Spezialfall § 23 EStG

2 Antworten

Das ist die wichtigste Erkenntnis aus der Fallschilderung, den bisherigen Antworten und Kommentaren:

Wahrscheinlich beißt man sich am meisten dann in den Hintern, wenn es sich um zwei....drei Tage gehandelt hat.

und die resultiert dann schon alleine aus diesem Abhängigkeitsverhältnis:

Auflage, dieses bis dahin entmietet zu haben.

Diese Frist kann für den (unbedarften) Immobilienverkäufer ganz schön teuer werden, insb. wenn die letzten beiden Mieter von den Konsequenzen Wind bekommen von der Sache sollten. Das ist ja eine ziemlich einseitige Risikoverlagerung auf den Verkäufer! Ich würde dieses unberechenbare Risiko nicht eingehen!

Ist nicht mal ein Nebenkriegsschauplatz. Im Abbruchhaus (deshalb entmietet) riskieren die Mieter, dass sie statt einer Abfindung nur die wirksame Kündigung und nicht mal einen feuchten Händedruck bekommen.

Auch wenn es der § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB selten vorkommt, dürfte er für den Fall ins Gesetz geschrieben worden sein.

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@Rat2010
Im Abbruchhaus (deshalb entmietet)

Von diesem Aspekt war bislang nicht die Rede. Aber er erweitert insb. die zivilrechliche Problemstellung, wie sich u.a. hier nachlesen läßt:

http://www.mietrechtslexikon.de/intro1.php?key=48

und dem dortigen Verweis auf die Verwertungskündigung. Vielleicht sucht man vor dem Notartermin doch erstmal besser einen Fachanwalt für Mietrecht auf und läßt den die Planung überprüfen? Aber mir ist es natürlich persönlich egal, wenn man hier nur auf den § 23 EStG guckt.

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