Steht mir ein Erbe zu? Drei Kinder?

5 Antworten

Unabhängig von den rechtlichen Bedingungen (siehe Antwort von privatier) würde ich wohl einfach einen Kompromiß schließen. Also vereinbaren, dass die Schwester, die sich gekümmert hat, z.B. 400,-€ vom Erbe behalten kann und jeweils 200,-€ an Euch Geschwister auszahlt.

Und dann sollen alle zufrieden sein und sich nicht streiten. Ein bißchen honorieren kann man das ja schon, dass diese eine Schwester sich mehr um die Mutter gekümmert hat.

Der angebliche Wille der Mutter ist irrelevant wenn er nicht schriftlich festgehalten ist. Das gesprochene Wort eines Toten gilt nichts.

Aber grundsätzlich hat die pflegende Schwester tatsächlich einen Anspruch auf ein höheres Erbe.

Das ist allerdigs von einigen Bedingungen abhängig, welche du hier nachlesen kannst:

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/2015/09/22/pflegende-angehoerige-erben-mehr-wenn/

Trifft das nicht zu, dann geht das Erbe komplett durch 3 Teile und ihr könnt Euch um die 800 € bis an euer Lebensende streiten.

Wenn kein schriftliches und den gesetzlichen Formvorschriften genügendes Testament vorhanden ist, geht das Erbe durch 3. Mündlich kann man nichts vererben und Pflegeleistungen im engeren Sinne sind ja offenbar auch nicht erbracht worden.

Tod meines Vaters. Ich bin einfach übergangen worden.

Vor 5 Jahren starb mein Vater. Mein Bruder wurde daraufhin als Erbe der gemeinsamen Firma meiner Eltern eingesetzt. Dafür muss er bis an das Lebensende meiner Mutter eine Rente an sie bezahlen. Das alles habe ich (Schwester ) nur mündlich von meinem Bruder und Mutter erfahren. Ich weiß weder, welches Vermögen an meinen Bruder über ging noch was die Firma lt. Bilanz und Jahresumsatz wert war. Mein Bruder hat sich nun innerhalb der letzten 5 Jahre 3 neue Autos(Limosines) und 2 Imobilien in München Zentrum gekauft. Seine Frau arbeitet nicht und meine Mutter bekommt seither monatlich ihre Zahlung von meinem Bruder überwiesen. Jeder kann sich also denken, wieviel die Firma in etwa abwirft. Meine Mutter wiederum wohnt in ihrer eigengenutzten Imobilie (3 Zimmer mit Balkon) München Zentrum. Seit dem Tod meines Vaters wird mir immer wieder mündlich versichert, dass ich einmal diese Wohnung erben werde als Ausgleich, weil es ja doch ein wenig ungerecht abläuft. Mein Vater hat sich leider um dies nicht mehr gekümmert. Nun meine Frage: Ist es sehr verwerflich von mir, meine Mutter darauf zu drängen mir ihre Imobilie zu überschreiben? Sie hat natürlich das Wohnrecht so lange sie möchte. Kann ich auch von ihr verlangen, dass sie sich auch in Zukunft um die Instandhaltung der Wohnung kümmert? Ich könnte mir dies nicht leisten. Vielen Dank für Ihren Rat. S.

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Hilfe bezüglich Erbschaft gesucht

Mein Papa ist vor ein paar Jahren sehr plötzlich verstorben. Damals war ich sehr geschockt, damit meine Mutter in dem Haus wohnen bleiben kann, hat man mich mit zum Notar geschleppt, damit ich auf das Erbe von meinem Papa verzichte, so dass meine Mama in dem Haus wohnen bleiben kann. Hab ich natürlich unterschrieben, wollte ja niemanden noch mehr ins Unglück stürzen. Nun ist es so dass vereinbart war, dass meine Mutter noch ein paar Jahre in dem Haus bleibt und wenn Sie es dann verkauft, würden meine Schwester und ich Geld bekommen. Dies ist allerdings nicht schriftlich festgehalten worden. Mein Papa hat mir zu Lebzeiten 5000 Euro geliehen, und nach seinem Tod hat meine Mutter mir 5000 Euro geliehen. Mit meiner Mutter war vereinbart, dass wenn es mir mal besser gehen sollte, solle ich ihr das Geld zurück zahlen. Mit meinem Papa war nix ausgemacht. Gibt auch nix schriftliches. Jetzt ist das Haus hinter meinem Rücken für 169000 Euro verkauft worden. Nun hätte ich gerne meinen Anteil ausbezahlt. Kann mir jemand helfen? Ich werde von meiner Familie einfach ignoriert und möchte jetzt wissen wie genau ich vorgehen kann und wie genau mein Anspruch ist, rein finanziell. Danke sehr

