Steht mir noch ein Pflichtteil zu, wenn meine Mutter stirbt?

3 Antworten

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Um die Sache kurz zu machen:

1. Aus dem erbe vom Vater kann es ncihts geben, weil Ihr zugunsten der Mutter verzichtet habt.

2. Wenn Eurer Mutter mal was passiert, gibt es nur etwas aus dem, was ihr dann gehört.

3. Es hört sich so an, als wäre die Übertragung auf die jüngste Schwester länger als 10 Jahre her. Damit ist die Sache verfallen. kein Pflichtteil, kein Pflichtteilsergänzungsanspruch.

Danke wfwbinder erstmal...

Ersteres war mir klar,das war ja auch ein bewußter Verzicht!

Bei zweitens ist mir auch fast alles klar,nur dreht es sich eben um das Schreiben mit der Verpflichtungserklärung zwecks Pflege,die Kosten dazu,Begräbniskosten,ob die dann meine Schwester immer noch allein tragen muß(dafür bekam Sie ja das Haus)oder ob Sie die dann vom event.Geldvermögen ,was meine Mutter hinterlassen sollte,abziehen kann und oder wir trotzdem zur Kasse gebeten werden können??

Drittens war mir auch klar,weil die Schenkung schon so lang her ist.

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und wenn es keine 10 Jahre her ist, wird die Schwester den Wert der übernommenen Pflegeverpflichtung unabhängig davon, ob sie diese je erfüllt hat, einem geltend gemachten Pflichtteilsergänzungsanspruch entgegenhalten .

Ohne anderslautendes Testament der Mutter fällt euch Kindern als gesetzliche Erben gleichmäßig, zu je 1/4, Erbe an.

Natürlich nur an dem , was sie hinterliesse, die Immobilienschenkung wäre nach 10 Jahren außen vor.

Die Pflegekosten der jü. Schwester kann sie vorab dem Nachlass entnehmen.

Etwaige Vermächtnisse, etwa für den Grabpflegenden, wäre vorab zu erfüllen.

Die Beerdigungs- und Grabpflegekosten fallen dem Nachlass, mithin euch allen zu; das sich einer um das Grab kümmern will, ist löblich, aber eben entgeltlich, die zwei, drei jährlichen Neubepflazungen für die Nutzungsdauer des Grabes (10 Jahre) stehen ihr/ihm vorab zu, sofer er nicht darüber als Vermächtnisnehmer eingestzt wurde. Was dann übrig bliebe, bildet den Reinnachlass. Den teilt man sich zu 1/4.

Sollte die pflegende Tocheter in dankbarer Anerkennung als Alleinerbin bestimmt werden, stünde den übrigen Kinder ein zu ihrem Erbe hälftiger Pflichtteil in Geld am Reinnachlass zu, d. h. 1/8.

G imager761


Ich weiß aus dem betreffenden Papier,wo es um Pflege-Begräbniskosten und Grabpflege geht,daß das die eine(von anderen wissen wir erstmal nix)Bedingung war,dass diese 1 Schwester das Haus bekam.Grabpflege fällt nicht mehr an,da meine Mutti den Wunsch geäußert hat,auf der grünen Wiese beigesetzt zu werden,wenn es mal soweit ist.Ob es ein Testament gibt,weiß ich nicht und wenn ja,wird es wahrscheinlich ned beim Notar liegen,sondern eben bei dieser einen Schwester.Und je nachdem,was drin stehen sollte,wird es,wenn es für diese eine Schwester diesmal ungünstig ausfallen,es dann nie auftaucht.Oder Sie wird vorab sorgen,daß nichts mehr da ist.

Ich möchte meine Mutter diesbezüglich gern fragen,weiß aber nicht,wie ich es anstellen soll ohne Ihr weh zutun.Ich will auch aus dem gesamten Nachlaß nix haben,sollte es kein Testament geben,was offiziell hinterlegt ist.Solln sich die anderen über alles streiten.Ich will aber auch ned irgendwas übernehmen müssen,wo eben diese eine Schwester bisher immer nur der Nutznießer war.

Danke für Deine  Antwort imager761.Lieben Gruß.

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  • Stirbt ein Elternteil ohne Testament (gesetzliche Erbfolge) und fordert ein erbberechtigtes Kind (oder alle) nicht ein, so verjährt der Pflichtteilsanspruch nach 3 Jahren und die/das Kind(er) müssen bis zum Tod des zweitversterbende


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