Steuererklärung als Student - bekomme ich Geld zurück (bzw. zu einem späteren Zeitpunkt), obwohl ich nicht so viel eingezahlt habe?

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5 Antworten

Hallo,

wenn die Werbungskosten des Kalenderjahres die Einnahmen des betreffenden Kalenderjahres  (nicht die Einkommensgrenze für die Steuerpflicht!) überschreiten, kann man nach Ablauf des Kalenderjahres eine Einkommenssteuererklärung machen und es wird ein Verlustvortrag auf das bzw. die Folgejahre übertragen.

Einzelheiten unter dem Stichwort "Verlustvortrag".

Gruß

RHW

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Was soll das Finanzamt dir noch schulden, wenn es dir deine 300 EUR erstattet hat?

Mehr als die von dir gezahlte Steuer kann es dir doch gar nicht erstatten, denn unter Null kann die festzusetzende Steuer (auf die deine 300 EUR angerechnet werden) doch gar nicht sinken.

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Du kannst die Kosten (präzise: Werbungskosten) nur in dem Jahr geltend machen, in dem Du die gezahlt hast.

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Kommentar von EnnoWarMal
24.04.2016, 09:06

Das ist zwar richtig, war hier aber gar nicht die Frage.

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merkt sich das Finanzamt, was sie mir noch "Schulden" und geben es mir dann zurück, wenn ich mehr Geld verdiene? 

Welche Schulden??

Hast du mehr Werbungskosten als Einnahmen, im Ergebnis also negative Einkünfte, werden die als Verlustvortrag in die nächste Veranlagungen vorgetragen. Den Verlust kannst du dann mit späteren positiven Einkünften verrechnen.

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Du siehst an den bisherigen Antworten, dass du knapp daneben liegst mit deiner Denkweise. Ungefähr ein paar Lichtjahre.

Genau das macht es auch schwer, kurz und zielführend zu antworten. Und ich mache hier auch keinen Einführungskurs im Einkommensteuerrecht. Deshalb ein paar grundsätzliche Überlegungen:

Steuern sollen sich stets an der Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen orientieren - egal, um welche Steuerart es geht. Bei der Einkommensteuer ist es......tadaaaaa.... das Einkommen.

Wer ein hohes Einkommen hat, zahlt viele Einkommensteuer und wer nix verdient, zahlt eben keine. Das nennen sie Leistungsprinzip.

Und wer sich auf sein Erwerbsleben vorbereitet und genau deshalb nicht jetzt, sondern später ein hohes Einkommen erzielen will und kann, soll ebenfalls am Leistungsprinzip teilhaben. Denn obwohl die Steuer jährlich erhoben wird, soll sie doch deine Lebensleistung berücksichtigen.

Das ist das Grundgerüst. Wie es umgesetzt wird und ob das hier und da mal klappt, ist etwas anderes. Die Logik leidet unter den mangelhaften Umsetzungen aber nicht.

Exkurs Ende.

Die hier zielführendste konkrete Antwort hat ....

Wassonst, vor 44 Min  

....gegeben.

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