keine Sorgen. Schreibe einfach, was Du eingenommen hast.

Solltest Du darüber keine Aufzeichnungen gemacht haben, wäre es tatsächlich eine Unterlassungssünde.

In Zukunft in ein Buch eintragen.

Ausserdem stellt sich die Frage, wovon Du lebst, wenn Deine Einnahmen nur ca. 500,- Euro im Monat sind.

Gibt es ggf. noch andere, steuerlich relevante Vorgänge?

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Ausserdem stellt sich die Frage, wovon Du lebst, wenn Deine Einnahmen nur ca. 500,- Euro im Monat sind.

Die Frage wird das Finanzamt auch stellen.

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@EnnoBecker

Deshalb wurde auch in einer Höhe geschätzt, die ein Überleben möglich macht.

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@wfwbinder

Das ist allerdings nicht logisch - der Grundfreibetrag macht per Definition das Überleben möglich - sonst wäredas EStG unvereinbar mit dem Grundgesetz ;-)

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@Mikkey

Warum? Wenn 12.000 Euro Einkünfte geschätzt wurden, gehen davon noch Sonderausgaben usw. ab und wir kommen durchaus in den Bereich.

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Du solltest alles dokumentieren, vor allem auch die Ausgaben! Das drückt das zu versteuernde Einkommen...

Steuererklärung Dualer Student+Gewerbe+Minijob?

Hallo liebe Community,

ich bin seit 2013 dualer Student und verdiene jährlich über 8652€. Seit Ende 2014 habe ich ein Gewerbe angemeldet und damit 2015 ca. 1500€ verdient. Zusätzlich arbeite ich seit 2016 am Institut als Hilfskraft auf 450€ Basis (SK VI).

Ich möchte nun Steuerklärungen für die Jahre 2013,2014,2015 anfertigen. Wie gehe ich dabei vor und was gibt es zu beachten?

Gibt es eine günstige Softwarelösung und was muss bei sowas beachtet werden?

Besten Dank und liebe Grüße,

Reisefreund

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Wie kann ein rechtskräftiger Einkommensteuerbescheid rückgängig gemacht werden, ist eine Selbstanzeige wegen fehlerhafter EKSt-Erklärung klug?

Ich habe im 4. Qtl. 2012 in Deutschland eine selbständige Aktivität (IT-Berater) angefangen. In den Monaten Okt. – Dez. 2012 habe ich fünf Kundenrechnungen erstellt (Brutto Summe ca. 19,000,- EUR). Diese Rechnungen wurden erst im Jahr 2013 bezahlt wurden. Aus Unkenntnis habe ich aber bei der Einkommenserklärung für 2012 (eingereicht am 16.07.2013), die erstellten Kundenrechnungen als Einnahmen und nur die Reise- und Nebenkosten als Ausgaben angerechnet – nicht aber die Ausgaben für die anfänglichen Vorbereitungen für die Aktivität. Der Fehler fiel mir spät (zu spät) – anfangs 2015 auf, als Finanzamt von mir für die Jahre 2012 und 2013 EÜR verlangte. In der Tat könnte ich gut 13.000,- EUR aus dem Jahr 2012 als Verlustvortrag für 2013 geltend machen. In einem persönlichen Gespräch mit Finanzamt habe ich Folgendes erfahren: 1) Leider ist der Einkommenssteuerbescheid für 2012 mit falsch gebuchten Einnahmen rechtgültig und kann vom Finanzamt nicht geändert werden. Dieser weißt keine Verluste auf (da erstellte aber nicht bezahlte Rechnungen als Einnahmen gebucht). 2) Bei der Einkommenserklärung für 2013 habe ich alle diese fünf Rechnungen als Einnahmen gebucht, da diese im Jahr 2013 bezahlt wurden. Diese darf ich aber nicht korrigieren (die bereits im 2012 deklarierten Kundenrechnungen nicht wegnehmen), da diese strafbar wäre. Die Fragen: Gibt es eine Möglichkeit, den rechtskräftigen Einkommenssteuerbescheid für 2012 Rückgängig zu machen, damit ich diese korrigieren und anschließend den Verlustvortrag für 2013 geltend machen kann? Wäre eine Selbstanzeige für Fehlangaben im Jahr 2012 eine Möglichkeit oder ist der Risiko zu gross, dass ich noch mehr Probleme bekomme. Für eine Selbstanzeige muss ich – wenn ich es richtig verstanden habe – 10 Jahre aufrollen. Ich habe vom 2005 bis 4. Qtl. 2012 im Ausland gearbeitet und in Deutschland keine Steuererklärung abgegeben. Ist das Alles zu kompliziert und mit Risiken behaftet? Bedanke mich recht herzlich für die Unterstützung im Vorau.

