Steuererkaerung Beschaeftigtenverhaeltnis im Ausland - hilfe

2 Antworten

Zusätzlich zu meinen Kommentaren: Wenn ich nun davon ausgehe, dass ich die Meldung in D nicht als Wohnsitz zaehlen muss, was bedeutet dies dann für die Steuererklärung? Sprich, allererste Seite, was gebe ich dort als Adresse an? Und wie verfahre ich dann mit Anlage N und N-AUS? Dort wird ja gefragt nach Wohnsitz im Ausland und Lebensmittelpunkt, aber Elster verlangt dann von mir den Teil für den Zweitwohnsitz und den ganzen Pendelkram auch auszufüllen, was ja eigentlich Blödsinn ist in meinem Fall?

Wer in Deutschland einen Wohnsitz, oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist unbeschränkt steuerpflichtig.

Nun ist der gewöhnliche Aufenthalt im Ausland, aber durch die Meldung hier, ist es ein Wohnsitz, oder nciht?

Wurde die Wohnung aufgegeben und nur die Abmeldung verpennt? Oder gab es noch Anzeichen für eine Wohnung hier (Briefkast z. B.).

Wenn man beweisen kann, das es keinen Wohnsitz gab, wäre es nur die beschränkte Steuerpflicht und es wäre mit der Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung für den Gewerbebetrieb erledigt.

aber durch die Meldung hier, ist es ein Wohnsitz, oder nciht?

Oder nicht. Das eine ist Melderecht - das andere Steuerrecht. Zwar ist eine angemeldete Wohnung ein Indiz dafür, dass ein Wohnsitz besteht, aber grundsätzlich wird der Wohnseitz im Steuerrecht anders definiert.

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@EnnoBecker

Daher ja die ergänzenden Fragen was auf einen Wohnsitz hinweisen könnte.

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@wfwbinder

Hallo und vielen Dank für die Antwort. Ich bin in D bei meinen Schwiegereltern mitgemeldet, es ist also keine eigene Wohnung oder ähnliches. Heisst das, dass ich steuerlich gesehen dann doch nur einen Wohnsitz habe (was ja stimmt) und dieser dann im Ausland ist? Und was genau bedeutet das für meine Steuererklärung? Was müsste dann rein, was nicht?

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@tarastk

Auch das steht nicht in § 8 AO, oder?

Also dass man eine selbstfinanzierte Wohnung halten muss.

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2 Firmensitze

Wenn ich ein Gewerbe in Irland hab, muss ich auch einen Firmensitz in Irland haben. Habe aber vor kurzem Erfahren ein Postkasten tuts auch. Kann ich mir die Post die in den Postkasten in Irland ankommt automiatisch nach Östrreich schickenlassen, und einen "echten Firmensitz" also mit Büro und alles drum und dran in Österreich haben? Das in Österreich würde dann als sekundär oder zweitfirmsitz eingetragen werden obwohl 99% der Zeit im 2ten gearbeitet wird. Kann man das machen?

Danke

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Reverse-Charge: Kunde (Unternehmer) hat keine USt-ID / Steuernummer

Ich werde einem Kunden (der in den USA ansässig ist) eine Rechnung schreiben, indem das Reverse-Charge-Verfahren Anwendung findet.

Ich habe im Internet gelesen, dass dann somit auch auf diese Rechnung die USt-ID bzw. Steuernummer des Kunden muss.

Eine USt-ID meinte dieser Kunde hat er nicht. Eine Steuernummer wird ihm erst noch erteilt - wie soll ich das nun handhaben? Die Rechnung sollte in spätestens 2 Wochen ausgestellt werden, und was ist wenn dieser bis dahin noch keine Steuernummer hat?

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Kleinunternehmerregelung so lang wie möglich erhalten

Hallo,

ich betreibe seit Anfang des Jahres nebenbei ein Gewerbe und nutze hier derzeit die Kleinunternehmerregelung, so dass ich keine Mehrwertsteuer abführen muss.

Nun möchte ich die Kleinunternehmerregelung gern so lang wie möglich nutzen, da meine Kosten & Anschaffungen sehr gering sind und ich auch die regelmäßigen Vorsteueranmeldungen vermeiden möchte.

Folgende Situation: Diese Jahr werde ich voraussichtlich mehr Umsatz als die 17.500 EUR machen, allerdings könnte ich die Zahlungen ins neue Jahr hinauszögern und so faktisch doch unter der 17.500 EUR Grenze bleiben. Soweit ich das verstehe, wird dann eine Umsatzprognose für 2013 gemacht (mache ich die? macht das FA die?), auf Basis derer dann entschieden wird, ob ich auch weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen kann (Umsatz < 50.000 EUR). Die Prognose würde ja auf Basis des Umsatzes von 2012 darauf hindeuten, dass dies der Fall sein wird. Ist es dann egal, wenn ich in 2013 "überraschenderweise" doch mehr als 50.000 EUR Umsatz mache?

