Steuer 2013: Belege für Fahrten zur Einsatzwechseltätigkeit?

1 Antwort

Also vorweg: Für einen Betrug müsste das Finanzamt Dir nachweisen, dass Du die Fahrten nicht unternommen hättest.

Aber eigentlich sehe ich nicht das Problem: Du kannst allemal glaubhaft machen, dass Du an diesem Ort an den entsprechenden Tagen gearbeitet hast (wenn nicht sogar nachweisen).

Außerdem kannst Du die Bestätigung eines Dritten beibrigen, der sich den Kilometerstand Deines Wagens ansieht.

Beides zusammen sollte auch dem widerspenstigsten Beamten genügen.

Wenn "das Finanzamt" überhaupt von Betrug ausgeht, hat dies nichts mit den Fahrten zu tun.

Die Behauptung der Einsatzwechseltätigkeit ist fraglich. Oder liegen verschiedene Arbeitsstätten jeweils genau 50 Km entfernt?

Bestätigung eines Dritten gibt es nicht.

Der Beamte ist nicht störrisch o.ä, sondern erfüllt seine Pflicht.

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@vulkanismus

Vielen Dank für die Antworten!

Also die Einsatzwechseltätigkeit kann ich problemlos nachweisen. Habe das offizielle Schreiben meines Arbeitgebers dazu und die Firma ist auch eindeutig als Dienstleister zu identifizieren. Von daher kein Problem. Dieser Schrieb ist gängige Praxis, mehrere Hundert Mitarbeiter meiner Firma bekommen ihn genau für die Steuererklärung.

Ich bin nicht extrem viel über dem Betrag von 4500€. Um ehrlich zu sein ist es im Endeffekt so wenig, was hinterher an Rückzahlung dabei rum kommt, dass ich mit den 4500€ Anrechnungssumme zufrieden wäre, ohne irgendwelche Zusatzarbeit von wegen Kilometerstand bezeugen oder sowas. Steuererklärung ist nicht gerade mein größtes Hobby :D Lieber ein paar Euro weniger und dafür meine Ruhe. Außer natürlich, mir wird dann gleich was unterstellt, das wärs auch nicht wert.

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@Bubelmann

P.S.: Ich war nur bei einem Kunden vor Ort, dies gilt aber trotzdem als Einsatzwechseltätigkeit, weil ich theoretisch jederzeit sonstwohin geschickt werden könnte laut Arbeitsvertrag. Das ändert sich zwar jetzt bzw. hat sich seit 1.1.2014 geändert, aber für die Steuer 2013 ist es definitiv so.

Ich mache dem Beamten auch keinen Vorwurf, ist ja sein Job. Bin ja selbst Schuld, wusste es halt nicht. Aber Ärger Will ich auch keinen.

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@vulkanismus
Der Beamte ist nicht störrisch o.ä, sondern erfüllt seine Pflicht.

Das ist natürlich Unsinn. Da hat das RMS zugeschlagen und der Gute muss es bedienen. Er selbst hätte solch ein Brimborium wegen der paar Euro sicherlich nicht gebraucht.

Oder spielt sich das im Finanzamt München ab?

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@EnnoBecker

Da kann ich nicht mehr mitreden. 1995 gab´s das noch nicht.

"Ein paar Euro" - wir wissen nicht, wie der Rest der Erklärung aussieht oder ob sie "stinkt".

Denk auch an die Neulinge. Die müssen ihr Wissen ausprobieren, ob nun in München oder an meinem Finanzamt 156.

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@vulkanismus
1995 gab´s das noch nicht.

Ich weiß. Das Ganze ist noch recht neu. Wenn KONSES zuschlägt, kann der Sachbearbeiter nicht mehr selber behutsam entscheiden.

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