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Erste Steuererklärung nach dem Master

Hallo,

ich versuche mich gerade durch meine erste Steuererklärung zu wühlen und komme mit der Angabe meiner Studien nicht zurecht. Das ich zumindest meinen Master absetzen kann habe ich erst vor Kurzem erfahren... Ich wäre wahnsinnig über einen Hinweis in die richtige Richtung zu den folgenden Themen dankbar:

Zu meiner aktuellen Situation: Ich arbeite seit Ende November 2013, habe also so wenig Einkommen gehabt, dass ich unter der Freigrenze liege. Ich würde also gerne alle Kosten ins Jahr 2014 mitnehmen. Dazu aber später..

Kurz und knapp anbei ein Überblick meiner Studien mit den Fragen direkt dahinter:

März 2009 - Juli 2012: Bachelor in Deutschland - Hier ist nichts absetzbar, da Erststudium und weil ich keine vorgeschaltete Ausbildung vorweisen kann, richtig? Ich hatte in den Jahren keine Einnahmen. Juli 2010 - Dezember 2010: Auslandssemester in Australien: Hier habe ich Studiengebühren bezahlt, wovon ich einen Teil mit Bafög begleichen konnte September 2011 - Juli 2012: Double Degree -->, zweiter Bachelor Abschluss: Dies habe ich im Rahmen des Bachelors absolviert, es fielen Studiengebühren an, die ich mit einem Kredit bezahlt habe.

September 2012 - September 2013: Master im Ausland: Hier habe ich 7500 Pfund Studiengebühren bezahlt, sowie 6297 Pfund Kosten für die Unterkunft gehabt. Teilweise konnte ich die Kosten durch Bafög tragen. Kosten für Flüge, Lehrmittel usw müsst ich hier auch absetzen können? Mein Erstwohnsitz war zu der Zeit bei meinen Eltern.

Für die vorgeschaltete Ausbildung habe ich die Hoffnung für die Absetzung eigentlich aufgegeben. Hat hier eventuell noch jemand einen Tipp ob hier doch noch was geht? Den Master müsste ich, da dieser als Fortbildung gilt, absetzen können. Hierzu ein paar Fragen:

  • Die Studiengebühren (7500 Pfund) habe ich in Pfund bezahlt. Wie kann ich dies in der Erklärung angeben?
  • Kann ich die 7500 Pfund überhaupt komplett im Jahr 2013 geltend machen, oder geht dies nur anteilig in 2012 und 2013?
  • Wie beweise ich die Gebühren? Ich habe die Studiengebühren zusammen mit den Wohnungskosten in einem Betrag monatlich von meinem britischen Konto bezahlt. Eine großen Anteil davon habe ich im Jahr 2012 schon bezahlt.
  • Sollte ich daher meine Erklärung für 2012 nachreichen und die Studiengebühren komplett dort angeben? Kann man auch die Kosten von 2012 vortragen?

Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe. Den Weg zu einem Steuerberater möchte ich mir erst einmal sparen, da der Rest meiner Steuererklärung fertig ist. Nur zum Studium habe ich offene Fragen.

