Spesen 2013 in der Steuererklärung bei Entsendung ins Ausland?

1 Antwort

  1. Die Spesensätze nach dem deutschen Steuerrecht.

  2. Die Reisekosten lt. Nachweis. Das sich die Bahncard gelohnt hat, kann man ja aus der Ersparnis sehen, daher mit absetzen.

  3. Die Differenz zwischen der Übernachtungspauschale und der Erstattung ist abzugsfähig.

  4. Zu den Tagesgeldern keine Angaben machen.

Hallo und Danke für die schnelle Antwort.

Wahrscheinlich missverstehe ich die erste Antwort. Mein Einsatzort war Belgien nicht Deutschland! Die im www für das Jahr 2013 angegebenen Spesensätze & Übernachtungspauschalen für Belgien differieren enorm von den S&Ü Pauschalen für Dienstreisen in Deutschland. (135€ - 20€) Diese (135€) muß ich doch zur Berechnung zugrunde legen, oder?

Mit freundlichen Grüßen

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@lala75
Wahrscheinlich missverstehe ich die erste Antwort.

Scheint so.

Nach belgischem Recht sind es vielleicht nur 10 Euro (ich weiß es nicht, kenne mich mit deren Sätzen nicht aus) - trotzdem setzt du die Pauschalen für Belgien nach deutschem Recht an.

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Firmensitz vs. Wohnsitz vs. Krankenversicherungspflicht

Hallo, ich bin nun schon seit längerem dabei herauszufinden, wie ich meine derzeitige Situation "richtig" angehe. Ich bin Deutsche und verlagere nun meinen Wohnsitz nach Belgien (Abmeldung in D). Ich will Gewerbe anmelden sowohl in Belgien als auch in Deutschland (e-commerce). Die Frage ist, wo ich das Hauptgewerbe anmelde und wo die Betriebsstätte. Meine derzeit letzte Information war, dass ich in Belgien das Hauptgewerbe anmelden muss, da ich dort meinen Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt habe. In Deutschland bin ich ca. 1x im Monat (Wohnung meiner Mutter). Dies bedeutet dann auch, dass ich in Belgien sozial- und krankenversichert sein muss, d.h. alle meine deutschen Verträge kündigen muss. Soweit auch logisch. Aber was ist, wenn ich nun in 2 Jahren beschließe, meinen Wohnsitz wieder nach Deutschland zurückzuverlegen - muss ich das dann alles wieder ändern, d.h. aus der deutschen Betriebsstätte den Hauptsitz machen und aus dem belgischen Hauptsitz die Betriebsstätte? Und muss ich wieder alle Sozial - und Krankenversicherungen kündigen und mich erneut in D anmelden? Das macht für mich wenig Sinn, da man ja gerade durch lange Zugehörigkeit Vorteile hat (z.B. niedrigere Tarife in der KV durch niedriges Einstiegsalter). Und wenn es dann irgendwann so gut läuft, dass ich auf den Malediven wohnen will, dann muss ich meinen Firmensitz auch dorthin verlagern, Krankenversicherung etc. eingeschlossen? Erscheint mir wirklich nicht sehr sinnvoll... Gerne hätte ich gewusst, ob ich richtig liege oder es vielleicht doch eine Lösung gibt, die weniger administrativen Aufwand mit sich bringt für unser mobiles Zeitalter.

Vielen Dank im Voraus. Claudia

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Wie läuft die Prüfung einer Scheinselbständigkeit genau ab und welche Ergebnisse hat sie?

Ich besichtige seit 2013 für eine bundesweit tätige AG Wohnimmobilien (Häuser und Wohnungen). Die AG wiederum ist für unterschiedlichste Banken tätig. Diese benötigen die Besichtigung im Rahmen der Beleihungswertermittlung.

Ich bin eigentlich Immobilienmakler. Da das Geschäft hier auf dem flachen Land aber nicht immer rund läuft, habe ich diesen Nebenjob 2013 angenommen. Ich wurde pro durchgeführte Besichtigung bezahlt. Es wurden immer mehr Besichtigungen. In guten Monaten kam ich auf über 5.000 Euro. Zeit für die Makelei blieb da leider nicht mehr viel.

Jetzt stellt die AG mehr und mehr eigene Mitarbeiter direkt ein. Die machen genau das Gleiche wie ich. Sie fahren die Kunden ab und dokumentieren die Immobilien. Mindestens zwei neue Kollegen gibt es bereits in großen Städten in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Logischerweise bekomme ich jetzt keine Aufträge mehr in diesen Städten. Mein monatliches Einkommen schmilzt dahin. Mein Regionalmanager hat die Frage, ob man mich nicht auch einstellen will, verneint. Das es für mich hier bald um die Existenz geht, hat er mit dem Hinweis auf meine Selbständigkeit beantwortet.

Ich trage mich jetzt mit dem Gedanken, die Rentenversicherung prüfen zu lassen, ob mein Arbeitsverhältnis mit der AG nicht eine abhängige Beschäftigung darstellt. Ich also eigentlich schon ein Angestellter der AG bin.

Nun meine Fragen. Gibt es Erfahrungen, wie die Rentenversicherung bei einer solchen Prüfung vorgeht? Bleibt die Prüfung bis zur Entscheidung anonym oder muss ich vorher schon mit Stress mit der AG rechnen. Wer muss die Sozialversicherung für die Zeit nachzahlen, die AG oder ich oder 50/50? Wenn die Rentenversicherung positiv entscheidet, bin ich dann ja den anderen Mitarbeitern gleichgestellt. Zählt dann bei der Betriebszugehörigkeit die Zeit seit 2013 dazu?

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