Sterbegeldversicherung mit Bestattungsvorsorgevertrag abschließen?

2 Antworten

Das kann sich durchaus lohnen: beides!

Ein Beispiel: mein unheilbar kranker Vater hat für sich bei der LV1871 eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung über eine Versicherungssumme von 10.000 Euro abgeschlossen; es konnten noch 7 Monatsbeiträge von etwa 60 Euro gezahlt werden bis zu seinem Tod. Wir haben dann etwa 5.200 Euro ausbezahlt bekommen!!!

In einer Bestattungsvorsorge kann man zu Lebzeiten seine ganz individuellen Wünsche für die eigene Beerdigung festlegen. So kommen sehr persönliche Bestattungen zustande, die oft nicht möglich sind, weil Angehörige meistens völlig überfordert sind oder sich bei bestimmten Vorstellungen vielleicht gar nicht trauen das anzusprechen, z.B. bei bestimmten unkonventionellen Musikstücken, Luftballons oder z.B. die Aufbahrung der Urne auf einer von der Verstorbenen selbst gefertigten Quilt-Decke. Mit einer Vordorge entlastet man effektiv seine Familie und sie ist ein Zeichen der Selbstbestimmung und der Fürsorge.

Ein Bestattungsvorsorgevertrag scheint mir im Fall deiner Mutter völlig unnötig. Du scheinst ja keinen Streit mit ihr zu haben. Eigentihc lohnt sich so etwas nämlihc nur, wenn man als Versicherungsnehmer keine Angehörigen mehr hat, die sich um seine Beerdigung kümmern können, oder wenn man sich mit ihnen zerstriten hat. Was bei einer Kombination aus Sterbegeldversicherung und Bestattungsvorsorgevertrag pasiert ist nämlihc, dass die Versicherungssumme an einen Bestattungsunternehmer gegeben wird, der mit der Versicheurng zusammen arbeitet und die gesamte Beisetzung inklusive Grabpflege, Trauerkarten etc. regelt. Solange ber noch Verwandte da sind, die sich kümmern, brauch man so etwas wie gesagt überhaupt nicht

Wie lange nach dem Tot einer Person kann man Policen zur zahlung vorlegen?

Ich habe nach dem Tot meiner Mutter in Ihren Unterlagen Einzahlungsbelege für mehrere Familienmitglieder gefunden. Diese sind aber teilweise schon länger verstorben. Policen fand ich jedoch nicht , lediglich die zu diesen Policen gehörenden Vertragsnummern. Da es diese Versicherung bis heute noch gibt ist nun meine frage. Alle Policen wurden nach 25j. Einzahlung in den "Ruhemodus" gestellt, d.h. das keine weiteren Beiträge mehr zu zahlen waren. 2 Personen für die diese Versicherung gemacht wurden sind schon verstorben es wurden jedoch von dieser Versicherung keine Zahlungen gefordert, da zum damaligen Zeitpunkt nichts von solchen Policen bekannt war. Kann ich nun diese Policen nun auch noch mit fordern, um die nun anstehende Bestattung zu zahlen?

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Sterbegeldversicherung - Erfahrungen und Alternativen

Hallo zusammen,

Meine Schwiegermutter ist vor einigen Monaten verstorben und die Beerdigung musste komplett durch mich und meine Frau finanziert werden (meine Schwiegereltern lebten von einer sehr kleinen Rente und Geschwister hat meine Frau nicht).

Nachdem wir die Geschichte etwas verdaut haben, haben wir überlegt, ob es besser wäre, wenn mein Schwiegervater (und auf Dauer auch meine Eltern, auch wenn sie noch etwas jünger sind) eine Sterbegeldversicherung abschließt. Er würde monatlich einen kleinen Betrag (laut http://www.sterbegeldversicherung.info/vergleich/ so pi mal Daumen 15-20 Euro) auf die Seite legen, der dann für die Beerdigungskosten genutzt werden könnte.

Meine Fragen sind nun: Ist so eine Versicherung zu empfehlen oder gibt es bessere Alternativen? Sofern jemand Erfahrung damit hat: Kann man sich auf das ganze verlassen? Ich möchte mich in so einer Situation auf keinen Fall um monetäre Angelegenheiten kümmern oder sorgen müssen.

Danke im Vorraus!

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Auszahlung der Sterbegeldversicherung an eingetragenem Begünstigtem mit Erbausschlagung?

Hallo zusammen,

meine Mutter ist verstorben und nun kam es zur Auszahlung der Sterbegeldversicherung. Ich bin als einziger Begünstigter in der Versicherung eingetragen gewesen. Nun ist es so, das Ich das Erbe meiner Mutter ausgeschlagen habe, wegen Überschuldung.

Wie ist das jetzt falls nun ein Erbberechtigter das Erbe wiedererwarten antritt? Hat derjeniege nun anspruch auf die volle Versicherungsleistung bzw. hat er anspruch auf Auszahlung der Versicherungsleistung nach Abzug der Beerdigungskosten?

Nehmen wir mal an, die Versicherungssumme betrug 4500€, die tatsächlichen Bestattungskosten belaufen sich auf 2400€
Da bleiben 2100€ übrig. Was passiert dann nun mit dem Geld? Bin ich zur Auszahlung verpflichtet oder darf ich das behalten? Ich war ja der Begünstigte, obwohl ich das Erbe ausgeschlagen habe.

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