Steuererklärung / Umzugskosten

3 Antworten

Ich denke, wenn der Umzug berufsbedingt war, dann hättest Du nicht die ungünstige Regelung nach § 35 a genommen, sondern gleich als Werbungskosten abgezogen.

Eben weil bei § 35 a (haushaltsnahe Aufwendungen) nur die Kosten ohne Material abgezogen werden können, muss man Belege einreichen. Haben denn Eure Umzugshelfer kostenlos gearbeitet?

Gut, dann hattet ihr keine Kosten, somit ist auch nichts abzuziehen.

Richtig. Steuerlich vorrangig wäre der Werbungskostenabzug in Anlage N, wenn er berufsbedingt war.

Bei Anwendung § 35a EStG: An welche Materialkosten hättest Du denn bei einem Umzug gedacht?

Auf Anforderung hat der Steuerpflichtige beides, Rechnungen und den Nachweis der unbaren Zahlung, vorzulegen.

Geldbarzahlung an die Umzugshelfer zählt also nicht nicht (egal, ob eine Rechnung vorliegt oder nicht).

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@LittleArrow

Das ist schon klar, denn einen Umzugsunternehmer scheint es nicht gegeben zu haben.

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Wenn es keine Belege gibt, sind keine Kosten entstanden, jedenfalls keine absetzbaren Kosten, weshalb macht man dann in der Steuererklärung falsche Angaben? Einen Pauschbetrag für nicht existierende Kosten gibts auch nicht. Nachweisbare Umzugskosten kann man auch als Werbungskosten absetzen wenn beruflich bedingt. Was sich positiv auf Dein Berufsleben auswirkt gehört nicht in die Steuererklärung. Was glaubst Du was mich alles glücklich macht.

Gibt es keinen Pauschbetrag?

Gibts nicht.

Da der Umzug sich positiv auf mein Berufsleben ausgewirkt hat.

Bist Du Speditionskaufmann und willst üben?

Ägypten? Was soll ich üben? Gibt es jetzt etwas oder nicht??? Werbungskosten sind ja berufsbedingt, aber wie sie es bei einer gemeinsamen Veranlagung aus???

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@borti

Er sagt doch, dass es nichts gibt.

Werbungskosten sind nicht nur berufsbedingt.

Die berufliche Veranlassung des Umzugs hast Du nicht dargestellt.

Was hat eine gemeinsame Veranlagung mit dem Ganzen zu tun?

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@vulkanismus
Was hat eine gemeinsame Veranlagung mit dem Ganzen zu tun?

Um das mal aufzuhellen:

Bei der Zusammenveranlagung werden zunächst die Einkünfte der Ehegatten getrennt ermittelt und erst danach werden sie wie ein Steuerpflichtiger behandelt.

Und Werbungskosten gehören zum Bereich der Einkünfte.

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