Frage von nataska, 114

Steuerbescheid: wie viel bekomme ich zurück, verstehe gar nichts mehr?

ich habe unten ein bild eingefügt..... ich verstehe gar nichts mehr....

Antwort
von RichardSharpe, 12

Was ist daran nicht zu verstehen?

Die Einkommensteuer beträgt 2562 €, die einbehaltene Lohnsteuer 2561 €. Die Differenz von 1 € wird durch Umbuchung von einem bestehenden Guthaben aus einem anderen Bescheid getilgt.

Der Solidaritätszuschlag beträgt 140,91 €, einbehalten wurden 140,75 €, Differenz = 16 Cent, die nicht erhoben werden.

Antwort
von Gaenseliesel, 69

gebe Impact hier recht !

es steht unmissverständlich schwarz auf weiss  " .....unter 1€ werden n i c h t  ......erhoben  " !

Kommentar von Gaenseliesel ,

Sorry, die Frage war :" wieviel bekomme ich zurück " ?

Antwort: 0 €  steht auch iim Bescheid ! 

Antwort
von Privatier59, 66

Steuerbescheide sollten an sich idiotensicher formuliert sein. Hier hat man wohl eine Ausnahme gemacht.

Kommentar von RichardSharpe ,

Vielleicht sollte man manchen Leuten ihre Bescheid in Form einer Zeichnung zusenden.^^

Antwort
von Juergen010, 78

Im Gegensatz zu impact würde ich die 16 Cent Solizuschlag schon noch überweisen.

Nicht, dass der Computer vom Finanzamt urplötzlich "Mahnungs-Durchfall" bekommt und mit Säumniszuschlägen um sich wirft.

Kommentar von Impact ,

Schon mal was von der Kleinbetragsgrenze gehört oder soll das lustig sein?

Kommentar von Juergen010 ,

@ impact

Ich bewundere mittlerweile deine Humorlosigkeit. ;-)

Deine Fähigkeit Antworten in einzeilige Wenigworte zu packen und gleichzeitig den Fragenden dumm dastehen zu lassen, hat was.

Schade, dass wir alle nicht so schlau sind wie Du.

Trotzdem bin ich der Auffassung, dass gerade die Kleinbetragsgrenze beim Solidaritätszuschlag nicht gilt, da in § 1 Abs. 4 S. 1 Hs. 2 SolzG explizit die Regelungen des § 37 Abs. 5 EStG ausgenommen wurden.

Der Grund liegt darin, dass wegen der verhältnismäßig geringen Höhe des Solidaritätszuschlags die gfestgesetzten Zahlungen auf den Solidaritätszuschlag häufig unter den in § 37 Abs. 5 EStG genannten Grenzen liegen werden.

Aber natürlich kann ich mich auch irren - bin ja kein Steuerberater. ;-)

Kommentar von Impact ,

Ich will gar nicht wissen, wie oft im Leben ich mich geirrt habe. Obwohl auch ich kein Steuerberater bin, kann ich bemerken, dass die von Dir genannten Vorschriften mit der Kleinbetragsgrenze nichts zu tun haben. Die nämlich greift i.S. Mahnung ff.

Von wegen Humorlosigkeit - hier gab es nichts zu lachen. Ganz im Gegenteil. Es gibt Leute, die lesen solch angeblichen Spass, nehmen ihn ernst und verbreiten solchen Blödsinn dann am Stammtisch. Und schon haben wir wieder so eine Volksmeinung (weil die Äußerung ja von einem Finanzfachmann kam). 

Kommentar von RichardSharpe ,

Trotzdem bin ich der Auffassung, dass gerade die Kleinbetragsgrenze beim Solidaritätszuschlag nicht gilt, da in § 1 Abs. 4 S. 1 Hs. 2 SolzG explizit die Regelungen des § 37 Abs. 5 EStG ausgenommen wurden.

Dass sich § 37 EStG mit der Festsetzung von Einkommensteuervorauszahlungen beschäftigt, ist dir anscheinend entgangen.

Kommentar von RichardSharpe ,

Nicht, dass der Computer vom Finanzamt urplötzlich "Mahnungs-Durchfall" bekommt und mit Säumniszuschlägen um sich wirft.

Erstens wird wegen 16 Cent keine Mahnung erstellt, zweitens solltest du mal einen Blick in § 240 Abgabenordnung werfen:

Wird eine Steuer nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet, so ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von 1 Prozent des abgerundeten rückständigen Steuerbetrags zu entrichten; abzurunden ist auf den nächsten durch 50 Euro teilbaren Betrag.

https://dejure.org/gesetze/AO/240.html

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