Steuerberechnung beim Dienstwagen für private Nutzung (Geldwerter Vorteil vs. Eigenbeteiligung)

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4 Antworten

600,- Euro sind Dein Geldwerter Vorteil.

Davon trägst Du durch Gehaltsverzicht 400,- Euro.

Somit sind 6.200,- Brutto zu versteuern, und vom Netto werden dir nur noch 200,- Euro, statt sonst 600,- Euro abgezogen.

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Kommentar von LittleArrow
03.07.2014, 12:14

Ergänzung:

Zum geldwerten Vorteil werden hinzugerechnet monatlich 0,03 % des Listenpreises pro Entfernungskilometer (kürzeste Entfernung) bei mehr als 14 Fahrten pro Monat.

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Ist es daher so, dass wenn die Eigenbeteiligung am Dienstwagen gleich hoch ist wie der geldwerte Vorteil, man weder einen steuerlichen Vorteil noch Nachteil hat?

Im Detail:

Bruttogehalt: 6000 €

Eigenbeteiligung: -600 €

Neues Brutto: 5400 €

Geldwerter Vorteil: 600 €

Neues zu versteuerndes Einkommen: 6000 €

Da das zu versteuernde Gehalt gleich ist, wie ohne Dienstwagen, bezahle ich doch tatsächlich die vollen 600 € aus meiner Tasche. Oder nicht?

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Kommentar von FREDL2
04.07.2014, 09:54

Da das zu versteuernde Gehalt gleich ist, wie ohne Dienstwagen, bezahle ich doch tatsächlich die vollen 600 € aus meiner Tasche.

Zweimal nein. Zum einen hast Du einen Firmenwagen, zum anderen zahlst Du keine 600,00 aus welcher Tasche auch immer. Du versteuerst 600,00 und hast dafür ein Auto.

Mit Verlaub, ich kann`s nicht mehr hören! Wer ein 60.000,00-Euro-Auto privat anschafft und unterhält, ist mit weitaus höheren Kosten belastet. Vielleicht hilft Dir der Blick auf die tatsächlichen Kosten. Falls nicht, verzichte doch einfach.

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Erstens mal ist dieses Konstrukt nur dann steuerlich anerkannt, wenn der Austausch von Barlohn zu Sachlohn mit einer Änderung im Arbeitsvertrag festgehalten wird. Steuerliche Vorteile hast Du damit nur, wenn Dein Gehaltsverzicht höher ist, als die steuerl. Bewertung, also die monatl. 1%. In Deinem Fall also nicht.

Bei Barlohnumwandlung sieht Deine Rechnung so aus: 6.000,00 ./. 400,00 = 5.600,00 + 600,00 = 6.200,00 steuerpflichtiges Brutto.

Ohne: 6.000,00 + 600,00 = 6.600,00 ./. 400,00, zu versteuern ebenfalls 6.200,00.

Übrigens sieht die Sozialversicherung das Ganze anders. Die erkennen den geänderten Arbeitsvertrag nicht an, wenn sie ein Wahlrecht feststellen. Die Art Deiner Fragestellung deutet jedoch nicht darauf hin.

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