Steuerbescheide nachträglich geändert

1 Antwort

Also der erste Bescheid ist 2008 von der Stadt zugeschickt worden. Dieser wurde in den Folgejahren entsprechend anerkannt. Der Bescheid, der nun vom Finanzamt der Stadt ergangen ist, ist Rückwirkend für die Jahre 2007 bis 2013. So steht drauf. Vorläufig sind die Bescheide der Jahre zu diesem Punkt nicht ergangen. Vorbehalte der Nachprüfung habe ich auch nicht drin stehen.

Zuordnung Kaufpreis bei teilvermieteter Immobilie für Finanzamt

Geplant ist der Erwerb einer Immobilie mit selbstgenutzter Wohnung 140m² und fremdvermieterer Wohnung 100m². Kaufpreis 240K €. Die Zinsen für Finanzierung der Mietwohnung können steuerlich geltend gemacht werden - müssen aber klar zuzuordnen sein. In der Regel geht das FA nach QM-Zahlen vor. Hier würde die selbstgenutzte Wohnung also 140K € kosten, die Mietwohnung 100K € - ca. 60 zu 40. Also könnten die Zinsen für ein Darlehen über 100K € steuerlich geltend gemacht werden, und das Haus betreffende Ausgaben zu 40%. Nun gehören zu der Mietwohnung aber noch zwei Kellerräume a 30m², ein Balkon und ein großer Garten. Die Frage: wird das Finanzamt es gelten lassen, wenn diesen Bestandteilen im Kaufvertrag feste Anteile am Kaufpreis zugeordnet werden - und sich damit das Verhältnis der steuerlich ansetzbaren Kosten ändert - beispielsweise in 50 zu 50?

...zur Frage

Steuererklärung, große Nachzahlung?

Guten Abend,

Ich hätte ein paar wichtige Fragen, auf die ich sonst im Internet keine Antworten gefunden habe.

(Wie) Kann es sein, dass man als ca. 1-jährige Witwe auf einmal in der Lohnabrechnung kaum Lohntsteuer und nahezu keine Kirchensteuer und Soli abgezogen bekommt (Witwe mit 2 Kindern, ganzes Jahr 2017 in Steuerklasse 3) und das das ganze Jahr über? (Also der Arbeitgeber zu wenig abgezogen hat, aus welchen Gründen auch immer).

Das war 2017.

Und dann macht man heute die Steuererklärung und soll plötzlich über 3000€ nachzahlen. Kann das sein?

Muss man die ganzen Steuern nachzahlen, die man aus unbekannten Gründen nicht abgezogen bekam?

Ist es normal, dass man als Witwe im Jahr nach dem Jahr, indem der Mann verstarb, steuerliche "Schein"-Erleichterungen bekommt, aber dann alles im Folgejahr nachzahlen muss?

Grüße

Daniel

...zur Frage

Korrigierten Steuerbescheid von 2016 erhalten und nun soll ich Nachzahlen. Ist es sinnvoll hier einen Einspruch zu erheben?

Kurz zur Sachlage:

Mein Gewerbe , was erst einmal nur als Nebengewerbe zu meinem Hauptberuf lief, habe ich im Dezember 2017 als ruhend gemeldet weil die Auftragslage leider nicht besser wurde und ich nur Verluste hatte. Das Gewerbe bestand seit 2013.

In dem Bescheid von 2017 wurden meine Werbungskosten noch anerkannt und ich habe eine Rückzahlung für das Jahr 2016 erhalten.

Nun hat das FA mir einen korrigierten Bescheid für 2016 geschickt und ich soll über 600€ Nachzahlen. Es wurden die Werbekosten für 2016 nun doch nicht mehr anerkannt und dafür nur der Arbeitnehmerpauschbetrag abgezogen lautet die Erklärung.

Mein Gewerbe wurde jetzt auch mit dem Bescheid für 2017 als Liebhaberei eingestuft und keinerlei Ausgaben und Einkünfte anerkannt.

Ist es fristgerecht & rechskräftig vom FA den Bescheid von 2016 zu korrigieren und nun eine Nachzahlung zu verlangen?

Vielen Dank im vorraus für eure Antworten.

...zur Frage

Steuernachzahlung, warum?