Vielen Dank!

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Kirchensteuerpflichtig in Lohnsteuersteuererklärung trotz Student im Praktikum

Hallo, wir haben gerade folgendes Problem: Wir haben im November 2012 geheiratet und anschließend ist mein Mann aus der kath.Kirche ausgetreten und ich bin konfessionslos. Mein Mann ist Student und hat von Mai - Juli 2012 auf 400 Eurobasis neben dem Studium gejobbt und von August 2012 bis Februar 2013 sein im Studium vorgeschriebenes Praktikum (Verdienst 800 Euro) absolviert. Ich war bis Juli 2012 Referendarin und bin seit August 2012 Beamtin auf Probe. Wir sitzen nun über unsere Steuererklärung und fragen uns, ob wir nun bei meinem Mann "kirchensteuerpflichtig für 2012" ankreuzen müssen? Aus seiner elektronischen Lohnsteuerbescheinigung ist zu entnehmen, dass keinerlei Kirchensteuer abgegangen ist. Wir fragen uns nun, ob wir nachträglich Kirchengeld zahlen müssen, da ich in dem Jahr zuviel verdient habe? Kann uns jemand weiterhelfen?

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Das Finanzamt will hohe Steuer-Vorauszahlungen von mir, kann ich mich irgendwie wehren?

Hallo, habe Mitte 2013 angefangen freiberuflich zu Arbeiten. Habe 2013 dann um die 5000€ Verdient und 2014 dann ca 18000€. jetzt hab ich im september 2015 den steuerbescheid für 2014 gemacht, jetzt wollen die für 2014 ca 2000€ von mir ok die habe ich gezahlt, aber wollen für 2015 auch schon 2000€, da wiederrum habe ich total überlesen. ich habe nur gelesen, dass sie dann für 2016 jeweils immer zum 10. märz etc 500€ wollen. im bescheid stand nur zahlen sie bis spätestens 07.12. für 2014 die 2000€, unübersichtlich und erst jetzt nach der mahung hab ich herausnehmen können auf 4. seite, dass ich am 10.12. auch nochmal 2000€ hätte zahlen sollen. also innerhalb 3 Tagen 4000€. Ist das rechtens? Kann ich was dagegen tun? Klar das ich die Steuer für 2014 zahle ok, denn es ist ja die Steuererklärung für 2014 gewesen, aber das ich dann zur selben Zeit dann auch gleich für 2015 zahlen soll? Und wenn ich jetzt im September diesen Jahres dann den für 2015 mache, muss ich nichts mehr zahlen? Welche Logik ist das bitte? Ich kann doch nicht innerhalb 3 Tagen Steuern komplett für 2 Jahre bezahlen

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Lohnt sich ein Verlustvortrag für die Studienzeit, wenn man einen Minijob hatte?

Hallo, ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Steuererklärung. Ich habe schon viele Artikel und Forenbeiträge gelesen, aber ich kann mir meine Frage nicht selbst beantworten. Ich würde gern für die Zeit meines Masterstudiums (10/2011 - 09/2013) einen Verlustvortrag beim Finanzamt einreichen, frage mich aber, ob sich das über haupt lohnt, da ich in jedem Jahr meines Masterstudiums für mehrere Monate einem Minijob (bis 400€) nachgegangen bin. Ich habe also in jedem Jahr ca. zwischen 1.000€ und 4.000€ verdient. Alle Minijobs wurden über die Lohnsteuer(karte) abgerechnet. Leider habe ich nicht alle Belege aus dem Studium aufgehoben und komme nicht mal auf 1.000€ pro Jahr. Werden diese geringen Beträge dann mit meinem Gehalt aus den Minijobs aufgewogen, sodass gar kein Verlust für mich entsteht? Ich hoffe, Ihr könnt mir hier weiterhelfen oder den ein oder anderen Tipp geben.

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