Steuererklärung 2013 / Veranlagung

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2 Antworten

Sobald die Einkünfte von Eheleuten erheblich voneinander abweichen ist die Zusammenveranlagung insgesamt gesehen günstiger.

Es kann schon sein, dass bei bei der Kombination der Steuerklassen 5/3 ein Nachzahlung für ein Ehepaar herauskommt, trotzdem ist es insgesamt günstiger, als die Einzelveranlagung, das hat @gandalf richtig dargestellt.

Wenn die Eheleute meinen, sie müssten wissen auf wen wieviel Steuer für das jeweilige Einkommen entfällt, kann man beim Finanzamt innerhalb der Zusammenveranlagung die getrennte Steuerberechnung beantragen.

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Sofern keine speziellen Effekte durch Progressionsvorbehalte oder Werbungskosten knapp an der Grenze von zusammen 2.000 EUR im Spiel sind, dürfte die Zusammenveranlagung im Splittingtarif für Euch günstiger sein, denn letztendlich wird - anschaulich gesprochen - der Betrag, den Dein Mann noch zusätzlich verdienen könnte, ohne Steuern zahlen zu müssen, ja bei der Zusammenveranlagung auf Dein Gehalt angerechnet und Ihr zahlt dann darauf keine Steuern.

Nehmt doch mal einen der vielen Einkommensteuerrechner im Netz und gebt dort Eure Gehälter ein. Zunächst jeder für sich und getrennt zu veranlagen, dann gemeinsam.

http://www.n-heydorn.de/steuer.html

Beispiel:

  • Mann verdient 6.000 EUR im Jahr und zahlt keine Steuern.

  • Frau verdient 24.000 EUR im Jahr und würde z.B. 2.710 EUR Steuern zahlen.

  • Gemeinsam veranlagt wären dies aber nur 1.140 EUR zu zahlen.

Rechnet es durch.

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EnnoBecker 07.01.2014, 13:23

Abgesehen davon spielt es keine Rolle, welche Lohnsteuerklassen hergenommen werden, denn selbst bei der Einzelveranlagung würde dann halt der eine nachzahlen und der andere zurückbekommen.

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OmriC 07.01.2014, 14:27
@EnnoBecker

Wieso das denn? Wenn man getrennt veranlagt, dann bekommt mein Mann eben nichts zurück!

Oder nicht??

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EnnoBecker 07.01.2014, 14:32
@OmriC

Bei Steuerklasse 5 schon. Er hatte ja dann zuviel vorausbezahlt.

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OmriC 07.01.2014, 14:41
@EnnoBecker

Aber dann müsste ich nachbezahlen, stimmts?

Wie ist das jetzt mit jeweils Steuerklasse 4?

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gandalf94305 07.01.2014, 14:42
@OmriC

Vielleicht gibt es da ein kleines Mißverständnis oder unbekanntes Detail.

  • Steuerklassen bestimmen die Lohnabzüge, d.h. wie viel jeden Monat als vermutlich anzunehmende Steuerzahlungen vom Gehalt abzuziehen sind

  • Die Einkommensteuererklärung im Folgejahr ist Grundlage der Veranlagung, d.h. der tatsächlichen Berechnung der zu zahlenden Steuern - unabhängig von der erfolgten Wahl der Steuerklassen

Sind die Gehälter also nicht identisch UND man wählt Steuerklassen 4/4 UND alle Werbungskosten beider Eheleute sind identisch, so wird es naturgemäß eine Über- oder Unterzahlung bei den laufenden Steuerabzügen geben. Das wird dann durch die Veranlagung korrigiert.

Wenn Dein Mann keine Steuern zahlt, bekommt er auch nichts zurück. Wenn der Mann aber keine Steuern zahlt, kannst Du bei gemeinsamer Veranlagung mehr zurückbekommen, als bei einer getrennten Veranlagung.

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EnnoBecker 07.01.2014, 14:44
@OmriC

Aber dann müsste ich nachbezahlen, stimmts?

Ja, und wahrscheinlich mehr als er zurückbekäme.

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OmriC 07.01.2014, 15:18
@gandalf94305

Ich verstehe das aber nicht. Wieso kann ich bei gemeinsamer Veranlagung mehr zurückbekommen, als bei einer getrennten Veranlagung?

Mein Mann verdient doch was, zwar wenig, aber trotzdem! Und das wird doch dann mit meinem Lohn addiert.

Jedoch können wir dann nur die von MIR vorrausbezahlte Lohnsteuer eintragen, da er keine bezahlt hat.

Dann hätten wir doch theoretisch "zu wenig" bezahlt, oder?

Verstehe ich das falsch? Stehe gerade auf dem Schlauch?

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EnnoBecker 07.01.2014, 15:33
@OmriC

Dann rechne den ganzen Kram doch einfach mal durch.

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