Steuerberater und seine Pflichten

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2 Antworten

Da sehe ich aber gaaaanz, gaaaanz dunkle Wolken sich über dem Steuerberater zusammenziehen.

die Hälfte seiner Einnahmen aus einer 18er Tätigkeit bezieht.

Das heißt also, die andere Hälfte ist Gewerbebetrieb (und bestimmt nicht nur die berühmten 1,25 % vom Umsatz). Und das alles in ein und derselben Gewinnermittlung. Da lässt die Infektionstheorie doch die Sektkorken knallen.

Man muss sich das mal vorstellen: Ohne diesen Mix wäre auf die gewerblichen Einkünfte keine GewSt angefallen und auf die selbständigen sowieso nicht. Und nur weil der Steuerfuzzi keine Ahnung hat...

Hätte er das nicht spätestens in dem Jahr richtig stellen müssen, indem die Gewerbesteuer anfiel.

Er hätte es überhaupt nicht soweit kommen lassen dürfen. Klassischer Fall, die Haftpflichtversicherung zu bemühen, würde ich sagen. Weiß es der Handwerker schon?

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Kommentar von EnnoBecker
04.09.2012, 19:29

nicht nur die berühmten 1,25 % vom Umsatz

Die hier aber nicht greifen, weil wir keine PerGes haben.

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Kommentar von EnnoBecker
04.09.2012, 19:41

Also eigentlich kann man bei sowas doch nur bitterlich weinen, oder?

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Eine Schande, was heutzutage alles Steuerberater werden darf!

War denn da überhaupt etwas richtig?

Mit den Berufspflichten hat das allerdings nichts zu tun. Das ist einfach nur schlampige Arbeit oder Inkompetenz.

Also wenn ich Finanzamt wäre, ich würde prüfen, ob der Steuerberater noch unter 18 fällt oder ob er bereits 15 ist.

Kopf -> Tischkante Vom Schaden beim Mandanten will ich gar nicht anfangen. Man kommt bei der Mandatsübernahme ja gar nicht an der Kollegenschelte vorbei....

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