Spezielle Altersvorsorge für Frauen - habt ihr einen Tipp?

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6 Antworten

Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhalten Frauen in Deutschland im Schnitt nur die Hälfte der durchschnittlichen Rente, die Männern ausbezahlt wird.

Unter anderem liegt das daran, dass Frauen einen weitaus geringeren Durchschnittsverdienst haben, häufig in Teilzeitjobs arbeiten und Kinderpausen einlegen.

Deshalb sollten Frauen zunächst in einer Beratung mit Experten klären, welche Sparmaßnahmen für zukünftige Wünsche im Alter erforderlich sind.

Hier ein interessanter Artikel :

http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/geldanlage/id_58897652/altersvorsorge-fuer-frauen-hier-lauern-rentenfallen.html

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Candlejack 20.06.2014, 21:24

das ist ja durchaus richtig, aber was hat das mit einer speziellen Altersvorsorge für Frauen zu tun.

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Springbutterfly 17.10.2014, 21:50

Dass Frauen in Deutschland im Schnitt nur die Hälfte der durchschnittlichen Rente beziehen, die Männern ausbezahlt wird, stimmt nicht! Sie bekommen 75% davon. Im Westen weniger, aber im Osten deutlich mehr:

http://images.scribblelive.com/2014/10/15/10f65dff-ffc7-4f86-95c1-bddd96b3989c_500.gif

Bite keine pauschalen Behauptungen machplappern, die von irgendwelchen EqualPay-Feministinnen immer wieder in die Welt gesetzt werden, um Stimmung zu machen.

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Frühzeitig einen reichen Mann heiraten ;-)))

Nein, war nur Spaß!!

Meiner Meinung nach sind spezielle Altersvorsorge-Produkte für Frauen überflüssig.

Es gibt ausreichend Angebote, die flexibel sind und sich auf typisch weibliche Lebensläufe abstimmen lassen.

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Zitterbacke 20.06.2014, 12:23
und sich auf typisch weibliche Lebensläufe abstimmen lassen.

Also doch speziell !!!

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Nein die gibt es nicht. Zum Trost es gibt auch keine spezielle Altersvorsorge für Männer. Ich denke du musst die Frage anders stellen.


Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Beispiel:

Frau, ledig, 34 Jahre alt, Versorgungslücke ab dem 67. Lebensjahr 540 € monatlich (=erforderliche Nettorente)

Um die Versorgungslücke von 540 €/Monat netto abzudecken, werden folgende Bruttorenten je Schicht benötigt:

  • Basisrente: 779 €
  • Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse: 1.050 €
  • Unterstützungskasse, Pensionszusage: 1.050 €
  • Riesterrente: 779 €
  • Private Leibrente: 568 €
  • Investmentfonds-Auszahlungsplan: 690 €

Der erforderliche Beitragsaufwand monatlich, um die Versorgungslücke abzudecken, beträgt:

  • Basisrente: 210 €
  • Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse: 302 €
  • Unterstützungskasse, Pensionszusage: 302 €
  • Riesterrente: 210 € (damit wird aber nicht die komplette Versorgungslücke gedeckt)
  • Private Leibrente: 110 €
  • Investmentfonds-Auszahlungsplan: 116 €

Die Differenz zwischen Bruttorente und Nettorente sind Steuern und Beiträge für die Krankenversicherung. Ausgehend von den unterschiedlichen Bruttorenten, ist die Höhe des monatlichen Aufwands natürlich auch unterschiedlich. Bei der Ermittlung des Nettoaufwandes müssen nämlich noch die unterschiedlichen staatlichen Förderungen und die unterschiedlichen Renditen der Vorsorgeformen eingerechnet werden.

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damian42 20.06.2014, 20:39

Mit welchen Renditen und Kosten sind denn die verschieden Hochrechnungen gemacht worden?

