Steuerbescheid - fälschlicherweise Einkünfte aus Gewerbebetrieb von vorletztem Jahr aufgeführt?

1 Antwort

Es ist nicht in Odnung.

Wenn du im Gegensatz zum Vorjahr keine Mitteilung zu den Einkünften machst, die du aus dem Gewerbebetrieb hast (also keine Anlage G abgibst) machten die es sich einfach.

Gib eine Anlage G ab und sie ändern den Bescheid. Wenn du eine abgegeben hast, reicht ein Anruf und der Bescheid wird geändert.

Eine Kopplung von der einen Steuerart (Umsatzsteuer) zur anderen (Einkommensteuer) ist deutlich zu viel verlangt.

Anrufen ist keine gute Idee. Wenn das untergeht, zahlst man. Besser formell Widerspruch einlegen und begründen per Fax oder Brief.

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@hildefeuer

Für mich dann ein Fall der offenbaren Unrichtigkeit (also § 129 AO).

Vielleicht kann man auch anderer Ansicht sein aber wenn er richtig erklärt und das Finanzamt den Wert vom Vorjahr übernommen hat, kann eigentlich nichts passieren.

Thema ist ja mehr, dass man normalerweise auch irgendwelche Kosten hat (Abschreibung, Telefon?). Wenn man wirklich nichts abgibt ohne das Gewerbe abzumelden, ist es komisch.

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@Rat2010

Für mich dann ein Fall der offenbaren Unrichtigkeit (also § 129 AO).

Nein. Das Finanzamt hat hier eine Wertung vollzogen, indem es selbsttätig die Einkünfte aus dem VJ in die ESt-Maske eingetragen hat.

Ja. Das Finanzamt hat die Vorjahreswerte ungeprüft übernommen.

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@hildefeuer

Wenn der Bescheid im Übrigen in OIrdnung ist, genügt auch ein Antrag auf schlichte Änderung.

Bei manchen Steuerbescheiden möchte man gar nicht, dass der durch einen Einspruch wieder aufgerissen wird :-)

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@EnnoWarMal

Besten dank für den Kommentar. Ich bin Student und habe ein Dienstleistungsgewerbe (Kleinunternehmen) - das Geschäft findet hauptsächlich im Internet statt, und letztes Jahr habe ich mich voll und ganz auf ein halbjährliches, bezahltes freiwilliges Praktikum fokussiert und den Gewerbebetrieb links liegen gelassen (keine Einkünfte, keine Ausgaben). Aufgrund der Übernahme der Vorjahreswerte bekomme ich weniger Steuern zurückbezahlt, als es eigentlich sein sollten.

Genügt es daher, einen Antrag auf Änderung zu stellen, mit der Begründung, das die Vorjahreswerte ungeprüft übernommen wurden und ich vergessen habe, die Anlage G beizufügen? Reicht das als Begründung?

In welcher Form muss ich dann die Anlage G nachreichen (die dann bei mir ja quasi leer ist, da ich 2015 weder Einnahmen noch Ausgaben im Gewerbebetrieb hatte)?

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Gebühren der Handwerkskammer

Hallo. Meine Frau hat im Oktober ein Gewerbe zum herstellen von Kinderkleidung und Taschen angemeldet. Daraufhin hat sich die HWK gemeldet und besteht darauf, dass sie sich anmeldet. Nach einigem Lesen von Beiträgen und Gesetzen, sind wir zu dem Entschluss gekommen: Da kommt man wohl nicht drum herum.

Viel interessanter ist nun allerdings, wie es weiter geht. Der Umsatz wird sich dabei auf weniger als 2.000 Euro belaufen, wahrscheinlich sogar weniger als 1.500 Euro. Da es keine Gebührenordnung gibt bei der HWK Karlsruhe, habe ich dort angerufen. Hier mal die geforderten Gebühren:

Eintragungsgebühr ist 150 Euro. Jahresbeitrag im ersten KALENDERJAHR! (also 2013, sprich 2 Monate) ist frei, im 2. und 3. Jahr dann 73 Euro und ab dem 4. Jahr 146 Euro. Jeweils zzgl. (ab dem ersten Jahr schon) eine Umlage von 94 Euro jährlich.

Das heißt: 2013: Anmeldung 150 Euro, kein Jahresbeitrag, aber anteilig die Umlage 94/12*2=ca. 15-20 Euro. 2014: 1/2 Jahresbeitrag = 73 Euro + 94 Euro Umlage = 167 Euro 2015: wie 2014 ab 2016: Jahresbeitrag = 146 Euro + 94 Euro Umlage = 240 Euro

Auf meine Anfrage, wieso die 5.200 Euro Grenze nicht gilt, sagte man mir, dass diese Konstellation (welche auch immer das sein soll) noch nie zugetroffen ist. Deswegen findet das Gesetz keine Anwendung.

Meine Frage: Geht das? Ich meine, bei einem Umsatz von 1.500 Euro (also Gewinn von ca. 600 Euro) kann man doch unmöglich pauschal 240 Euro an Gebühren verlangen, oder? Gibt es ein Argument, dass ich gegenüber der HWK vorbringen kann? Gesetz ist doch Gesetz.

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Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?

