Startpunkt Investieren?

5 Antworten

Ob Aktien direkt ein guter Start sind sei mal dahingestellt, denn Aktien benötigen schon einiges an Knowhow und vor allem an Informationen welche Aktien sich lohnen könnten, welche nicht, wann man einsteigen sollte und wann nicht.

Ich weiss zwar nicht um was für ein Anlagevolumen es sich handelt, aber es klingt eher nach einem kleineren Volumen oder eventuell sogar um regelmäßiges Sparen. Wenn es so ist, dann bin ich eher nicht für Aktien, da zu kleine Positionen nicht zielführend sind und diese Aktiensparpläne halte ich für Blödsinn, denn wenn ich sehe, ab welchem betrag man da ansparen kann, dauert es bei manchen Werten Jahrzehnte, bis man eine Aktie zusammen hat. Das halte ich für sinnfrei. Besser wäre da sicherlich Investmentfonds, aber nicht nur ETFs, sondern auch aktiv gemanagte, da muss man einfach suchen, was besser passt. Große Indices kann man durchaus mit ETFs besparen, aber bei spezielleren Themen sollte man auch auf jeden Fall aktivgemanagte Fonds nicht ausser acht lassen. Beides hat seine Vor und Nachteile.

Eine Handelssoftware benötigt man nicht. Die Plattformen der Anbieter sind so gut, dass man da keine Software unbedingt benötigt.

Bei einer Bank vor Ort oder bei einem unabhängigen Berater hat man zwar etwas höhere Kosten, doch dafür können die einem bei den Entscheidungen behilflich sein und man hat einen Ansprechpartner, mit dem man über gewissen Themen reden kann. Bei einer Onlinebank hat man dies nicht und ist ziemlich auf sich alleine Gestelle und bei den Broker kann man vor allem als Anfänger schnell falsche Entscheidungen treffen, denn die heutigen Broker stellen das Börsengeschäft eher als ein einfaches und lustiges Spiel dar, dem man schnell auf dem Leim gehen kann. Zu Brokern sollte mal also erst gehen, wenn man schon gewisse Erfahrungen gesammelt hat.

Gute Plattformen für Informationen sind die allgemein bekannten:

Für Wertpapierinformationen: justETF, onvista, comdirect etc.

Für allgemeine Wirtschaftsnachrichten und News bevorzuge ich Finanzen.net, finanzen100 etc.

Und dann gibt es natürlich zu jedem Thema noch spezielle Seiten, wie zB bondguide für deutsche Mittelstandsanleihen etc. Da ist das Internet unerschöpflich.

Damit Du einen Start mal simulieren kannst, wäre ein Musterportfolio vielleicht gar nicht so schlecht. Die gibt es zB bei onvista, comdirect etc. und so kannst Du schon etwas Erfahrungen sammeln. Das Mustertrading bei irgendwelchen App-Anbietern würde ich meiden, denn da steht nie so genau fest, ob die Kurse tatsächlich real sind oder ob einem ein Erfolg vorgegaukelt wird, damit man schnell mit echtem Geld investiert.

Woher ich das weiß:Beruf – Studium Betriebswirtschaft / Vermögensverwalter und -Berater

Informiere Dich bei JustETF über ETFs.

Dort lernst Du eine Menge über Diversifikation, Kosten, Gebühren, Risikoklassen usw.

Deine ersten Schritte sollten dann Investitionen in von Dir ausgewählte Bereiche sein. Das mögen Länder oder Märkte oder auch Branchen sein. Einzelkäufe von Aktien würde ich für den Anfang vermeiden weil bei einem geringen Etat halt keine Streuung möglich ist.

Ihre Fragen sind gut.

Für den Aufbau eines Depots sollten Sie mit Ihrer Dank oder Sparkasse sprechen.

Mit einem Broker rwürde ich das tun, wenn Sie gfauben, dort keinen guten Rat gefunden zu haben, wenden Sie sich an Ihre Finanzinstitute.

Die haben viel Erfahrung im Börsenstart und der für Ihren Weg zu gebenden Unterstützung.

Viel Erfolg

JW

Ich habe Depots bei zwei Banken und bei einem Broker. Und ich verwende deren Websites, um zu kaufen und zu verkaufen. Ob man bei den Banken und Brokern Fremdsoftware für's Depot verwenden kann ist mir nicht bekannt. Aber eigentlich sehe ich auch gar keinen Grund dafür.

Außer Aktien - vielleicht sogar statt Aktien - sind meiner Meinung nach ETFs eine sehr gute Anlagemöglichkeit.

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