Steuererklärung 2012 - Studienkredit, Zinsen berücksichtigen

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3 Antworten

Wer Zinsen aus einem Darlehn (und es ist egal ob wie hier als Werbungskosten, oder bei Unternehmen als Betriebsausgaben) geltend machen will, muss die Verwendung des Darlehns nachweisen.

Also für den Studienkredit müssen Aufwendungen für das Studium, die Fortbildung nachgewiesen werden.

Wenn die Aufwendungen nicht die Darlehenshöhe erreichen, so ist der Teil der Zinsen, der auf den Teil des Darlehns entfällt, der nicht für das Studium/die Fortbildung verwendet wurde, nicht abzugsfähig.

Da es sich um ein Einspruchsverfahren handelt, ist es eine gute Idee von der Rechtsbehelfstelle die Entscheidung anzukündigen, weil man sich eventuell den Gang vor das FG sparen kann.

Herzlichen Dank auch hier für die Antwort.

Ich stelle also nach Ihren Ausführungen, und denen der anderen Antwortenden hier, fest, dass A wirklich nur die Kosten von B angerechnet bekommt, die A tatsächlich nachweisen kann. Ein Verpflegungsmehraufwand wird auch max. 3 Monate begrenzt und mit 30 Tagen a 42€ angesetzt.

B muss ferner im weiteren Schritt, ob A sich nun meldet oder nicht, eine Einspruchsentscheidung nebst Rechtsbehelfsbelehrung gem. § 366 AO erlassen.

Ist das so korrekt?

Eine weitere Frage stellt sich mir noch: Hat diese Entscheidung Bindewirkung für spätere Steuerbescheide?

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@LincHawk

Jedes Jahr, neues Spiel neues Glück.

Aber natürlich arbeiten gern alle "hoch lebe der Vorgang."

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Nur zu 3.

Wie soll B (nicht A) einen Bescheid erlassen, wenn bereits Einspruch vorliegt? Oder willst Du vor dem Finanzgericht landen und insgesamt durchfallen?

Hallo und auch hier danke für die Antwort.

zu 3:

Muss B nicht gem. § 366 AO eine Einspruchsentscheidung nebst Rechtsbehelfsbelehrung erlassen? B kann doch nicht einfach sagen, "ich beabsichtige......! Sind Sie einverstanden? Wenn Sie sich nicht melden, werte ich Ihr Schweigen als Zustimmung."

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@LincHawk

Muss nicht, aber kann. Und dann bist Du der Dumme.

Dann kannst Du Dich mit dem FG auseinandersetzen. Und dabei nicht vergessen: Wir sind immer noch im Rechtsbehelfverfahren. Und da kann und wird der g e s a m t e Steuerbescheid überprüft (soviel zu Deinen AO-Kenntnissen). Und da kannst Du (wie erwähnt) völlig auf die Nase fallen.

Und (es kommt zwar nicht oft vor) Du kannst eine Mutwillenstrafe kassieren, da Du trotz besseren Wissens vor Gericht gezogen bist.

Zu Deiner anderen Frage: Nein, dieser Bescheid hat keine Bindewirkung (Abschnittsbesteuerung).

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zu 1:
Was ist deiner Ansicht nach der Unterschied zwischen Werbungskosten und Fortbildungskosten?

zu 2:
Wer etwas will, steht in der Nachweispflicht. Grundsätzlich genügt es, die Aufwendungen glaubhaft zu machen. Hier war dein Vortrag offenbar nicht glkaubhaft genug, so dass das Finanzamt weitere Nachweise haben möchte. Wie gesagt, du bist in der Nachweispflicht.

zu 3:
Ein Bescheid liegt doch bereits vor.

Hallo und vielen Dank für die Antwort.

zu 1:

Entschuldigung, mir war nicht bekannt, dass die Fortbildungskosten unter den Begriff der Werbungskosten fallen und die Zinsen für A hier korrekt eingeordnet sind. Die Frage hat sich daher erübrigt.

zu 2:

Ok, also verstehe ich es richtig, dass A wirklich die gesamte Kreditsumme mit Belegen untermauern muss!? Es werden also lediglich die belegten Kosten berücksichtigt? Ich dachte nur, es gibt evtl. ein Urteil o.Ä., welches einen Anscheinsbeweis dahingehend auslegt, dass angenommen wird, die gesamte Summe wurde für Studienzwecke verbraucht, da mind. xx% nachgewiesen wurden. Fraglich ist nur, warum B hier einen Verpflegungsmehraufwand ansetzt!?

zu 3:

Muss B nicht gem. § 366 AO eine Einspruchsentscheidung nebst Rechtsbehelfsbelehrung erlassen? B kann doch nicht einfach sagen, "ich beabsichtige......! Sind Sie einverstanden? Wenn Sie sich nicht melden, werte ich Ihr Schweigen als Zustimmung."

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@LincHawk

zu 3:

§ 367 AO.

Ich garantiere dir, eine Einspruchsentscheidung willst du nicht haben.

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@LincHawk

Weil du dann mit deinem Ansinnen zum nächsten Finanzgericht traben kannst.

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