Steuerbegünstigung durch Vereinsvorstand

1 Antwort

Da eine Übungsleiterpauschale bis zu 2.400,- Euro im Jahr steuerfrei wäre, die er sich auszahlen lassen könnte udn dann gegen Spendenquittung zurück spenden könnte (Effekte für den Verein 2400,- raus/2.400,- rein = Kosten=,-) kann er sihc auch gleich die 2.400,- Euro als Spendenbeleg geben lassen.

Steuervorteil nach Eurem persönlichen Grenzsteuersatz.

Theoretisch. Praktisch sollte der Spielmannszug berechtigt sein, steuerlich relevante Quittung erteilen zu dürfen.

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Zumindest nach den Anforderungen die die Finanzverwaltung stellt, dürfte es nicht so einfach gehen.

Erstens braucht der Spielmannszug die Gemeinnützigkeit; dürfte aber wegen Musik oder Brauchtum kein Problem sein.

Zweitens muss entweder eine Geld-, Sach- oder Aufwandsspende vorliegen. Geld- und Sachspende scheiden aus, bleibt als die Aufwandsspende. Ein Aufwand liegt nach Ansicht der Steuerverwaltung nur vor, wenn ein Anspruch auf die Auszahlung besteht, welcher im Zweifelsfall einklagbar ist. Er muss also einen Anspruch auf die 2.400 Euro (Übungsleiter) oder in diesem Fall eher die 720 Euro ("Vorstandspauschale") habe, welcher entweder durch die Satzung oder einen Arbeitsvertrag entstanden ist.

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@Meandor
die 720 Euro ("Vorstandspauschale") habe, welcher entweder durch die Satzung oder einen Arbeitsvertrag entstanden ist.

Wo kann ich nachlesen, dass dazu entweder was in der Satzung stehen muss oder dass ein Arbeitsvertrag vorhanden sein muss? §?

Gilt das beides auch für die 2.400 Euro Übungsleiterpauschale?

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@jowaku

§ 10 Abs. 3 Satz 5 EStG.

Hab aber gerade festgestellt, dass es sich bei der Übungsleiterpauschale vermutlich nicht um eine Aufwandsspende handelt, sondern um eine abgekürzte Geldspende und muss erst nochmal nachlesen.

Aber auch bei der abgekürzte Geldspende muss ein Anspruch auf die Auszahlung des Geldes bestehen, sonst ist nichts vorhanden, was gespendet werden kann.

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@Meandor

Ich bin von abgekürzter Geldspende ausgegangen. "Wo ein Wille, da ein ...."

Wozu ist man Vorstand?

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@Meandor

Die Satzung soll nun abgeändert werden und eine Vorstandsvergütung von 720,- aufgenommen werden. Dies können wir dann in der Steuererklärung von 2014 als Aufwandsspende / Vergütungsspende berücksichtigen.

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Ist eine Kreditanfrage so in Ordnung und seriös?

Hallo zusammen.

Ich habe vor einigen Tagen eine Kreditanfrage bei einer Online-Bank gestellt. Das ist heutzutage ja nichts unseriöses mehr, solange man die Vertragsbedingungen gut liest. Es geht um einen Kreditbetrag von 1.500€, für den ich angefragt und den ich nicht bei meiner Hausbank nicht aufnehmen möchte.

Heute habe ich per Mail eine verbindliche Zusage/ein Angebot von einem Kreditunternehmen erhalten. Ich habe mir den Vertrag durchgelesen, dennoch ist mir manches unklar, wobei ihr mir vielleicht weiter helfen könnt.

Der Kreditanbieter ist auf jeden Fall keine Briefkastenfirma - es gibt die Internetseite, ein Impressum, Telefonnummer, Mailadresse etc.

Ich soll über 12 Monate dann die Schuld abbezahlen, monatlich mit 137,00€, es wird mir die Möglichkeit geboten, Laufzeit und Rate durch Sonderzahlungen selbst zu verkürzen. Ich habe das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Gründe zu widerrufen und zu kündigen. Zusätzlich zu den Kreditbetrag sind aber 270€ Vergütung an den Kreditgeber zu bezahlen für verschiedene Dienstleistungen. Also sind das wohl die Gebühren - dafür gibt es keine Zinsen. Dass es Zusatzkosten gibt, erscheint mir plausibel.

Diese Klausel im Vertrag ist mir nicht klar: Kündigt der Auftraggeber diesen Vertrag oder tritt er von ihm zurück, sind zur Abgeltung der Aufwendungen der (Kreditgeber) 20% des vereinbarten Entgeltes vom Auftraggeber zu entrichten, wobei dem Auftraggeber ausdrücklich der Nachweis gestattet wird, dass Aufwendungen nicht entstanden oder wesentlich niedriger sind als der vorstehend pauschalisierte Betrag.

Gelten diese 20% von dieser Vergütung oder müsste ich das von der Kreditsumme bezahlen? Das doch auch erst, wenn ich den Vertrag schon unterschrieben habe und dann zurück trete. Wie erwähnt kann ich jetzt 14 Tage lang den Vertrag widerrufen und muss dann doch nichts bezahlen. Würdet ihr den Vertrag als seriös bewerten?

Ihr werdet verstehen, dass ich den Namen der Bank hier nicht nennen kann. Bei Fragen könnt ihr euch gerne melden. Hier oder per PN.

Lg

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