Hallo, ich habe ein Problem und weiß langsam nicht mehr weiter! Ich habe diese Jahr meine Steuer einem Steuerhilfering anvertraut, dass diese sie mir für 3 Jahre Rückwirkend machen, sprich: 2010,2011 und 2012. Nach 3 Monaten habe ich dann den ersten Teil erstattet bekommen und darauf auch den zweiten Teil. Ich habe für 3 Jahre gerade einmal ca.390€ raus bekommen, obwohl ich Voll arbeite, und eine tägliche Arbeitsstrecke von 54 km hin und 54 km zurück habe! Im Vergleich von meiner Kollegin, die die aller gleichen Ausgaben, Einnahmen etc wie Lohn, Kirche etc. hat (sie hat sogar nur eine strecke von 15 km) und die steuer ohne Berater oder Hilfering gemacht hat, hat Sie für nur 1 Jahr über 500€ raus bekommen. Nun habe ich in den letzten 2 Wochen, 2 Briefe von meinem Steuerring und Finanzamt erhalten dass ich 150 € sogar zurück zahlen muss?!! Wie kann das sein? Kann das mit rechten Dingen zu gehen? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und hoffe das mir einer einen tip geben kann :( Das schlimme ist ja auch, dass ich allein 250€ von der Steuer an meinen Steuerring zahle, für dass das sie mir die steuer gemacht haben uuund dann noch die 150 € nachzahlung!!! Da zahl ich im Endeffekt mehr als dass ich rausbekommen habe.

Was kann ich jetzt machen??

LG

...zur Frage

Steuerbescheid: Knapp 500€ Nachzahlung in Steuerklasse 2?

Guten Abend,

meine Mutter hat heute den Steuerbescheid für die Steuererklärung 2016 erhalten und muss unerwartet knapp 500€ nachzahlen - für sie ein großer Schock, da sie bislang immer Rückerstattungen bekommen hat. Ich muss zunächst anmerken, dass ich selbst keine Erfahrung mit Steuerangelegenheiten habe, und meine Mutter als Migrantin sich ebenfalls schwer tut, das Ganze nachzuvollziehen.

Was ich aber soweit als Ursache für die geforderte Nachzahlung verstanden habe, ist dass ihr zu versteuerndes Einkommen gestiegen ist, sodass die festzusetzende Einkommenssteuer nun knapp doppelt so hoch ist. Laut der "Bundesministerium der Finanzen"-Website liegt die Einkommenssteuer für Personen mit einem Einkommen von 13.670 - 53.665€ bei 1.112€. Meine Mutter kam 2016 auf ein zu versteuerndes Einkommen von 14.333€, womit sie im Vergleich zu den Vorjahren sozusagen eine Stufe "höher" gerutscht ist. Zum Vergleich: 2015 lag das zu versteuernde Einkommen bei 12.248€, die festzusetzende Einkommenssteuer damit nur bei 670€, da sie unter die Gruppe 8.473 - 13.469€ fiel.

Demnach ist die Forderung für mich zwar zahlenmäßig nachvollziehbar, aber einige Fragen bleiben dennoch offen. Wurden während des Jahres 2016 die monatlichen Steuerabzüge deshalb so niedrig gehalten, weil meine Mutter sonst auch immer in den Besteuerungsbereich von 8.473 - 13.469€ fiel? Warum wurden nicht direkt mit dem Monatslohn mehr Steuern abgezogen? Dass die festzusetzende Einkommenssteuer bei ihr von einem aufs nächste Jahr von 670 auf 1.112€ steigt, kann das Finanzamt vielleicht nicht vorhersehen. Aber gibt es dann nicht Unmengen an Menschen, die nur wegen ein paar Euro mehr Jahreslohn auf einmal ähnlich hohe Nachzahlungsforderungen erhalten? Nur wegen dieses gestaffelten Systems? Und auf welcher Grundlage werden die monatlichen Steuerabgaben dann festgesetzt? Mir scheint, man hat auf Grundlage des Vorjahrs abgezogen, und nun muss meine Mutter bei ihrem eher kleinen Einkommen die fehlenden 483,62€ auf einmal stemmen. Hat das wirklich seine Richtigkeit?

Ich hoffe die Angaben waren verständlich. Vielen Dank für jede Antwort.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?