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Niklaus 20.06.2014, 23:53
@damian42

Die Zahlen sind mit einem richtigen Schichtenvergleichsrechner ermittelt worden. Sehr defensive Renditen, die man auch noch verändern kann, marktübliche Kosten. Es geht beim Schichtenvergleich darum erst mal die optimaler Schicht und daraus die optimale Altersvorsorgeform zu finden,

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Candlejack 20.06.2014, 21:26

gleich mit Zahlen zu werfen halte ich für reichlich verfrüht. Sowas kommt in der Beratung.

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Die Sinnhaftigkeit der Frage vermag ich nicht zu erkennen. Altersvorsorge muß dem persönlichen Bedarf entsprechen und da sind bereits erworbene Anwartschaften wesentlich wichtiger als die Geschlechtszugehörigkeit.

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Hallo Chagalle,

es gibt hier sehr viele Wichtige Punkte die bei der Wahl einer Altersvorsorge wichtig sind.

Zum Beispiel:

  • Welches Risiko willst, bzw. kannst du eingehen?
  • Willst Du einmal Geld anlegen oder monatlich?
  • Wie lange kannst Du noch bis zur Rente Sparen?
  • Willst Du auch schon früher über das Vermögen verfügen können (wegen Krankheit, Hauskauf, etc. etc.)?

Achte immer darauf, dass die Verfügbarkeit von Deinen Ersparnissen nicht vollständig verloren geht. Dur weißt nie was passiert und ob Du Gelder davon brauchst.

Es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage.

Gibt uns ein bisschen mehr Informationen und wir können Dir einen guten Rat geben. So ist es schwer Produkten oder Möglichkeiten aufzuzählen.

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Candlejack 20.06.2014, 21:25
Achte immer darauf, dass die Verfügbarkeit von Deinen Ersparnissen nicht vollständig verloren geht.

Es ist Altersvorsorge. Die ist nicht für Notfälle gedacht. Dafür gibt es Rücklagen Marke kurzfristig/mittelfristig/langfristig.

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damian42 23.06.2014, 19:06
@Candlejack

Ja, auch dann kann der Wunsch über einer gewisse Verfügbarkeit vorhanden sein.

Mann kann auch Ruhestandsversorgung dazu sagen, diese kann gesundheitlich auch früher eintreten.

Es bleibt jedem selber überlassen was und wie er spart. Ich würde mein Geld nie freiwillig für 20 Jahre oder mehr anlegen ohne darüber Verfügen zu können.

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Candlejack 25.06.2014, 10:02
@damian42
Ja, auch dann kann der Wunsch über einer gewisse Verfügbarkeit vorhanden sein.

Das ist ja richtig, aber ich kenne aktuell keine Altersvorsorge, die Du im Notfall nicht platt machen kannst. Und ständige Verfügbarkeit ist ne Sache anderer Vorsorgeschichten.

Es bleibt jedem selber überlassen was und wie er spart.

Das ist richtig. Nur dann muss er sich eben auch mit entsprechenden Rendite oder gewissen fehlenden Sicherheiten abfinden. In der Beratung findet man das raus.

für 20 Jahre oder mehr anlegen ohne darüber Verfügen zu können

Du legst es nicht an, Du sorgst vor ;-) Und aktuell kenne ich von Privatrente bis Riester keine Vorsorge, an die Du nicht im WorstCase rankommst ! Meine Vorsorge liegt in Renten (lag mal in Fonds) und da bleibt sie auch. Wenn der Kunde andere Prioritäten hat, braucht er anderes.

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Brauchen Frauen eine andere Altersvorsorge als Männer?

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Zitterbacke 20.06.2014, 09:28

Vielleicht . Weibliche Zeitgenossinnen leben länger !!

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Candlejack 20.06.2014, 21:27
@Zitterbacke

Dafür gabs mal Renten, die mehr Einzahlung brauchten oder weniger Rente, weil die kalkulatorisch länger halten musste. Die EU sah das als Ungleichbehandlung an und führte Unisex ein ;-)

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