Steuerausgleich für Studenten

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2 Antworten

Vergiss mal die 50 Tage Grenze für die kurzfristige Beschäftigung.

In Deinem Bereich, egal ob als studentische Hilfskraft, bei Tätigkeit im Semester (höchstens 20 Std. in der Woche), oder in den Semesterferien ohne Begrenzung ist nur entscheidend:

  1. Du weist Deinem Arbeitgeber die Studenteneigenschaft nach. Damit entfällt die Krankenversicherung (weil studentische KV) udn die Arbeitslosenversicherung.

  2. In der Steuer ist es so, dass wegen der Freibeträge (Arbeitnehmerfreibetrag, Vorsorgepauschale, Sonderausgabenpausch.) Die Steuer erst bei einem Bruttoeinkommen von ca. 11.000,- einsetzt.

  3. Diese Steuerphobie läßt sich nur psychologisch erklären, denn einen sachlichen Grund kann es ja wohl nicht geben. bei einem Gesamtbruttogehalt von 11740,- Ist die Jahressteuer 0,- Euro. Wer 1.000,- Euro mehr verdient, also Jahresbrutto 12.740,- zahlt 133,- Euro Steuern und natürlich als Student nur den Rentenversicherungbeitrag 94,50, somit 227,50 Euro Abgaben. Würdest Du allen ernstes wegen 133,- Euro Steuern auf 772,50 Euro netto verzichten, wenn man es Dir anbietet udn Du die Zeit hast?

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Kommentar von EnnoBecker
13.10.2014, 12:08
Wer 1.000,- Euro mehr verdient, also Jahresbrutto 12.740,- zahlt 133,- Euro Steuern

Wie kommt denn das? Der Eingangssteuersatz beträgt doch 14%. Wo sind denn die fehlenden 7 Euro? Oder sehe ich was nicht?

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Kommentar von gruenney
13.10.2014, 12:12

Laut meinee elektronischen Steuerkarte habe ich aber schon bei einem verdienst von ca. 6000 Euro ca.2000 Euro Steuern bezahlt. Diese würde ich aber Anfang 2015 nach einem Steuerausgleich wiederbekommen. Bekomme ich diese dann trotzdem zurück falls ich jetzt als SHK ca. 5 Stunden die Woche arbeiten würde?

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Unglückliche Ausdrucksweise. Sicher sind die genannten 50 Stunden für einen Studenten nicht unwichtig. Die genannten 8134 verlangen eine Deutung?

Vielleicht meintest Du aber das Existenzminimum, hier gilt für eine Einzelperson veranlagt nach der Grundtabelle im Jahre 2014 8354 Euro steuerlich unbelastet. Hinzu können noch Abzugsbeträge der Sozialversicherung und 1000 Werbungskosten für Pendlerpauschale, wenn die Fahrten unter 1000 Euro sich errechnen aufgrund 0,30 Cent für den einfachen Kilometer. Wichtig bei solchen Fragen, Beträge des Verdienstes in Euro zu nennen.

Ohne Vorlage einer Steuerbescheinigung- früher Steuerkarte- ist auch ein monatlicher Bruttoverdienst von bis zu 450 Brutto möglich-auch als Zweit Verdienst-, dieser Betrag im Jahr bis 5400 ( 450 x 12)- wird nicht in die Steuerberechnung mit einbezogen. Bei 450 mtl., können auch weniger sein, fallen mit 3,9% = 17,55 Euro monatlich Eigen- Leistung an, die den Bruttobetrag von 450 Euro auf Netto 432,45 monatlich kürzen.

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Kommentar von vulkanismus
13.10.2014, 12:02

Ich hab nur "Pendlerpauschale" gesehen.

Schon habe ich mir den Rest erspart.

Mancher lernt´s nie.

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