Steht mir nach Elternzeit Arbeitslosengeld zu?

2 Antworten

Hallo Rentenfrau,

das ist schlichtweg unsinn.

Aus folgenden Gründen:

Für das Arbeitsamt ist ein täglicher Arbeitsweg von 2 Stunden (einfach!) zumutbar. Verweigert man darunter einen Arbeitsplatz, hat es die Sperre zur Folge.

Des Weiteren sollte man AUF KEINEN FALL einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, denn in diesem Fall erhält man EBENSO eine eine Sperre durch das Arbeitsamt.

Tu dir selbst einen gefallen und geh zum Arbeitsamt und lass dich beraten. Erst wenn du eine SCHRIFTLICHE Zusage hast, dass du einen Aufhebungsvertrag unterschreiben sollst, machst du dies bitte. Solltest du keine Einigung mit Arbeitgeber und Arbeitsamt finde, suche schnellstmöglich einen Rechtsbeistand.

Übrigens: Bis dein Kind 3 Jahre alt ist, darf dich das Arbeitsamt nicht zwingen das Kind in eine Kita zu geben. Das betrifft allerdings eher ALG-II. Das würdest du nämlich bekommen, wenn du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst und dennoch arbeitslos bist.

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses bzw. der Kenntnisnahme des Beendigungszeitpunktes während der Elternzeit besteht die Pflicht zur frühzeitigen, persönlichen Arbeitsuchendmeldung (spätestens 3 Monate vor dessen Beendigung).

Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.

Die frühzeitige Arbeitsuchendmeldung kann bei jeder Agentur für Arbeit erfolgen. Zur Fristwahrung reicht eine schriftliche oder telefonische Anzeige bzw. eine Online-Meldung aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird.

Eine Abfindung steht Dir je nach Betriebszugehörigkeit nur dann zu, wenn der Arbeitgeber die Kündigung ausspricht.

Der Urlaub steht Dir anteilmäßig zu und wird meist bis zum Ablauf der Kündigungsfrist gewährt.

Vorsicht bei Eigenkündigung oder Aufhebungsvertrag!

Sprich vorher mit der Agentur für Arbeit, damit Dir keine 3 monatige Sperre des ALG I droht.

Elternzeit - Verkürzung + Aufhebungsvertrag etc.

Hallo alle zusammen, ich hoffe uns kann jemand helfen :(

Ich bin langsam am verzweifeln. Ich bin im April letzten Jahres Mama geworden und seit dem auch in Elternzeit. Nun wollte ich bei meinem vorherigen Arbeitsgeber wieder arbeiten gehen (in meiner alten Stelle) Dieser sagte mir das sie momentan kein bedarf haben und legte mir ans Herz ich solle mir was anderes suchen, da es wirtschaftlich wohl bei denen nicht so gut aussieht und sie angeblich Stellen abbauen. So nun habe ich angefragt ob wir einen Aufhebungsvertrag aus wirtschaftlichen gründen mit einer kleinen Abfindung machen können! da ich auch schon einen neuen Job hätte haben können - wenn diese Situation nicht wäre. So Als zweites Problem kam dazu das mein Lebensgefährte auch seit Dez. 2011 Arbeitslos ist und wir nun von Hartz4 leben und mir das überhaupt nicht passt. nun meine Frage an etvl EXPERTEN....WAS KANN ICH TUN? - um da doch rauszukommen ohne das ich selbst kündige oder bis zum ende meiner Elternzeit warte. Denn wenn ich selbst kündige und doch keine andere Stelle bekomme - hab ich nicht mal anspruch auf Arbeitslosengeld.

BITTE nur ERNSTHAFTE Antworten, bin echt verzweifelt.

LG

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Hallo! Ich habe drei Kinder. Zwillinge, 8 Jahre alt und eine 2jährige Tochter. Nach der Elternzeit der Zwillinge habe ich vor ca. 4,5 Jahren meine Vollzeitstelle (die ich vor den Kindern hatte) gekürzt auf 15 Stunden/Woche.

Ich wurde dann im Oktober 2010 wieder schwanger und war sofort nach "Verkündung der Schwangerschaft" zunächst 6 Wochen krank geschrieben. Leider weiß ich heute nicht mehr, ob mein Arzt damals die Krankschreibung mit diesem Krankheitsschlüssel Depressionen begründete oder "Allgemeines Unwohlsein" wegen starker Übelkeit.

Nach den 6 Wochen schrieb er mir Beschäftigungsverbot aus (ich kam also nicht ins Krankengeld), sondern hatte die Lohnfortzahlung bis Eintritt des Mutterschutzes. Auch hier weiß ich leider nicht mehr wie er dieses begründete. Es ging eben nur um das Thema Depressionen und starke Schwangerschaftsübelkeit.

Vom 01.02. bis 31.07.2013 fing ich dann auf 450,- Euro Basis wieder an bei meinem Arbeitgeber zu arbeiten. Am 01.08.2013 sollte ich nach der Elternzeit meine Arbeit wieder aufnehmen. Da ich noch soviel Resturlaub aus den Vorjahren habe (wegen des Beschäftigungsverbotes) habe ich nun seit 5 Wochen Urlaub und müsste meinen Dienst am 29.08.2013 wieder aufnehmen.

In der Zwischenzeit wurden auch meine Stunden von Seiten des Arbeitgebers erhöht von 15 auf 18 Stunden.

Da dieses nie in meinem Sinne war und ich auch arg Probleme mit der Kinderbetreuung habe, brach meine Krankheit wieder in vollen Zügen aus.

Aus gesundheitlichen Gründen fühle ich mich nun nicht in der Lage meinen Dienst in wenigen Tagen wieder aufzunehmen.

Mein Arbeitgeber weiß nichts von meinen Depressionen. In der Zwischenzeit habe ich auch eine Schwerbehinderung beantragt, jedoch noch keine Antwort.

Frage: Wenn ich nach der Elternzeit krank starte, wie sieht dass dann nach 6 Wochen mit Krankengeld aus??? Ich war vor der Elternzeit auch bereits krank geschrieben wie oben erwähnt, jedoch weiß ich nicht ob der Gynäkologe das mit den Depressionen oder der allgemeinen Schwangerschaftsübelkeit begründet hat.

Mein Hausarzt würde mich ja jetzt wegen der Depressionen krank schreiben. Bringt es mich weiter mich vielleicht erstmal eine Woche zur Arbeit zu quälen? Das Problem ist, ich habe echt Angst dass meine Lichter in Kürze ausgehen, ich kann ja schon nicht mehr geradeaus gucken so schwindelig ist mir!

Ich habe am Dienstag, 27.08. bei meinen Hausarzt einen Termin um mit Ihm zu sprechen und eine Woche später bei unserem Betriebsarzt und meine Lage zu schildern.

Würde ich nach 6 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse erhalten oder stehe ich dann urplötzlich mit NICHTS da????

Ich danke fürs Lesen und für Ihre Antworten!!!

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