So wie ich mir das ausgedacht habe, müsste ich dann erst ab 2014 Umsatzsteuer abführen. Woher weiß das FA das übrigens, wenn ich die Steuererklärung für 2013 erst im Mai 2014 abgebe?

Ein weiteres "Optimierungsproblem" besteht hinsichtlich der Bilanzierung. Im Moment mache ich ja nur eine simple EÜR und das würde ich auch gern so lang wie möglich beibehalten. Nun habe ich im Internet irgendwo gelesen, dass man hier die Steuererklärung für das Jahr, in dem man mehr Gewinn als 50.000 EUR gemacht hat (bei mir wäre das voraussichtlich 2013) so weit wie möglich hinauszögert (Dezember des Folgejahres). Dann hat wohl das FA nicht mehr genug Zeit, um mich über die Pflich zur Bilanzierung im Folgejahr zu informieren und die Pflicht tritt erst im übernächsten Jahr ein.

Klappt das Ganze eurer Meinung nach so wie ich mir das vorstelle?

Achja und bitte keine Kommentare a la "Such dir nen Steuerberater". Ich denke solche Fragen kann man hier auch online klären.

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Erhaltungsaufwand / Anschaffungsnaher Aufwand - einige Fragen

Ich habe 2011 eine Immobilie erworben. Diese hat zwei Etagen, wobei das EG von mir bewohnt wird und das OG vermietet ist. Beide Etagen haben jeweils eine separate Etagenheizung.

Die Etagenheizung im selbstgenutzten EG war sehr fehleranfällig und wurde im Jahr 2012 von einem Heizungsbetrieb gegen eine neue Anlage identischer Technik ausgetauscht.

Die Etagenheizung im vermieteten OG war im Jahr 2012 defekt und wurde von einem Heizungsbetrieb repariert.

Meine Fragen:

  1. Sehe ich das richtig, dass ich die kompletten Kosten (inkl. Anfahrt, Arbeitslohn, etc.) für die Reparatur der Anlage im vermieteten OG als Erhaltungsaufwand in den Werbungskosten für Vermietung und Verpachtung absetzen kann? Falls ja, kann ich dann 20 Prozent des Arbeitslohns trotzdem als Handwerkerleistung steuerlich absetzen oder ist nur eines möglich?

  2. Lässt das Einkommensteuerrecht auch in irgendeiner Form die Berücksichtigung des Austauschs der Anlage im selbstgenutzten EG zu? Ganz in Ordnung war die Anlage von Beginn an nicht, da war sie aber noch benutzbar.

Nun noch eine andere Frage zur selben Thematik:

  1. Aufgrund gesetzlicher Bestimmung ließ ich 2012 die oberste Geschossdecke dämmen. Hier handelt es sich also wohl um eine Standardverbesserung. Sehe ich das richtig, dass ich die gesamten Kosten (Material, Lohn, etc.) zu 50 Prozent (weil Immobilie zu 50 Prozent vermietet) der „Absetzung für Abnutzung“-Summe hinzurechnen kann und ab sofort jährlich 2 Prozent der geänderten Summe absetzen darf?

Über „erhellende“ Antworten würde ich mich freuen!

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Einkommensteuererklärung 2012 - belege für Neben Gewerbebetrieb

Hallo zusammen,

meine frage bezieht sich der Abgabe meiner Steuererkärung, habe als Angestellt noch einen Kleinen Neben gewerbe Betreib der eine ca 5000 Euro einahmen habe und ca 3990 Ausgaben hatte somit ein gewinn von 1100 Euro. Nun soll ich laut mein Wirschaftsberater nur die Gewinnermittlung zur Anlage G beifügen.

Nun zu mein Frage muss ich alle Beleg udn Rechnungen vom Gewerbe mit der Gewinnermitlung ausdruck beifügen d.h. mitsenden oder reicht es aus was mit der Wirschaftberater mit seinem Buchhaltung Software ausgedruckte Gewinnermittlung Bogen.

Zweite Frage bis zu welche Höhe darf mann Eigenbelege im klein Gewerbe erstellen ? Was ist hier bei zu beachten ?

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Gilt für mich als Grenzgänger auch die Pendlerpauschale?

Habe ich mit Wohnsitz in Deutschland, aber Arbeitsplatz im Ausland (NL) genauso einen Anspruch auf die Pendlerpauschale, wie jeder andere, oder entfällt die in so einem Fall?

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