Steuererklärung: Grund der Nichtbeschäftigung

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4 Antworten

Solltest du Anschaffungen wie einen Laptop oder Umzug nach Deutschland gemacht haben, dann vergiss in deiner Einkommensteuererklärung auf keinen Fall, das Laptop zu 1/3 als Werbungskosten und die Umzugskostenpauschalen nach dem Bundesumzugskostengesetz(BUKG) und der Auslandsumzugsverordnung(AUV) als Werbungskosten anzusetzen! Jeder Arbeitstag ( ca. 230 ist üblich im Jahr) mal einfache Entfernung zur Arbeit mal 30 Cent.

Du würdest LOCKER über dem Arbeitnehemrpauschbetrag von 1000€ liegen, schon ohne "reguläre" Werbungskosten.

Wenn du Fragen hast, dann frag ruhig, vielleicht kannst du nach einem echt kurzen Einspruch noch mal ein paar € rausholen :)

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phoenixblob 18.03.2013, 20:09

Danke!

  1. Ja. Ich habe mir im Jahr 2012 sogar einen neuen Laptop angeschafft. Das Problem: ich benutze den Laptop ausschließlich privat, d. h. die berufliche Nutzung ist gleich null. Wenn ich richtig informiert bin, dann ist ja zumindest eine teilweise berufliche Nutzung Voraussetzung.
  2. Vielen Dank für den Tipp mit den Umzugskosten. Da dürfte dann gemeinsam mit der Pendlerpauschale der AN-Pauschbetrag geknackt werden. Bevor ich zusätzliche Frage zu diesen Umzugskosten stelle (die sicherlich kommen werden), muss ich aber erst mal meine Gedanken ordnen. :)
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Steuerschueler 09.04.2013, 18:51
@phoenixblob

Den Laptop anzusetzen kannst du dann leider vergessen :(

Jedoch: Wenn du z.B. ein Fernstudium machst, dann würde das Laptop allerdings der Weiterqualifikation dienen und somit in Werbungskosten reinspielen. Das bleibt leider Auslegungssache des Finanzamtes.

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Arbeitssuche wäre doch zutreffend. Die dabei in 2012 angefallenen Kosten kommen sogar als Werbungskosten in Anlage N zur Geltung, wenn Du im Gesamtjahr 2012 die € 1.000 für den Freibetrag überschreitest.

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Ich halte eine Information zu Zeiten der Nichtbeschäftigung nur dann für notwendig, wenn sich da konkrete steuerliche Konsequenzen ergeben. In Deinem Falle könnte man an das Entstehen von Werbungskosten denken. Falls sich so etwas nicht ergibt, dann mach keine Angaben. Die Arbeitsbelastung bei den Finanzämtern ist so hoch, dass man auf unnötige Informationen da gerne verzichtet.

Und was die Rückfragen betrifft: Zum einen verschließen sich die Rückfrageanlässe oftmals der Logik. Die können durch Warnmeldungen des Systems bedingt sein oder auch durch Marotten des Sachbearbeiters. Wenn so eine Rückfrage kommen sollte, dann beantwortet man die eben und damit hat sich die Sache erledigt. Das ist ja nun wirklich nicht das Problem.

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Schreib doch was du willst. Urlaub, Arbeitsuche, Sabbatical, Kur ist doch alles egal. Das FA will nur wissen, dass Du keinem Gelderwerb nachgegangen bist.

Da es schwer ist "nichts" nachzuweisen, wird das FA Dir allenfalls das Gegenteil nachweisen müssen.

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phoenixblob 18.03.2013, 20:03

Danke für den Tipp, dass das FA den Nachweis erbringen muss.

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