Stationärer Handel: Storno einer Rechnung zur Abholung?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ohne Kenntnis dessen, was im Laden (mündlich) konkret vereinbart wurde, ist das schwer zu sagen, zumal uns ja nicht einmal die AGB des Händlers vorliegen. Dass bereits eine (personalisierte) Rechnung geschrieben und ausgehändigt wurde, ist m. E. ein starkes Indiz, dass bereits ein Kaufvertrag zustande gekommen ist. Im Zweifelsfalle müsste der Händler das aber beweisen oder zumindest glaubhaft machen. Ich würde eine Einigung empfehlen, bei einem Rechtsstreit haben bei Seiten m. E. ein vergleichsweise hohes Prozessrisiko.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hey! Wollte nur mal kurz notieren, wie die Sache jetzt ausgegangen ist.

JA, mein Partner hat sich mit dem Händler zwangsweise und im Guten geeinigt. Der Händler hat in seinem zweiten Anschreiben per Anwältin darauf bestanden, den Teppich zu verkaufen, so dass mein Freund den Betrag bezahlt.

Wir haben uns Rat gesucht und es ist ein Kaufvertrag im Geschäft zustande gekommmen, bei dem es sich nicht lohnt, gegen zu agieren. Ein Irrtum per Anfechtung wäre zwecklos geblieben.

So haben wir nun einen schönen, wenn auch überteuerten Teppich zu Hause. Der Händler hat den coronageschlossenen Laden extra für uns geöffnet, um den Teppich abzuholen und er ist jetzt auf das Geld auch sehr angwiesen.

Also - alles OK. Und danke für Deinen Tipp!

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Einfach mal googeln wie ein Kaufvertrag zustande kommt und auf Ihren Fall anwenden.

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