Splittingtarif

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, weil dieser Vergleich ja in dieser Form falsch ist.

100.000,- und 200.000,- sind eben zusammen 300.000,- und wenn das ein Ehepaar verdient, dann sind es 300.000,- in der Splittingtabelle.

Das andere Ergebnis bekommt man, wenn man auf die Splittingtabelle (die nur eine Hilfe ist) verzichtet udn nur mit der Grundtabelle arbeitet.

Beispiel:

Ein Ehepaar verdient jeweils 100.000,- , da ist es egal, ob die beiden jeweils bei 100.000,- in die Grundtabelle sehen, oder bei 200.000,- in die Splittingtabelle.

Haben wir dein anderes Ehepaar. Er kümmert sich um die Kinder, sie verdient als Chefärztin 200.000,- (soll ja mal ein Beispiel aus dem Leben sein).

Wären die nicht verheiratet würde man für sie in die Grundtabelle sehen und einen hohen Betrag sehen.

Aber hier können wir teilen (Splitting) und den Steuerbetrag von 100.000,- verdoppeln und siehe da, 2 mal der Betrag bei 100.000,- in der Grundtabelle ist exakt der Betrag bei 200.000,- in der Splittingtabelle.

Oder ihr Beispiel, würden Sie bei 150.000,- in die Grundtabelle gesehen ahben udn hätten den Betrag verdoppelt, dann wären sie beim gleichen Betrag gelandet wie bei 300.000,- in der Splittingtabelle.

Ja, aber was ist mit meinem Beispiel ?

Er verdient 200.000 Sie verdient 100.000

Habs jetzt nicht mehr genau im Kopf Grundtabelle bei 200.000,00 = 80.000,00 € Einkommensteuer Grundtabelle bei 100.000,00 = 35.000,00 € Einkommensteuer

Zusammen also 115.000 € Einkommensteuer

Wenn man jetzt bei Splittingtarif bei 300.000,00 € guckt dann steht da 115.000,00 €

Also kein bischen Vorteil, obwohl die Einkommen sehr unterschiedlich hoch sind.

Woran liegt das?

0
@Dummichen

ist doch klar, das kommt daher, das der Spplittingvorteil inzwischen durch den früh einsetzenden Spitzensteuersatz bei ca. 106.000. Euro gedeckelt ist.

1
@Dummichen

Versuch es mal eine Nummer kleiner mit vielleicht einem Drittel der Werte.

0

Was möchtest Du wissen?