Steuererklärung 2013 Werbungskosten

2 Antworten

Ganz Einfach. Er setzt die 30 Ct. pro Entfernungskilometer, Genannt Kilometerpauschale an.

Kraftstoffkosten bekommt er vom AG erstattet. Er braucht also nur den Betrag, den er im Jahr über die Karte abgerechnet hat zusammen zu zählen und bei ""Erstattung durch den AG" einzusetzen. Die Differenz (wenn über 1.000,- Euro) wirkt sich steuerlich aus.

Eventuell hat er ja noch andere Ausgaben (Verpflegungsmehraufwand, Dienstreisen, Seminare usw. abzuziehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Wohnung - Unterkunft. Also 30 ct. pro gefahrenem Kilometer. Was heißt unterkunft. vom AG getragene Unterkunft , oder doppelte Haushaltsführung? die Miete kämme dann noch dazu.

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Wenn der geldwerte Vorteil der Nutzung der Tankkarte als solcher dem Gehalt zugeschlagen und versteuert wird, dann erfolgt die Geltendmachung der Werbungskosten wie üblich mit 0,30 EUR je Dienstreise-km.

Wenn kein geldwerter Vorteil für die Tankkarte zum Ansatz gebracht wird, dann bedeutet das normalerweise auch, daß der AG von den steuerlich ansetzbaren 0,30 EUR nur einen Kraftstoffanteil (der per Abrechnung vom Arbeitgeber oder Kopie des Tankbelegs nachweisbar ist) übernimmt. Es sind dann 0,30 EUR je Dienstreise-km abzüglich der ja bereits erstatteten Kraftstoffkosten in als Werbungskosten anzusetzen (Werbungskosten abzüglich "vom Arbeitgeber steuerfrei erstatteter Beträge").

das heißt er kann nichts geltend machen? Mein Bekannter bezahlt nichts für das Benzin. Er nutzt nur sein Privates Auto. Der AG hat Ihm nur die Tankkarte gegeben damit er Tanken kann ohne das er selber dafür in Vorkasse gehen muss.

weiter wo trägt man die Kosten für die in Zeile 20 Lohnsteuerbescheinigung genannten betrag in der Steuererklärung ein. ?

Danke.

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@admin7830

ach so. wird nicht seinem Gehalt zugeschlagen.

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@admin7830

Wieso nichts? Wer hat denn 0,30 EUR/km an Kraftstoffkosten?

Bei Geltendmachung der Nutzung privater Pkw für dienstliche Zwecke gibt es die üblichen Randbedingungen mit 0,30 EUR je Dienstreise-km und entsprechend Verpflegungsmehrkostenpauschalen. Abzuziehen sind steuerfreie Erstattungen des Arbeitgebers.

Er sollte also die Tankrechnungen aufbewahren, um die Beträge nachzuweisen. Diese zieht er dann ab.

Beispiel: Dienstreise mit 500 km bedeutet mit 0,30 EUR/km also 150 EUR. Für die 500 km werden z.B. 37 l Diesel zu 1,35 EUR/l getankt. Der AG erstattet somit implizit 49,95 EUR. Also werden 100,05 EUR als Werbungskosten angesetzt.

Für die Fahrten von der Wohnung zur Arbeit gilt eine andere Regelung. Hier gelten 0,30 EUR je Entfernungs-km. Da diese Fahrt dem Privatbereich zugeordnet ist, wäre in jedem Fall die Nutzung der Tankkarte meiner Meinung nach als geldwerter Vorteil zu versteuern. Die Entfernungspauschale wird dann voll angegeben.

Anders ist es, wenn es sich um eine Dienstreise (also nicht an die regelmäßige Arbeitsstätte = Standort des Arbeitgebers, sondern an den Einsatzort = Standort des Kunden) handelt, die jedoch bereits ab der Wohnung beginnt und beim Kunden/Einsatzort endet. Dann wäre das der ganz oben dargestellte Fall.

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@gandalf94305

Die Tankbelege gibt er seinem AG. Auf seiner Lohnabrechnung steht auch nichts von den Benzinkosten drauf. Er sagt er hat die Karte bekommen darf damit Tanken, soll die belege Einreichen mehr nicht.

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@admin7830

Ich gehe davon aus, daß hier etwas nicht korrekt läuft. Fahrkostenzuschüsse des Arbeitgebers für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstelle sind steuerpflichtig. Man kann zwar zwischen individueller Besteuerung (wie "Lohn") und 15%-Besteuerung ggf. arbeitgeberseitig wählen, aber eine Besteuerung findet statt. Es handelt sich auch um keine Sachbezüge, denn die Tankkarte ist wie Barlohn zu betrachten.

Fahrtkostenerstattungen für Dienstreisen erfolgen generell steuerfrei, wobei die steuerlichen Höchstsätze abzüglich der erstatteten Kosten dann als Werbungskosten geltend gemacht werden können.

Im ersten Fall liegt das Problem bei der falschen Behandlung der Tankzuschüsse für die Fahrten zur Arbeit beim Arbeitgeber.

Im zweiten Fall würde der Arbeitnehmer ohne Angabe der "erstatteten" Tankkosten zu hohe Beträge steuerlich veranschlagen.

Der Arbeitnehmer sollte sich auf jeden Fall Kopien aller eingereichten Belege machen.

Mal sehen, was die Steuerexperten morgen vielleicht noch dazu sagen können. Mir kommt das spanisch vor.

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