Situation: St-Erklärung 2015 nicht abgegeben, FA droht mit Zwangsgeld Unser Vater ist Ende November 2015 verstorben (Rentner mit erheblichen Nebeneinkünften aus Vermietung, die Mieten liefen auf sein Konto, er war verheiratet, meine Mutter bezieht gesetzl. Rente, seit dem Tod meines Vaters bezieht sie dessen Mietnebeneinkünfte). Meine Eltern erstellten immer eine gemeinsame Steuererklärung. Meine Mutter ist Allein-Erbin, Erbschaftssteuer fiel keine an. Nun sagte sie uns heute, dass sie bislang keinerlei Steuer-Erklärungen abgegeben hätte (sie erklärte immer, sie würde das Finanzielle alles alleine hinkriegen...). Sie zeigte uns dann ein Schreiben des FA von letzter Woche, mit Androhung eines Zwangsgeld über gesamt 300 Euro für EK-St. und Umsatz-St., wenn sie Ihre St.-Erklärung 2015 (!) nicht bis 27. 4. 17 abgibt Wir fielen aus allen Wolken... Wir boten darufhin Unterstützung an (die sie auch m.M.dringend braucht) Wie vorgehen? Ich habe vorgeschlagen, dass wir zusammen zunächst ihre Steuererklärung per Steuer-Software erstellen (für 2015) und diese dann sofort einreichen.

Anschließend müsste sie ja dann noch eine Steuerklärung für ihren verstorbenen Ehemann (unseren Vater) für 2015 machen?
Allerdings erhielt sie bislang dazu keinerlei Aufforderung vom FA, sie meint, das wäre dann auch nicht nötig Mein Vater hatte aber gute Mieteinkünfte bis zuletzt, mit entspr. hohen Vorauszahlungen an das FA. Ich befürchte, sie verschenkt da viel Geld (meine Eltern hatten immer Steuerrückerstattungen, 2014 ca. 2300 Euro). Oder macht sie sich gar strafbar?

Wie würdet ihr in dieser prekären Lage handeln? Steuerberater ist in Oster-Urlaub, und den will sie sich eh sparen (meine Eltern hatten 2014 Steuerberater-Kosten von ca.1500 Euro). VIELEN DANK. Elvira

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Wie mache ich am Besten meine Steuererklärung als Privatperson (Studentin) und als Gesellschafterin einer GbR?

Hallo, Ich hätte eine Frage zu meiner Steuererklärung.

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Sophie

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Muss ich die Umsatzsteuern für 2015 und 2016 nachzahlen?

Hallo, ich habe 2014 im November ein Kleingewerbe angemeldet. In den 2 Monaten hatte ich einen Umsatz von etwa 5000 Euro? Ich weiß das es gilt den Umsatz von 17500 Euro auf das ganze Jahr hochgerechnet nicht zu überschreiten, dies ist hierbei jedoch der fall. Das Finanzamt hat aber nichts von einer Umsatzsteuer bekundet. Deshalb habe ich das Gewerbe 2015 und 2016 im Wissen das es ja noch ein Kleingewerbe ist weiter geführt (ich habe die 50000 Euro in 2015 und 2016 bewusst nicht überschritten. Jetzt möchte das Finanzamt das ich für diese beiden Jahre jedoch die Umsatzsteuer nachzahle, diese habe ich den Kunden ja aber nicht in Rechnung gestellt. Kann das Finanzamt das so einfach tun und kann ich da etwas gegen machen? Hätte ich gewusst das ich Umsatzsteuer zahlen muss hätte ich das Gewerbe ja garnicht weiter geführt.

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Mit Freiberuflichkeit nur 550 Euro im Jahr eingenommen - Umsatzsteuererklärung?

Hallo Community, ich bin seit 2013 freiberuflich gemeldet. Das Ganze mache ich nebenbei. Ich schreibe Texte neben dem Hauptjob, aber erledige auch nur einen Job pro Jahr etwa. Im Jahr 2014 habe ich 187 Euro eingenommen, 2015 waren es 550 Euro. Zum ersten Mal schreibt mir mein Finanzamt, dass ich eine Umsatzsteuererklärung für 2015 abgeben muss.

Ich habe wirklich keine Ahnung davon und dachte, da ich ja sonst nie so etwas machen musste, dass ich davon befreit bin. Ich habe gelesen, dass es da wohl gesonderte "Freistellungen" für Kleinunternehmer gibt. Ich habe soetwas nie beantragt, also werde ich auch eine Umsatzsteuererklärung machen müssen. Reicht es einfach, meine beiden Werte von 2014 und 15 einzutragen oder muss ich irgendwelche Vordrucke wie UN oder UR ausfüllen? Die Unternehmen sitzen alle in Deutschland und ansonsten gibt es auch keine weiteren Besonderheiten bei mir.

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Wird Bonuszahlung auf Elterngeldbezug angerechnet

Hallo, meine Frau bezieht von Dezember 2014 bis November 2015 Elterngeld (1.800 € mtl.). Sie erhält im Mai 2015 für das Kalenderjahr 2014 einen Bonus von brutto ca. 4.000 € (einmalig). Sie hat in 2015 kein weiteres Einkommen.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wird die Bonuszahlung im Mai "gegen das Elterngeld" gerechnet? Also müssen wir die Gutschrift der entsprechenden Elterngeldstelle melden und wird es dann verrechnet? Oder erhält meine Frau den Bonus nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben zusätzlich zum Elterngeld weil es ja keine "regelmäßiges" Einkommen ist?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

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