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Notariell Erbfolge geregelt - was ist bei Verkauf zu beachten?

Folgender Sachverhalt:

Die Tante schenkt der Nichte ein Haus, und lässt notariell festschreiben, dass bei Tod der Nichte, deren Sohn das Haus erben soll. Es wurde notariell so geschrieben, dass die Tochter nichts davon erben soll, weil diese sich nie um die Tante gekümmert hat.

Jetzt soll das Haus aber vorher verkauft werden, dazu muss ja die Beschenkte Nichte und deren Sohn zum Notar mit dem Käufer. Jetzt muss der Sohn zugunsten der Mutter verzichten und unterschreiben, dass die Mutter das Haus verkaufen darf. Folge dessen hat aber die Schwester dann sofort auch Anspruch auf 50% Erbschaft. Was aber nie im Sinn der Tante war. Wie kann das verhindert werden? Kann der Notar das wieder so formulieren, dass der Sohn nur zu Gunsten des Verkaufs verzichtet aber es sich nichts an der ursprünglichen Erbschaftsfolge ändert.

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Kontenklärung als Erbe der Mutter?

Meine Schwester und ich sind leibliche kinder der verstorbenen......meine mutter hat bis zu ihrer einweisung in ein altzenpflegeheim mietfrei in ihrem haus gewohnt zusammen mit meiner schwester.Sie hatte auch eine kontovollmacht und vor längerer zeit hatte meine mutter ihr auch das haus überschrieben ......gegenleistung fürs pflegen....ist auch im grundbuchamt so eingetragen.Meine Mutter konnte monatlich einen grösseren geldbetrag sparen und ihre bestattungskosten waren durch eine versicherung abgedeckt.Nach dem todesfall hat meine schwester alles erledigt und organisiert da ich schwer erkrankt war (schlaganfall) als ich wieder gemnesen war und ich mich nach meinem teil des erbes (50%) erkundigt habe teilte mir meine schwester mit das es kein geldvermögen mehr geben würde und der hausrat wäre entsorgt worden und einige dinge die von wert waren (TV,massagesessel,küchengeräte etc.) hätte sie behalten und weiter genutzt bzw ihr sohn also mein neffe.es existiert ein handschriftliches testament welches beim amtsgericht hinterlegt war und welches mir auch mit einem eröffnungsprotokoll zugestellt worden ist.Im Testament sind nur meine schwester und ich als erben genannt und bestimmt worden gemeinsam alle formalitäten zu erledigen.....konnte ich aber nicht da ich ja wie schon gesagt erkrankt war.Die konten hat mittlerweile nach 11 monaten meine schwester aufgelöst und belege also kontoauszüge werden mir verweigert.......ihr angebot 1000 euro bar gegen eine erbverzichtserklärung die sie selbst formuliert hat.ich denke solche erklärungen bedürfen einer notar bestätigung oder? habe ich jetzt duch die 11 monatige verzögerung irgendwelche fristen verpasst und mein erbe verloren? soll ich lieber die 1000euro nehmen und gut ist? Ich bin nach der erkrankung ein frühverrentungsfall und finanziell nicht gut gestellt...wegen den anwaltskosten....Kann ich zur sparkasse gehen und mir dort die auszüge von den sparbüchern und dem girokonto aushändigen lassen? Wäre toll wenn ihr mir raten bzw helfen könntet........Danke vorab .....Lutz

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